Immobilienbarometer 3. Quartal zeigt:

Kleinere Immobilien im Fokus von Käufern

Wien, 17. September 2015 – Vor allem in den letzten Jahren kam es zu starken Preissprüngen bei Immobilien.

  • Vergangene Preisanstiege führen zu veränderten Suchkriterien
  • Selbstnutzer „sparen“ an Lage, Kapitalanleger an Objektgröße

Jeder dritte Kaufinteressent wählt aufgrund dessen eine kleinere Immobilie oder eine günstigere Lage. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Immobilienbarometer. Bei der aktuellen Umfrage von ImmobilienScout24 wurden insgesamt 1.817 Interessenten von Kaufimmobilien in Österreich und Deutschland befragt.

Knapp jeder Dritte (35 Prozent), der den Haus- oder Wohnungserwerb zur Eigennutzung erwägt, weicht angesichts der Preissteigerungen lieber auf eine günstigere Lage aus oder sucht nach einer kleineren Immobilie (34 Prozent). Jeder fünfte Selbstnutzer verschiebt den Immobilienkauf überhaupt und hofft darauf, dass die Preise in Zukunft sinken werden.

 Für Kapitalanleger zählt weiterhin die Lage als wichtigstes Kriterium beim Immobilienerwerb. Etwas mehr als Drittel der Kaufinteressenten (36 Prozent), die den Immobilienerwerb zur Fremdnutzung planen, wählen auf Grund steigender Preise eine kleinere Immobilie. Lediglich 26 Prozent der Kapitalanleger weichen auf einen anderen Ort aus, 20 Prozent werden den Immobilienerwerb verschieben in der Hoffnung, dass es dann wieder billiger wird (20 Prozent).

 Ist die Entscheidung für die geeignete Immobilie getroffen, glauben knapp 50 Prozent der Selbstnutzer, dass sie für den Immobilienkauf ihre Konsumgewohnheiten nicht ändern müssen, 44% denken sehr wohl daran, bei anderen Dingen zu sparen. Gespart wird am ehesten beim Autokauf und bei Urlaubsreisen (je 21 Prozent). Kapitalanleger sind deutlich zuversichtlicher als Eigennutzer: Zwei Drittel denken nicht, dass sie nach dem Haus- oder Wohnungskauf kürzer treten müssen.