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Aktuelle Studie: Österreichs Makler mit ihrem Job zufrieden

Aber: Jeder zweite mit Vorurteilen konfrontiert, Objektakquise schwieriger geworden

Wien, 19. November 2012 – ImmobilienScout24 hat nachgefragt: Wie geht es Österreichs Maklern tatsächlich in ihrem Job? Inwieweit begegnen sie im Berufsalltag Vorurteilen? Wo drückt sie der Schuh und vor allem: Was wäre ihr dringlichster Wunsch an Käufer, Mieter und Abgeber? Integral Markt- und Meinungsforschung hat dazu für ImmobilienScout24 100 Makler und Maklerinnen in Österreich telefonisch befragt.

Die aktuelle Studie zeigt ein durchaus überraschendes und erfreuliches Ergebnis: 85 Prozent der österreichischen Makler und Maklerinnen sind mit ihrem Beruf zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Im Schnitt erteilen die Makler ihrem Job die durchaus gute Schulnote 1,8. Der Anteil der „Sehr Zufriedenen“ ist bei Mitarbeitern größerer Büros (>5 Mitarbeiter) besonders ausgeprägt. Tendenziell zeigen sich auch die Frauen zufriedener als ihre männlichen Berufskollegen. Nur 6 Prozent denken manchmal über einen Jobwechsel nach. Die absolute Mehrheit der Makler - 78 Prozent - meint, sie würde den Beruf jederzeit wieder ergreifen. „Wir freuen uns, dass das Ergebnis so positiv ausgefallen ist und die Jobzufriedenheit so erfreulich hoch ist“, so Dr. Patrick Schenner, Country Manager von ImmobilienScout24 in Österreich. „Was man gerne macht, das macht man auch gut. Diese Professionalisierung wird ja auch am Markt wahrgenommen.“ In einer Sommerumfrage unter österreichischen Konsumenten hatten rund 80 Prozent der Aussage zugestimmt, dass die meisten Makler seriös sind. Herr und Frau Österreicher billigten den Maklern auch zu, professioneller geworden zu sein (36 Prozent).

"Dunkle Seiten" des Arbeitsalltags

Trotz prinzipieller Jobzufriedenheit: Der Arbeitsalltag zeigt durchaus seine dunklen Seiten: Zwei Drittel der Makler (68 Prozent) finden, dass die Käufer und Mieter früher weniger kritisch waren. Jeder Zweite (48 Prozent) spürt bei der täglichen Arbeit, dass es Maklern gegenüber nach wie vor große Vorurteile gibt. 52 Prozent beklagen zudem, dass die Akquise von Projekten für die Vermarktung schwieriger geworden ist. 42 Prozent bejahen auch, dass es früher einfacher gewesen sei, einen Alleinauftrag zu erhalten.

Wünsche an die Kunden ganz klar

Die dringlichsten Wünsche an die Kunden sind eindeutig. Von den Abgebern wünschen sich die Makler vor allem eines: Dass sie bei der Werteinschätzung ihrer Immobilie realistischer wären und keine überhöhten Forderungen stellten (61 Prozent nennen dies als Hauptwunsch). Mehr Realismus sähe man gern auch bei Käufern und Mietern: 46 Prozent der Makler hoffen dort auf realistischere Vorstellungen bezüglich des Preis-/Leistungsverhältnisses der Wunschimmobilie.

Zur Umfrage:
Integral Markt- und Meinungsforschung befragte vom 16. Oktober bis 25. Oktober 2012 100 österreichische Makler/Maklerinnen (Zufallsauswahl) in einer telefonischen Repräsentativbefragung (Computer Aided Telephone Interviewing - CATI).

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