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Umzug Kosten

Umzug: Diese Kosten kommen auf Sie zu

Umzüge sind aufregend, denn sie sind meist der Beginn eines neuen Kapitels im Leben. Aber bei all der Vorfreude auf das neue Zuhause sollten Sie immer auch die Kosten für den Umzug im Auge behalten. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Ausgaben Sie rechnen müssen und welche Faktoren bei den Gesamtkosten entscheidend sind. So können Sie schnell das Budget für den eigenen Umzug bestimmen.

Was kostet dieser Umzug?

Wohnfläche (bisher)ca. 10
Entfernungca. 5km
ab 350

Diese Faktoren bestimmen die Kosten bei einem Umzug

Größe des Umzugs Je größer die Wohnung und je mehr Gegenstände transportiert werden müssen, desto teurer wird der Wohnungswechsel. Ob privat organisiert oder mit einem Umzugsunternehmen, ein hoher Umfang sorgt immer auch für höhere Kosten.
Umzugsstrecke Je weiter entfernt der neue Wohnort ist, desto höher fallen die Transportkosten aus. So ist eine Umsiedlung innerhalb einer Stadt immer günstiger – das beginnt schon bei den Fahrtkosten, die vorab für Wohnungsbesichtigungen anfallen.
Art des Umzugs Ein privat organisierter Umzug mit freiwilligen Helfern ist grundsätzlich günstiger als die Variante mit professionellem Umzugsunternehmen.
Lebenshaltungskosten Das Kostenniveau der Stadt bestimmt die Kosten des Umzugs mit. Bei hohen Mieten oder allgemeinen Preisen werden auch die Umzugskosten steigen.
Neuanschaffungen Benötigen Sie eine neue Einrichtung, beispielweise eine Einbauküche für die neue Wohnung, kann hier eine hohe Summe zusammenkommen.
Mietpreis Der neue Mietpreis ist ausschlaggebend für die weiteren laufenden Kosten sowie für die Kaution. Diese ist oftmals mit der ersten Monatsmiete fällig, kann aber auch in drei Raten gezahlt werden.
Doppelzahlungen der Miete Konnten Sie den alten Mietvertrag nicht pünktlich zum Einzug in die neue Wohnung kündigen, müssen Sie eine doppelte Mietzahlung einplanen.
Renovierungsarbeiten Sowohl in der neuen als auch in der alten Wohnung können Renovierungsarbeiten für Streichen, Tapezieren oder neue Bodenbeläge anfallen.

Diese Kosten entstehen vor dem Umzug

  • Renovierungskosten

Diese Kosten sind abhängig vom Aufwand. Muss nur gestrichen werden, kostet das nur ca. 40 Cent pro Quadratmeter. Größere Renovierungsarbeiten kosten mehr Geld. Renovierungsarbeiten können sowohl in der neuen als auch in der alten Wohnung anfallen. Bei der neuen Wohnung können Sie eventuell mit dem Vermieter einen Mietnachlass aushandeln.

  • Provision

Die Provision ist abhängig vom Mietpreis, beträgt aber nie mehr als zwei             Nettokaltmieten. Wenn Sie eine Wohnung kaufen, rechnen Sie mit zwei bis fünf Prozent der Kaufsumme.

  • Umzugskartons

Für Umzugskartons bezahlen Sie in der Regel 30 Euro pro Zimmer.

  • Reservierung eines Halteverbots

Das können Sie bei der zuständigen Verkehrsbehörde beantragen. Die Kosten variieren von Stadt zu Stadt. In Wien fallen dafür etwa 52 Euro an, andere Städte verlangen aber auch gerne mehr. Dabei spielen die Größe der gewünschten Halteverbotszone und die Dauer eine Rolle.

Diese Kosten entstehen während des Umzugs

  • Kosten der Umzugsfirma

Umzugsfirmen berechnen ihre Preise in der Regel nach Quadratmetern gestaffelt. Umzüge im gleichen Ort beginnen bei 500 Euro. Für einen Langstreckenumzug   müssen Sie tiefer in die Tasche greifen, diese beginnen bei 1.200 Euro.

