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Aktuelle Umfrage: Wunsch nach harten Bandagen

Gründe für schlechtes Maklerimage: Nicht erkannte Leistung, schwarze Schafe

Wien, 23. Juli 2013 – Seit das Thema „Wohnen“ verstärkt auf der politischen und medialen Agenda steht, sind Makler wieder zur beliebten Zielscheibe geworden. Was zeichnet aus Sicht des Profis einen seriösen Makler aus? ImmobilienScout24 hat dazu 61 Makler und Maklerinnen in Österreich online befragt.

Wer als Makler arbeitet, braucht offensichtlich ein dickes Fell: 95 Prozent der befragten Makler und Maklerinnen haben bereits erlebt, dass Mitmenschen Vorurteile gegen ihren Beruf hegen. 45 Prozent der Befragten meinen sogar, das komme häufig vor.

Zu viele schwarze Schafe unterwegs

Nach den Gründen für das schlechte Maklerimage befragt, sind sich die Befragten ziemlich einig: Die Leistung des Maklers findet viel zu wenig Beachtung, meinen 72 Prozent. Immobilieninteressenten sehen nicht, wie viel Arbeit in Akquise, Exposé und Organisation fließe. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Makler meint, dass nach wie vor zu viele schwarze Schafe unterwegs sind und dem Image der ganzen Branche schaden. Wenig überraschend sprechen sich unter diesen Umständen fast alle Befragten (92 Prozent) für weitere Initiativen aus, die Profis dabei helfen, sich gegen schwarze Schafe besser abzugrenzen.

Strengere Strafen, gute Ausbildung mehr verbreiten

Das Thema Ausbildung und Exekution der bestehenden gesetzlichen Grundlagen liegt den befragten Maklern besonders am Herzen: Vor allem eine schärfere Gangart beim Vorgehen gegen schwarze Schafe, die ohne Maklerberechtigung am Markt unterwegs sind, verschärfte standesrechtliche Konsequenzen und rigidere Kontrollen sehen viele Makler als Muss, um die Qualität und damit das Branchenimage zu heben. Auf der Wunschliste steht auch, dass die bestehende Ausbildung vermehrt in Anspruch genommen wird, strengere Prüfungen und Zulassungsbestimmungen.

Klare Wünsche an die Politik

Von der Politik wünschen sich die Makler im Wahljahr vor allem: Dass nicht auf Kosten der Makler Stimmenfang betrieben wird, das Thema Immobilien nicht für politisches Kleingeld genützt wird, sowie Klarheit und Stabilität bei den rechtlichen Rahmenbedingungen. Auch mehr Respekt für den Berufsstand und damit verbunden ein Ende der Diskussionen über die Höhe der Maklereinkünfte wird von vielen Maklern als Wunsch genannt.

Der Profi: Ausbildung, Marktkenntnis, Dienstleistungsmentalität

Was zeichnet eigentlich einen seriösen Makler aus? Auch hier fallen die Antworten überraschend eindeutig aus: Allen voran hat der Profi (das sagen 74 Prozent) eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Marktkenntnis (59 Prozent) aus. Er oder sie hat umfassende immobilienrechtliche Kenntnisse (51 Prozent), verfügt über eine besonders hohe Dienstleistungsmentalität und berät Interessenten und Eigentümer während des ganzen Transaktionsprozesses (je 47 Prozent finden dies wichtig). Darüber hinaus sorgt er oder sie für Kostentransparenz beim jeweiligen Auftraggeber (43 Prozent). Langjährige Berufserfahrung, ein umfassendes Portfolio oder Mitgliedschaften und Netzwerke hingegen sehen die Profis nicht als Schlüsselkriterium für den Profimakler an.

Kaltakquise probates Mittel

Das Thema Kaltakquise betrachten die Profis mit Gelassenheit. 64 Prozent betrachten Kaltakquise als notwendiges Übel oder sehen zumindest nichts Verwerfliches darin, Privatanbieter um Aufträge zu bitten. Die Seriosität eines Maklers habe damit auf alle Fälle nichts zu tun, so die Makler. Schließlich bietet der Makler eine wertvolle Dienstleistung an.

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