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Kalk als Baustoff

Kalk - Baustoff mit langer Geschichte

In baugeschichtlicher Hinsicht steht Kalk dem Lehm um nichts nach. Schon vor Jahrtausenden hat der Mensch Kalkstein und Kalk für seine Bauvorhaben entdeckt. So besteht etwa die berühmte Cheopspyramide in Ägypten aus tonnenschweren Kalksteinblöcken und die Chinesen stabilisierten den Boden unter ihrer legendären Mauer mit dem weißen Baustoff.

Wie so vieles, wurde auch der Kalk als Baustoff von den Römern in Europa verbreitet. Und wie so oft, wurden diese wertvollen Errungenschaften im Mittelalter wieder völlig vergessen.

Kalk - Immer eine gute Figur

In heutigen Tagen liegt Kalk wieder voll im Trend. Der Grund dafür ist offensichtlich: die einzigartige Optik in strahlendem Weiß ist immer ein Blickfang. Und auch in Kombination mit Holz, Glas oder Metallbaustoffen macht Kalk eine gute Figur.

Um diesen Effekt zu erreichen, muss man jedoch nicht gleich auf einen Massivbau mit Kalkstein zurückgreifen.

Glänzt und desinfiziert zugleich

Für die typische Kalkoptik reicht auch ein Kalkverputz. Aufgrund seiner desinfizierenden und luftreinigenden Eigenschaften eignet sich das Material besonders gut für Lager- oder Vorratsräume, Weinkeller oder auch Speisekammern. Schimmel wird durch den Kalk ebenso ferngehalten wie etwa lästiges Ungeziefer.

Einzig und allein die geringe Druckfestigkeit und die Anfälligkeit gegen Stauwasser können das hygienische Weiß eines Kalkverputzes etwas anschwärzen.

Ein Haus aus Kalk

Entscheidet man sich tatsächlich für den Hausbau mit Kalksandstein, kann man sich über viele angenehme Vorteile freuen. Kalksandstein zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Wärmespeicherung und eine Regulierung der Luftfeuchtigkeit aus. Darüber hinaus gilt der Baustoff als nicht brennbar und als sehr guter Schalldämmer.