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Immobilienmakler

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Was ist ein Immobilienmakler?

Ein Immobilienmakler ist ein lizenzierter Fachmann, der Immobilientransaktionen arrangiert, Käufer und Verkäufer zusammenbringt und als deren Vertreter bei Verhandlungen agiert. Immobilienmakler werden in der Regel vollständig durch eine Provision - einen fetsgelegter Prozentsatz des Kaufpreises der Wohnung oder des Hauses - vergütet, sodass ihr Einkommen von ihrer Fähigkeit abhängt, ein Geschäft abzuschließen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Immobilienmakler fungieren als Vermittler zwischen den Parteien.
  • Über die Makler-Empfehlung von ImmoScout24 kannst du kostenlos Maklerbewertungen einsehen und dir Angebote zusenden lassen.
  • Die Maklerprovision muss erst bei erfolgreichem Abschluss gezahlt werden.
  • Immobilienmakler nehmen dir viel Arbeit ab, wie zum Beispiel die Bereitstellung von Dokumenten, Erstellung des Exposés, Kommunikation mit Interessenten oder Besichtigungstermine.
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Inhaltsverzeichnis

Was genau macht ein Immobilienmakler?

Immobilienmakler spezialisieren sich in der Regel entweder auf Gewerbe- oder Wohnimmobilien. In beiden Fällen erfüllen sie unterschiedliche Aufgaben – je nachdem, ob sie für den Käufer oder den Verkäufer arbeiten.

Makler, die für den Verkäufer arbeiten, beraten Kunden, wie sie den Preis für die Immobilie festlegen und sie für einen Verkauf vorbereiten können, einschließlich Tipps für Verbesserungen in letzter Minute, die den Preis erhöhen oder schnelle Angebote fördern können. Immobilienmakler vermarkten die Immobilie durch Listing-Services, Netzwerke und Anzeigen.

Makler, die für den Käufer arbeiten, suchen nach verfügbaren Immobilien, die der Preisspanne und der Wunschliste des Käufers entsprechen. Diese Agenten sehen sich oft frühere Verkaufsdaten von vergleichbaren Immobilien an, um potenziellen Käufern zu helfen, ein faires Angebot zu machen.

Makler, die für einen Vermieter arbeiten, vermitteln Mietinteressenten. Hierbei geht es vor allem darum, liquide und zuverlässige Mieter zu finden. Für Vermieter bedeuten Mietnomaden ein finanzielles Risiko. Mit der Beauftragung eines Immobilienmaklers wird dieses Risiko auf ein Minimum reduziert.

Makler, die für einen Mieter agieren, suchen anhand des vorgegeben Suchprofils nach geeigneten Mietimmobilien. Besonders in Ballungsräumen, in denen die Nachfrage nach Mietwohnungen hoch ist, kann die Beauftragung eines Maklers der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Suche sein.

Die Makler agieren als typische Vermittler zwischen den Parteien, indem sie Angebote und Gegenangebote und andere Fragen hin und her tragen. Sobald ein Gebot akzeptiert wurde, arbeiten die Makler auf beiden Seiten oft weiter:

  • helfen ihren Kunden durch den Papierkram
  • vermitteln die Kommunikation
  • beraten bei Inspektionen und Umzügen
  • begleiten das Geschäft im Allgemeinen bis zum Abschluss

 

Rechtlicher Hinweis

Entsprechend §1 MaklerG ist jeder Makler, der aufgrund einer privatrechtlichen Vereinbarung für einen Auftraggeber Geschäfte mit Dritten vermittelt, ohne ständig damit betraut zu sein. Weiterführend ist nach §16 MaklerG ein Immobilienmakler jeder Makler, der gewerbsmäßig Geschäfte über unbewegliche Sachen vermittelt.

Wie finde ich einen guten Makler?


Die Online-Recherche ist üblicherweise der erste Schritt, um den richtigen Immobilienmakler zu finden. Doch Vorsicht: Im Internet vergebene Bewertungen sollten keine Grundlage für die Suche darstellen, da sie leicht manipulierbar sind!

Hier bietet sich neben der eigenen Recherche die Maklerempfehlungen von ImmoScout24 an. Dabei werden die Immobilienmakler auf Herz und Niere geprüft:

  • Schnelle Bearbeitungsgeschwindigkeit?
  • Hohe Bearbeitungsqualität?
  • Gute Bewertungen (mind. drei Sterne)?
  • Hohes Leistungsvermögen?
  • Überzeugende Professionalität?

