Jetzt Käufer, Mieter oder Nachmieter findenInserat aufgebenInserat aufgeben

Hausschwamm

Albtraum aller Hausbesitzer

Pilze wie der Hausschwamm können bei auftretender Feuchtigkeit im Haus an verschiedenen Stellen entstehen. Am häufigsten ist verbautes Holz vom Pilzbefall betroffen, aber auch Mauerwerk und Putz kann ein guter Nährboden sein. Der Pilzbefall gilt als schwerer Baumangel und ist dringend durch ein professionelles Fachunternehmen zu beseitigen.

Immobilien suchen in Österreich

Was ist ein Hausschwamm?

Beim "echten Hausschwamm" handelt es sich um eine Pilzart, die Baumaterialien zerstören kann, indem sie sie durchdringt. Seinen Beinamen "Trändender Hausschwamm" hat der Hausfäulepilz von den Wassertropfen, die bei einem schnellen Wachstum entstehen.

In ausgewachsener Form bildet der Pilz einen fleischigen Fruchtkörper in rötlicher bis brauner Farbe mit weißem Rand.

Wie kann das Entstehen des Pilzes verhindert werden?

Es gibt drei Einflussfaktoren, welche die Bildung des Schwammes begünstigen. Diese sind:

  • eine Materialfeuchte ab 35 Prozent
  • Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad
  • geringe Luftzirkulation

Woran ist ein Pilzbefall zu erkennen?

Der Pilz ist sehr schwer zu erkennen, da er meist bereits viele Jahre im Material gewachsen ist, bevor es erste Anzeichen dafür an der Oberfläche gibt. Typische Schadensbilder sind Braunfäule mit Würfelbruch und weiße Myzelien, die sich fadenartig über die Oberfläche ziehen.

Besteht durch den Hausschwamm eine Gesundheitsgefährdung?

Hausschwämme stellen für die menschliche Gesundheit keine Gefahr dar. Bei Allergikern und immungeschwächten Menschen können die Pilzsporen zu Reizungen führen, die jedoch keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Wie kann eine Ausbreitung des Schädlings gestoppt werden?

Eine effektive Bekämpfung des Pilzes ist sehr aufwändig und nur großflächig möglich. Erste wichtige Maßnahmen sind eine Verbesserung der Belüftung und eine Trockenlegung der betroffenen Baumaterialien sowie der Räume, in denen der Mauerschwamm aufgetreten ist.

Im Anschluss daran müssen die befallenen Teile ausgebaut und ausgetauscht werden. Für eine garantierte Beseitigung muss je nach Stärke des Befalls ein Bereich mit einem Radius von bis zu 1,5 Metern rund um den Schaden saniert werden. Das befallene Material muss als Sondermüll entsorgt werden.

Nach dem Austausch kann Mauerwerk zusätzlich großflächig mit Heißluft ausgetrocknet werden, Holz und zellulosehaltige Baumaterialien, wie Spanplatten oder natürliche Dämmstoffe, werden mit einem chemischen Holzschutz behandelt.