  • Umzugswagen

Die Preise variieren je nach Anbieter, liegen aber zwischen 50 und 150 Euro pro Tag. Auch die Kosten für Tank und Versicherung werden berechnet. Sie müssen mit einer Kaution rechnen.

  • Verpflegung der Umzugshelfer

Für Verpflegung können Sie mit Kosten von etwa 6 Euro pro Person rechnen.

Diese Kosten entstehen nach dem Umzug

  • Kfz ummelden

Liegt Ihre neue Adresse in dem Zuständigkeitsbereich einer anderen Behörde, müssen Sie Ihr Fahrzeug neu anmelden. Insgesamt fallen dafür 170 Euro an. Wenn Sie auch ein neues Kennzeichen benötigen, kostet das für einen PKW 21 Euro.

  • Anmeldung beim Gemeindeamt

Für eine Anmeldung beim Gemeindeamt fallen keine Gebühren an. Wenn Sie die gesetzliche Meldepflicht nicht erfüllen, wird das mit einer Geldstrafe von bis zu 726 Euro geahndet. Die Frist hierfür beträgt drei Tage nach dem Bezug der neuen Wohnung.

  • Ummelden von Telefon und Energieversorgern

Für einen Wechsel fällt bei manchen Anbietern eine Gebühr an. Je nach Anbieter kostet es zwischen 20 und 70 Euro.

  • Nachsendeauftrag

Für einen Zeitraum von drei Monaten kostet ein Nachsendeauftrag 11,90 Euro (im Inland), jeder weitere angefangene Kalendermonat kostet weitere 11,90 Euro. Pakete nachzusenden, kostet für drei Monate 7 Euro, jeder weitere angefangene Monat weitere 7 Euro.

  • Anschaffung neuer Einrichtung

Kosten für neue Möbel lassen sich nicht pauschal berechnen. Diese Kosten sind abhängig von Umfang und Finanzierung.

Spartipps: So lassen sich die Kosten beim Umzug senken

Es gibt einige hilfreiche Tipps, mit denen Sie beim Umzug hier und da ein paar Euro sparen können.

Wenn Sie mit Umzugsfirma umziehen

Zu den ausschlaggebendsten Entscheidungen gehört, ob Sie mit einem Umzugsunternehmen oder privat umziehen wollen. Viele scheuen sich vor der Beauftragung einer professionellen Umzugsfirma, da diese nicht selten mit hohen Kosten in Verbindung steht. Doch das ist lediglich eine Frage der Vorbereitung.

Stellen Sie daher unbedingt einen Kostenplan auf. Dort führen Sie die Kosten für den Transporter, das Verpackungsmaterial, die Renovierung, aber auch beispielsweise die Kosten für das Halteverbot auf. Nachdem Sie den Kostenplan erstellt haben, können Sie entscheiden, welche Leistungen Sie bei der Umzugsfirma in Auftrag geben wollen. Die Firmen verleihen oft Materialien wie Kartons, Klebeband und Verpackungsmaterial. Dort sparen Sie also Kosten.

Denken Sie unbedingt daran, Preise und Angebote zu vergleichen. Dafür fordern Sie am besten einen Kostenvoranschlag bei den verschiedenen Umzugsfirmen an. Diese können Sie dann auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis prüfen. Wählen Sie eine Firma die günstig, aber auf jeden Fall seriös ist.

Für die günstigste Variante innerhalb eines Umkreises von 50 Kilometern und bei etwa 30 Quadratmetern Wohnfläche fallen rund 500 Euro an. Ein Langstreckenumzug kann bei einem Einfamilienhaus rund dreimal so teuer sein.

Wenn Sie privat umziehen

Ziehen Sie nur von einer kleinen Einzimmerwohnung in eine größere um? Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie noch nicht viele Möbel oder andere Besitztümer haben, recht hoch. In diesem Fall reicht es aus, wenn Sie sich von Freunden oder Familie beim Umzug helfen lassen, und auf ein Umzugsunternehmen verzichten. In diesem Fall tragen Sie vor allem die Kosten für Packmaterial und Umzugskartons, für den Umzugswagen und die Spritkosten sowie Verpflegung der helfenden Personen.

