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Neuer ImmobilienScout24 ImmoDEX 2016:

Wie viel Haus bekomme ich noch für mein Geld?

Wien, 1. März 2016 – Österreichs Immobilienmarkt zeigt sich nach Jahren der Preissteigerungen derzeit relativ stabil. Doch wie viel Haus bekomme ich tatsächlich aktuell für mein Geld? Womit müssen Immobiliensuchende für eine durchschnittliche Wohnung rechnen? Und wie viel mehr ist das noch als 2010? Wo würden sich Immobilienkäufer über den höchsten Wertzuwachs freuen können? ImmobilienScout24 ging diesen Fragen auf Basis der neuen Ausgabe des Datenreports „ImmoDEX“ nach.

− Preissteigerungen bei Wohnungen seit 2010 durchschnittlich mehr als 20 Prozent
− 321.000 Euro für neue 80m2  Eigentumswohnung, plus 60.000 Euro seit 2010

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Neue Wohnung kostet durchschnittlich 321.000 Euro, Österreicher zahlungsfreudig

80m2 hat Österreichs durchschnittlich angebotene Eigentumswohnung. Wer eine solche Wohnung 2015 erwerben wollte, musste für ein neues Objekt im Schnitt mit 321.000 Euro rechnen. Mit durchschnittlich etwa 244.000 Euro waren gebrauchte Wohnungen in dieser Größenordnung vergleichsweise günstig. Die Österreicher zeigten sich bei ihrer Suche 2015 durchaus zahlungsfreudig. Sie waren bereit, zwischen 34.000 (gebraucht) und 40.000 Euro (neu) mehr für das Eigenheim zu bezahlen als die durchschnittlich angebotenen Wohnungen kosteten. Die  angebotenen Objekte waren im Schnitt kleiner als gewünscht, man suchte eigentlich im Schnitt 90m2.

Wehe dem, der nicht rechtzeitig kaufte: 60.000 Euro mehr für eine Wohnung

Aber wehe dem Käufer, der nicht rechtzeitig kaufte: 2015 kosteten gebrauchte Wohnungen
bereits um 55.000 Euro mehr als noch 2010, bei neuen Wohnungen musste man sogar
um über 60.000 Euro mehr hinblättern. Die sattesten Preissteigerungen verzeichneten wenig überraschend Kitzbühel (neu: +202.000 Euro) und Wien Innere Stadt (gebraucht: +124.000 Euro). Unter den Top 10 fanden sich aber etwa auch Linz (neu: +84.000 Euro) und die Wiener Bezirke Simmering (neu: +98.000), Josefstadt und Mariahilf. „Der Trend zum Betongold in Form einer Eigentumswohnung in Salzburg, Tirol oder Wien im Jahr 2010 hat sich gelohnt. Wir sehen hier eine positive Wertentwicklung von 40.000 bis 80.000 Euro vor Steuern“, so Dr. Patrick Schenner, Geschäftsführer von ImmobilienScout24 in Österreich.

Dann lieber doch gleich ein eigenes Haus?

Es verwundert bei diesen Preissteigerungen nicht, dass viele Interessenten bei ihrer Suche 2015 gleich auf ein Haus umschwenkten. Der bereits 2014 zu beobachtende Trend zum „eigenen Dach“ hielt auch 2015 an  (Nachfrageplus: 6 Prozent). Dementsprechend stiegen die Preise bei neuen Häusern auch 2015 nochmals um rund 5 Prozent an. Das  österreichische „Durchschnittshaus“ mit 125m2 kostete 2015 etwa neu 340.000 Euro.  Vergleichsweise günstig ließ sich der Traum vom eigenen Dach in der Steiermark (253.000 Euro), in Kärnten (262.000 Euro) und im Burgenland (229.000 Euro) verwirklichen. Spitzenreiter war Wien – das Durchschnittshaus kostete dort 2015 463.000 Euro, gefolgt von Tirol (439.000 Euro). Dem Preisniveau  entsprechend suchten die Hälfte der Steirer, Kärntner und knapp 60 Prozent der Burgenländer 2015 nach einem Haus. In  Salzburg waren es nur etwa ein Drittel der  Immobiliensuchenden, in Wien nur jeder  Zehnte.

Mieter wollen sparen

Wem das Investment in Eigentum vorenthalten blieb, der musste 2015 bei der durchschnittlich angebotenen Mietwohnung zwischen 789 Euro (gebraucht, 81m2) und 825 Euro (neu, 76m2) Miete pro Monat (ohne Betriebskosten) rechnen. Die von den Vermietern angebotenen Wohnungen waren jedoch im Schnitt  durchwegs größer und teurer als von den Immobiliensuchenden gewünscht - gesucht waren 65m2. Preislich drifteten Wunsch und Wirklichkeit zwischen 120 (neu) und 155 Euro (gebraucht) auseinander, in Wien um rund 200 Euro. In Wien suchte übrigens 2015 fast die Hälfte der Immobiliensuche den nach einer Mietwohnung. „Der Mietmarkt benötigt kleinere, dafür sehr gut geschnittene Wohnungen. Bei Eigentumswohnungen hingegen wünschen sich die Österreicher größere Objekte als  durchschnittlich angeboten werden - und sind auch bereit, dafür mehr auszugeben“, so  Schenner weiter.

Trends ImmoDEX 2016: Immobilienmarkt ruhig,Trend zu Neuwertigem

In Summe zeigt sich der Immobilienmarkt nach den Jahren des Anstiegs laut ImmoDEXAnalyse
weitgehend ruhig. Die Preise für  Eigentumswohnungen blieben 2015 stabil (+1 Prozent). Auf Nachfrageseite zeigte sich bundesweit ein klarer Trend zu neuwertigen Kauf-Immobilien, sowohl bei Wohnungen (+4%) als auch bei Häusern (+5%). Einen Anstieg zwischen 3 und 4 Prozent (ohne Betriebskosten) verzeichneten die Angebotspreise von Mietwohnungen österreichweit zwischen 2014 und 2015. „Der Anstieg der Mietpreise entspricht unseren Erwartungen, die wir bereits 2015 prognostiziert haben. Er wirkt durch die Angleichung von Miet- und Eigentumspreisen einer Immobilienblase entgegen,“ ergänzt Schenner.

Video zum ImmoDex

Die wichtigsten Key-Facts aus dem ImmoDex haben wir in einem kurzen Video zusammengefasst. Sie können das Video auch hier herunterladen.

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