So ergibt sich die Möglichkeit, mehrere Makler kennenzulernen, diverse Angebote einzuholen und anschließend entspannt vergleichen zu können. Zudem sind alle Angebote aus der Makler-Empfehlung von ImmoScout24 kostenlos und unverbindlich.

Woran erkenne ich einen kompetenten Makler?

Die Kompetenz eines Maklers kannst du anhand diverser Punkte festmachen:

  • Ausbildung und Erfahrung: Um die Berufsausübung seriös zu gestalten, sollten Makler im Bereich Steuern und Finanzen sowie Grundbuchrecht, Mietrecht, Notarrecht und Vertragsrecht vertiefte Kenntnisse aufweisen können. Vorliegende Zertifikate sind erstes Indiz für entsprechendes Wissen.
  • Erreichbarkeit: Ein kompetenter Makler nimmt sich Zeit für seine Kunden. Er muss zwar nicht rund um die Uhr erreichbar sein, allerdings sollte nicht zu viel Zeit zwischen Rückrufwunsch und dem tatsächlichen Rückruf verstreichen.
  • Ansprechende und faktenbasierte Exposés: Der erste Eindruck zählt, so auch bei der Gestaltung eines Exposés für eine Immobilie. Hierbei gilt es darauf zu achten, ob die Fotos ansprechend und ausdrucksstark sind, ob das Exposé gut strukturiert ist und ob alle wichtigen Angaben enthalten sind. Auch die Anwendung der korrekten Grammatik sowie Rechtschreibung sollte nicht vernachlässigt werden.
  • Marktkenntnisse: Sie kennen den Immobilienmarkt. Je besser der Immobilienmakler den regionalen Markt kennt und abschätzen kann, desto kompetenter und fruchtender wird die Zusammenarbeit mit ihm werden.
  • Provision: Auch, wenn Makler viel Zeit in die Vermittlung, Beratung sowie die Erstellung eines Exposés investiert, wir ein kompetenter und seriöser Immobilienmakler niemals eine Bezahlung vor dem eigentlichen Verkauf bzw. Kauf der Immobilie verlangen
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Maklercourtage: Wie viel kostet ein Immobilienmakler?

Gemäß der „Rechtsvorschrift für Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler“ der Immobilienmaklerverordnung, steht jedem konzessionierten Immobilienmakler für den Nachweis seiner Dienstleistung und die Vermittlung von Immobilien eine vereinbarte Maklerprovision zu. Die Provision wird erst bei Verkauf bzw. Vermietung erhoben.

In Österreich wird die Provision auf Mieter und Vermieter bzw. Käufer und Verkäufer gleichermaßen aufgeteilt. Jedoch kann es auch anders geregelt werden. Es bestehen Ausnahmen, bei denen eine der beiden Parteien die Provision vollständig übernimmt.

Provision bei Vermietung

Mieter:

  • Befristeter Mietvertrag von bis zu drei Jahren: max. 1 Monatsmietzinse
  • Unbefristeter Mietvertrag oder Befristung über drei Jahre: max. 2 Monatsmietzinse

Tritt der Hausverwalter als Makler in Erscheinung, dann beträgt die Provision befristete Mietverträge von bis zu drei Jahren maximal 0,5 Monatsmietzinse und bei unbefristeten Mietverträgen oder Befristungen über drei Jahre maximal 1 Monatsmietzinse

Vermieter:

  • maximal 3 Monatsmietzinse

Provision bei Kauf

Für Käufer und Verkäufer berechnet sich hierbei die Provision nach dem Kaufpreis der Immobilie.

  • Kaufpreis über 48.448,51 €:  3 %
  • Kaufpreis zwischen 36.336,42 € - 48.448,51 €:  Fixbetrag von 1.453,46 €
  • Kaufpreis unter 36.336,42 €:  4 %

Wann muss keine Maklerprovision gezahlt werden?


Grundsätzlich und unter normalen Umständen muss die Maklergebühr natürlich wie vereinbart bezahlt werden. Jedoch gibt es einige Ausnahmen:

  • Der Makler ist selbst Eigentümer der Immobilie.
  • Ein enger Angehöriger des Maklers ist Eigentümer der Immobilie.
  • Es besteht ein familiäres oder wirtschaftliches Verhältnis zum Eigentümer.
  • Der Makler leitet keine entsprechenden Maßnahmen ein (Vermittlungsberatung, Exposéerstellung, Inserat).

Was gibt es beim Maklervertrag zu beachten?