Achten Sie beim Umzugswagen darauf, wie groß der Wagen wirklich sein muss. Größere Fahrzeuge sind nicht nur teurer, sie verbrauchen auch mehr Sprit. Auch hierbei vergleichen Sie am besten die Preise verschiedener Anbieter.

Versuchen Sie, Kartons und Verpackungsmaterial zu leihen, oder stöbern Sie sich durch Kleinanzeigen. Dort werden gebrauchte Kartons oft günstiger angeboten oder sogar verschenkt.

Allgemeine Tipps

  • Bananenkisten: Mit Bananenkartons aus dem Supermarkt können Sie einige Umzugskartons ersetzen.
  • In der Woche umziehen: Umzüge am Wochenende kosten bei Firmen mehr. Auch das Angebot der Umzugstransporter ist am Wochenende geringer.
  • Selbst packen: Packen Sie die Umzugskartons nach Möglichkeit selbst. Das spart die Kosten für die Packer. Seien Sie dabei vorsichtig, dass die Kartons nicht zu schwer werden. Wenn die Umzugskartons kaputtgehen und neu gepackt werden müssen, verlängert sich die Arbeitszeit der Umzugsfirma. Dadurch steigen die Kosten wieder.
  • Arbeitgeber fragen: Wenn Ihr Umzug berufsbedingt ist, sind viele Arbeitgeber bereit, einen Teil der Umzugskosten zu übernehmen. Zumindest können Sie aber Sonderurlaub für den Umzugstag beantragen.

Beispielrechnung: So viel kann der Umzug kosten

Unser Beispiel zeigt Ihnen, wie viel ein Umzug in Eigenregie bei einer Zweizimmerwohnung mit 60 Quadratmetern Wohnfläche und zwei Bewohnern innerhalb eines Ortes kosten kann:

Kosten während des Umzugs Kostenpunkt Preis
  Transportmiete für 1 tag 80 Euro
  Halteverbot 50 Euro
  Umzugskartons udn Verpackungsmaterial 150 Euro
  Verpflegung für die Helfer 30 Euro
Kosten nach dem Umzug Ummelden des Autos 170 Euro
  Nachsendeauftrag 12 Euro
  Wohnungseinrichtung 1.500 Euro
  Ummelden von Telefon und Internet
30 Euro
Insgesamt   2.022 Euro

Tipp: Nach dem Umzug Kosten von der Steuer absetzen

Manche Umzugskosten können von der Steuer abgesetzt werden. Dabei wird zwischen einem privaten und einem beruflich bedingten Umzug unterschieden.

Kosten, die bei einem beruflich bedingten Umzug entstehen, lassen sich oft als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Der Umzug muss dafür aufgrund einer zukünftigen oder bisherigen Dienstausübung notwendig sein.

Werbungskosten

Alle Ausgaben, die mit einem lohnsteuerpflichtigen Beruf zusammenhängen.

Wann können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden?

  • Der Arbeitgeber wechselt seinen Dienstort und Sie sind gezwungen mit umzuziehen
  • Sie wechseln den Arbeitgeber und dieser hat seinen Firmensitz nun deutlich weiter entfernt
  • Ihr vorheriger Arbeitsweg war „unzumutbar“ lang. Das bedeutet: Ihr Arbeitsweg (Hin- und Rückfahrt) verkürzt sich durch den Umzug um mehr als eine Stunde.
  • Sie nehmen zum ersten Mal eine Arbeitsstelle an.  

Welche Kosten dürfen abgesetzt werden?

