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Aktuelle Umfrage „So arbeitet Österreich“:

Teil 3 „Das ideale Arbeitsumfeld“

Wien, 18. März 2015 – Wo und in welchem Umfeld arbeiten die Österreicher/innen heute und wie sehr klaffen Wunsch und Wirklichkeit auseinander? Macht ein eigenes Büro zufriedener? Wie viel Pausen sind okay?

Mit Fragen der Arbeitszufriedenheit, -mobilität und -flexibilität befasst sich die neue Studie „So arbeitet Österreich“ von ImmobilienScout24. Integral Markt- und Meinungsforschung hat dafür mehr als 1.000 erwerbstätige Österreicher/innen repräsentativ*) befragt.

  • 20 Prozent können sich im Job verwirklichen, 13 Prozent sehen ihn als notwendiges Übel
  • Ein eigenes Büro fördert die Arbeitszufriedenheit
  • Jeder Fünfte hält sich im Büro mit Powernaps leistungsfähig 

Wohl oder Übel?

Die überwiegende Mehrheit der Österreicher (75 Prozent) zeigt sich in der aktuellen Studie mehr oder minder zufrieden mit der beruflichen Situation. Immerhin jeder fünfte erwerbstätige Österreicher sieht seinen aktuellen Job gar als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung – besonders hoch ist dieser Anteil, wenig verwunderlich, bei Selbstständigen und Freiberuflern. Demgegenüber stehen 13 Prozent, die den Job als notwendiges Übel empfinden, um die Lebenshaltungskosten zu decken – vor allem Arbeiter und Facharbeiter sehen dies so.

Mehr als die Hälfte sitzt im Büro

Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Erwerbstätigen arbeitet in einem Büro. Etwa zwei Drittel davon sitzen in einem Mehrpersonenbüro und teilen sich das Zimmer im Schnitt mit 7 Kolleg/innen. 29 Prozent verfügen über ein eigenes Büro, nur eine Minderheit arbeitet in einem echten Großraumbüro (9 Prozent). Praktisch niemand würde sich jedoch aus freien Stücken dafür entscheiden. 

Insgesamt decken Wunsch und Realität sich nicht: Jeder Zweite würde sich ein eigenes Büro wünschen. Wer ein solches Büro sein Eigen nennt, ist wesentlich zufriedener (43 Prozent) mit dem Job als Menschen, die in einem Mehrpersonenbüro (29 Prozent) sitzen oder gar ihren Arbeitstag in einem Großraumbüro fristen (15 Prozent). „In unserer hektischen Arbeitswelt braucht es Rückzugsmöglichkeiten. Die Tendenz geht in Richtung Großraumbüros. Innovative Bürokonzepte mit neuen Formen der Rückzugsmöglichkeit sind gefragt“, kommentiert Dr. Patrick Schenner von ImmobilienScout24 die Ergebnisse. 

Wer sich nicht im eigenen Büro zurückziehen kann, hat zum Teil andere Optionen. Jeder Zehnte arbeitet bereits zumindest teilweise zu Hause, so die Umfrage. Jeder Zweite (49 Prozent), der das derzeit noch nicht tut, meint, dass sich die persönliche Produktivität dadurch steigern ließe. 16 Prozent Leistungssteigerung wäre die Folge, schätzen die Befragten, und nennen damit auch einen Vorteil für den Arbeitgeber.

Drei Viertel machen Mittagspause ...

Rund drei Viertel der Erwerbstätigen machen regelmäßig eine Mittagspause von zumindest 30 Minuten. Insbesondere Frauen legen Wert auf ihre tägliche Pause. Selbstständige gönnen sich weniger häufig eine mittägliche Auszeit (35 Prozent) - „Time is Money“. Zu Mittag trifft man sich vor allem mit Kollegen, um gemeinsam zu essen (32 Prozent) oder isst direkt am Schreibtisch (27 Prozent). Jeder fünfte mittags Pausierende nützt die Mittagspause für einen Spaziergang (18 Prozent). 

... aber der Powernap ist für die meisten tabu

Drei Viertel sind überzeugt, dass ein kleines Schläfchen zwischendurch die Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag steigern könnte. Aber nur rund jeder Fünfte (22 Prozent) praktiziert zumindest gelegentlich einen „Powernap“ während der Arbeit, eine kleine Minderheit sogar regelmäßig (4 Prozent) – für die breite Mehrheit ist das Thema aber tabu. 

Über die Studie:

Integral Markt und Meinungsforschung hat für die Studie 1.062 erwerbstätige ÖsterreicherInnen zwischen 18 und 65 Jahre befragt (CAWI (computer aided web interviewing)). 

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