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Wasserkraft

Mit Wasser Energie gewinnen

Österreich eignet sich dank seiner vielen Seen und Flüsse ideal für Wasserkraft. Doch wie funktioniert ein Wasserkraftwerk? Wie finden Interessenten heraus, ob ihr Strom mit der Kraft des Wassers gewonnen wird? Und wie wird diese erneuerbare Energie genutzt?

Wieviel leisten die Wasserkraftwerke in Österreich?

Rund zwei Drittel des österreichischen Stroms werden aus Wasserkraft gewonnen. Insgesamt gibt es mehr als 3.000 Kleinkraftwerke, die zwölf Prozent der Jahreserzeugung übernehmen, und etwa 150 große Kraftwerke in Österreich. Neben Biomasse ist Wasserkraft der wichtigste Wirtschaftssektor bei den erneuerbaren Energien. Dabei hat die Energiegewinnung durch Wasser noch ein hohes Ausbaupotential.

Wie funktioniert diese Energiegewinnung?

In einem Wasserkraftwerk wird die Bewegungsenergie von fließendem Wasser genutzt, um elektrischen Strom zu erzeugen. Aufgrund eines Gefälles baut das Wasser Druck auf und schießt mit einer hohen Geschwindigkeit durch die Leitungen, in denen sie eine Turbine antreiben. Die Drehung der Turbine wird über ein Getriebe an einen Generator geleitet, wo die mechanische Energie in Strom umgewandelt wird.

Wie wird zu Strom aus Wasserkraft gewechselt?

Die Stromanbieter in Österreich müssen nachweisen, woher sie ihren Strom bekommen. Da die Verbraucher an keinen Anbieter gebunden sind, können sie problemlos zu einem Anbieter mit 100 Prozent erneuerbarer Energie aus Wasser wechseln. Wichtig dabei ist, die Kündigungsfristen beim alten Stromlieferanten zu berücksichtigen. Außerdem sollte der neue Vertrag rechtzeitig abgeschlossen werden, damit keine Versorgungslücke entsteht. Auch Mieter können den Stromanbieter wechseln. Sie müssen dann aber den Vermieter darüber informieren und – falls noch nicht vorhanden – einen eigenen Stromzähler anbringen lassen.

Welche Vorteile und Nachteile hat Wasserkraft?

Wasserkraft ist regenerativ, sie kann nicht verbraucht werden. Durch den Einsatz werden fossile Energieträger geschont. Die Gewinnung von Strom aus Wasser ist CO2-arm. Im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien, wie Sonne oder Wind, ist die Energiegewinnung durch Wasser nicht vom Wetter abhängig.

Ein Nachteil von Wasserkraftwerken ist, dass sie den Bau eines Speichersees fordern. Das wiederum wirkt sich in ökologischer Hinsicht negativ auf Fließgewässer aus. Auch die Flora und Fauna rund um Speicherkraftwerke kann beeinträchtigt werden, wenn der Grundwasserspiegel durch den Unterlauf sinkt.

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