Jetzt Käufer, Mieter oder Nachmieter findenInserat aufgebenInserat aufgeben

Smart-City

Smart Cities: Die Zukunft der Städte

2050 werden rund neun Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Rund 70 Prozent werden voraussichtlich in Städten leben. Darunter werden von Experten mehr als 30 urbane Regionen mit mehr als zehn Millionen Einwohnern erwartet - sogenannte Megacities.

Immobilien suchen in Österreich

Um in diesen Metropolen das Leben komfortabel und sicher zu machen, wird große Anstrengungen von Politikern und Städteplanern erfordern. Vor allem die Versorgung der Einwohner mit Energie, Wasser, Transport oder Gesundheitsdiensten, stellt angesichts schrumpfender Ressourcen und engerer Budgets eine riesige Herausforderung dar. Aber auch kleinere (Millionen-)Städte wie Wien müssen sich bereits jetzt mit den Problemen der Zukunft auseinandersetzen, müssen Visionen entwickeln, wie das Zusammenleben unter sich verändernden Bedingungen weiter gut funktionieren soll.

Smart Grids - effizientere Stromnetze

Bis zum Jahr 2030 wird ein Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs um 60 Prozent auf 37.000 Terrawattstunden prognostiziert. Um diesen Energiebedarf umwelt- und klimaverträglich decken zu können, wird der Anteil an erneuerbaren Energiequellen stark steigen müssen. In Österreich etwa sehen die Ausbaupläne eine Verzehnfachung bei Photovoltaik und eine Verdreifachung bei Wind bis 2020 vor. Doch die Netze mit ihrem jetzigen Aufbau sind weder für den steigenden Strombedarf noch für den zunehmenden Anteil regenerativer, stark schwankender Stromerzeugung ausgelegt. In der jetzigen Netzarchitektur ist auch keine Erfassung von privat erzeugtem Strom, etwa durch eine Photovoltaikanlage am Dach, der in das Stromnetz eingespeist wird, vorgesehen. Besonders das Verteilnetz muss zu einem Smart Grid ausgebaut werden. Das heißt im Wesentlichen, dass eine IT- bzw. Automatisierungskomponente in das Stromnetz integriert werden muss. Das bringt gleichzeitig eine effizientere Nutzung der Stromnetze. Weiters können durch die intelligente Lastverteilung Investitionen in Kraftwerke reduziert werden, weil die steuerbaren Lasten als "Reserveenergie" die Verlagerung von Lastspitzen ermöglichen. Somit helfen Smart Grids auch dabei, das Klima zu schützen: Weltweit könnten mit Smart Grids bis 2020 mehr als eine Milliarde Tonnen CO2 eingespart werden.

Intelligente Verkehrslösungen schonen Nerven und Umwelt

Der Stau auf dem Weg von und zur Arbeit gehört für Millionen Berufstätige zum Alltag. Der dadurch entstehende Stress und Zeitverlust beeinträchtigen nicht nur das persönliche Wohlbefinden. Stau ist auch ein volkswirtschaftliches und nicht zuletzt ökologisches Problem. Ein sicherer und effizienter öffentlicher Personenverkehr entscheidet deshalb heute mehr denn je über Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit in vielen Regionen und Städten weltweit. Nachhaltige und optimal vernetzte Mobilität ist eines der Kernthemen des 21. Jahrhunderts. Leistungsfähige Nahverkehrs- und Verkehrsmanagementsysteme sind ein Schlüssel, um die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie beispielsweise die Reduktion von Treibhausgasen, bewältigen zu können. Elektrisch betriebene Verkehrsmittel wie U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse reduzieren den Energieverbrauch und schonen die Umwelt. Ihr Mehrwert für Umwelt, Passagiere und Betreiber liegt klar auf der Hand: weniger Lärm und Emissionen, mehr Komfort und niedrigere Betriebskosten.