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PVC und Linoleum

Wer liegt besser: PVC contra Linoleum

Bei den Kunststoffbelägen hat PVC immer noch eine hervorragende Stellung, während Linoleum bei den Naturbelägen in den letzten Jahren wieder stark im Kommen ist. Linoleum ist im Verhältnis zu PVC teurer, unter den Naturböden gehört er aber zu den preiswerten.

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In vielen Bereichen des Hauses werden PVC-Beläge eingesetzt. Sie sind leicht zu verarbeiten und problemlos in der Pflege. Feuchtigkeit oder Nässe schaden ihnen nicht. PVC-Beläge sind mit einer Ober- oder Nutzschicht sowie mit einem Schaumrücken versehen. Gute Qualität bekommt man ab einer Stärke von 0,3 Millimeter. Zur Herstellung von PVC werden allerdings enorme Mengen Weichmacher (bis zu 70% des Gesamtgewichtes) und das umstrittene Vinylchlorid eingesetzt. Diese Fakten sprechen gegen den Bodenbelag.  

Linoleum aus natürlichen Rohstoffen

Eine immer beliebtere Alternative ist das strapazierfähige Linoleum, das modern und in vielfältigen Mustern und Farben angeboten wird. Es wird aus den Rohstoffen Leinöl und Harz hergestellt, die, vermischt mit Holz-, Kork- und Kalksteinfeinmehl, auf Jutefasern gepresst werden. Linoleum ist fußwarm, strapazierfähig, schwer entflammbar, antistatisch und gut zu pflegen, im Gegensatz zu PVC allerdings nicht Wasser beständig und daher für Feuchträume ungeeignet.

Fachmann muss den Boden verlegen

Beim Verlegen von Linoleum muss am besten der Fachmann ran, um Brüche im Belag zu vermeiden. Die Umweltbilanz für Linoleum sieht wesentlich günstiger aus als die für PVC: es werden zur Herstellung Naturmaterialien eingesetzt und das enthaltene Acetaldehyd ist nach wenigen Tagen entwichen, der Belag ist dann gesundheitlich völlig unbedenklich.

Nicht geeignet bei Fußbodenheizung

Bei der Trittschalldämmung erreichen beide Beläge zufriedenstellende Werte, ist allerdings eine Fußbodenheizung geplant, kommen beide Beläge weniger in Betracht. PVC ist etwas langlebiger als Linoleum, die Entsorgung allerdings schwieriger.