  • Vertragsart
  • Name und Anschrift der Vertragspartner
  • Benennung der Immobilie, Verhandlungsbasis
  • Vollmachten
  • Angemessene Vertragslaufzeit
  • Provisionsvereinbarung in Prozent
  • Entschädigungsklausel/Rücktrittsrecht
  • Unterschriften beider Vertragspartner

Rechte und Pflichten des Maklers:

  • Verkaufsberatung
  • Ermittlung des Verkehrswerts
  • Exposéerstellung
  • Bewerbung der Immobilie
  • Organisation und Durchführung von Besichtigungen
  • Verkaufsverhandlungen
  • Unterstützung beim Kaufvertrag
  • Regelmäßige Rückmeldung

Besser mit oder ohne Makler verkaufen?

Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler

Es gibt einige Vorteile, von denen du bei der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler profitierst:

  • Sie sind Experten in der Branche. Die meisten Immobilienmakler verfügen über eine Fülle von Kenntnissen und Erfahrungen, die dir bei der Abwicklung des Immobilienkaufs oder -verkaufs helfen können. Er kann dir hilfreiche Tipps geben, um den Prozess so einfach wie möglich zu gestalten.
  • Du kannst Ihnen eine Menge Zeit und Energie sparen. Bei all deinen täglichen Verpflichtungen kann es eine Herausforderung sein, den Verkauf oder Kauf eines Hauses bzw. Wohnung unter einen Hut zu bringen. Einen Immobilienmakler an deiner Seite zu haben, kann dir bei einer der größten Anschaffungen deines Lebens eine Menge Komfort bieten. Immobilienmakler können dir auch Zeit sparen, indem sie Marketing-Materialien zusammenstellen, Besichtigungstermine abhalten und nach Häusern suchen, die deinen Kriterien entsprechen.
  • Sie können deine Nerven beruhigen. Wenn du dich entscheidest, ein Haus ohne Makler zu kaufen, musst du dich um die gesamte Kommunikation mit den Interessenten kümmern. Verspätete Antworten an potenzielle Käufer können deren Interesse an Ihrer Immobilie abschrecken.
  • Eine weitere wichtige Komponente beim Kauf oder Verkauf eines Hauses bzw. Wohnung ist der anfallende Papierkram. Wenn du etwas versäumst, verzögert das den Prozess. Immobilienmakler können dir helfen, die gesamte Kommunikation und den Papierkram zu erledigen.

Nachteile der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler

Obwohl es viele Vorteile hat, mit einem Immobilienmakler zusammenzuarbeiten, gibt es auch ein paar Nachteile:

  • Es fällt eine Provision an. Die Beauftragung eines Full-Service-Maklers kann teuer werden.
  • Möglicherweise bist du einer von vielen Kunden. Immobilienmakler verdienen Geld, wenn sie Häuser verkaufen. Daher haben sie möglicherweise zahlreiche Kunden, die ihre Zeit stark beanspruchen. Du musst sicher sein, dass der Makler bei jedem Schritt des Kaufprozesses seine Sorgfaltspflicht erfüllt.
  • Es kann sein, dass du innerhalb ihrer zeitlichen Beschränkungen arbeiten musst. Höchstwahrscheinlich hast du deine eigenen Ziele und einen eigenen Zeitrahmen für den Kauf eines Hauses.

Wie wird man Immobilienmakler?

Da Immobilienmakler in Österreich ein sogenanntes reglementiertes Gewerbe ausüben, müssen die Qualifikationen und Fähigkeiten, ein Makler zu sein, nachgewiesen werden.

Es gibt in der Regel zwei differenzierte Wege dafür:

  1. Nach einem facheinschlägigem Universitäts- oder Fachhochschulstudien-Lehrgang wird eine einjährige Praxisarbeit in einer fachlich relevanten Tätigkeit absolviert. Danach kann man die Gewerbeberechtigung direkt bei der Wirtschaftskammer beantragen.
  2. Hier gibt es mehrere Optionen, jedoch beschreibt es die Mischung aus Ausbildung, Praxis und Befähigungsprüfung am besten. Je nach bisheriger Ausbildung verändert sich auch die Länge der notwendigen Praxiszeit. Abschließend wird eine Befähigungsprüfung abgelegt, welche sich aus vier Modulen zusammensetzt.

Was verdient ein Makler ungefähr?

Aufgrund schwankender Einnahmen durch Provisionszahlung ist es schwierig, einen genauen Wert über den Verdienst eines Maklers anzugeben. Jedoch kann man ein Durchschnittsgehalt von um die 50.000 Euro erwarten, sofern man sich am Markt etabliert und mit Kompetenz glänzt. Vor allem in Städten wie Wien, Salzburg, Graz oder Linz, in denen es einige offene Stellen gibt, offenbaren sich für Immobilienmakler so einige Möglichkeiten.

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