Behalten Sie zunächst alle Rechnungen und Belege, die etwas mit dem Umzug zu tun haben. Beinahe alle Kosten, die mit einem beruflichen Umzug zusammenhängen, können Sie in der Erklärung geltend machen. Diese Kosten können Sie meist absetzen:

  • Fahrtkosten
  • Umzugsunternehmen
  • Handwerker für den Aufbau und Abbau der Möbel
  • Maklerkosten
  • Mietkosten: Das gilt, wenn Sie aus einem laufenden Mietvertrag aussteigen müssen, und keinen Nachmieter finden können. Unter Umständen können auch im alten Mietvertrag vertraglich festgelegte Mehrkosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Ein Umzug kann ganz schön teuer werden, doch mit guter Planung und einigen Tipps und Tricks lässt sich etwas Geld sparen. Wenn Sie Ihren Umzug gut organisieren, steht einem entspannten Start im neuen Heim nichts mehr im Wege.

Die häufigsten Fragen rund um die Umzugskosten

1. Wie kann ich bei der Transportermiete sparen?

Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Transporter, desto niedriger sind die Kosten pro Tag. Das sollte Sie aber nicht dazu verleiten, einen möglichst kleinen Umzugswagen zu mieten. Denn das könnte dazu führen, dass Sie mehrmals zwischen alter und neuer Wohnung hin- und herfahren müssen. Haben Sie den Transporter stundenweise gemietet und fällt zusätzlich eine Kilometerpauschale an, kann hier eine hohe Summe entstehen. Dann ist es sinnvoller, einen LKW zu mieten, bei dem Sie lediglich eine Fahrt benötigen. Machen Sie die Wahl des Transporters daher nicht vom günstigsten Mietpreis, sondern vom Umfang Ihres Umzugs abhängig.

Tipp: Falls Sie flexibel sind, sollten Sie den Umzug auf einen Wochentag legen. An Wochenenden sind die Mieten für Transporter oftmals deutlich höher

2. Wie kann ich beim Umzugsunternehmen sparen?

Die Rechnung ist ganz einfach: Je mehr Sie selbst übernehmen, desto weniger wird Sie der Umzug mit einem Umzugsunternehmen kosten. Packen Sie beispielsweise alle Kartons selbst und bauen die Möbel in der alten Wohnung ab und in der neuen wieder auf, spart das Arbeitsstunden und Personal. Auf diese Weise lassen sich die Kosten für das Umzugsunternehmen deutlich senken.

Tipp: Sparen können Sie außerdem, wenn Sie nicht Ende oder Mitte des Monats umziehen – das sind nämlich die besonders beliebten Umzugstermine und hier bleibt Ihnen daher wenig Verhandlungsspielraum.

3. Wer haftet für Transportschäden?

Führen Sie den Umzug in Eigenregie durch, heißt es bei Schäden leider: Pech gehabt. Denn weder die Hausrat- noch die eigene Haftpflichtversicherung kommen dafür auf, wenn beispielsweise beim Transport Gegenstände beschädigt wurden. Bei Gefälligkeitsschäden, etwa wenn Ihnen ein Freund freiwillig beim Umzug hilft und etwas beschädigt, haftet die Haftpflichtversicherung nur, wenn diese Schäden explizit in der Police eingeschlossen sind.

Anders sieht es dagegen aus, wenn Sie ein Umzugsunternehmen beauftragt haben. Dann ist Ihr Umzugsgut bis zu einem Betrag von 620 Euro pro Kubikmeter abgesichert. Übersteigt Ihr Hab und Gut diesen Wert, was etwa bei hochpreisigen Designermöbeln der Fall sein kann, sollten Sie eine zusätzliche Transportversicherung abschließen.

4. Woher bekomme ich Verpackungsmaterial und Umzugskartons?

Umzugskartons und Verpackungsmaterial erhalten Sie in der Regel in jedem gut sortierten Baumarkt. Günstiger und ökologisch sinnvoller ist aber das Leihen von Kartons. Das hat außerdem den Vorteil, dass Sie nach dem Umzug keinen Lagerplatz für die gebrauchten Kartons benötigen oder diese aufwendig entsorgen müssen.

Tipp: Fangen Sie schon einige Wochen vor dem Umzug an, Zeitungspapier und Luftpolsterfolie zu sammeln. Beides können Sie verwenden, um Zerbrechliches aus Glas oder Porzellan zu verpacken.

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