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Fossile Brennstoffe

Günstig aber umweltbelastend

Kohle, Erdöl und Erdgas und dergleichen sind die am häufigsten genutzten Energiequellen. Die Preise dafür steigen beständig, trotzdem haben sie gegenüber erneuerbaren Energien Vorteile. Immobilieneigentümer sollten genau abwägen, für welche Energiequelle sie sich entscheiden.

Was sind fossile Brennstoffe?

Die Rohstoffvorkommen der Erde sind endlich, sie stehen also nicht unbegrenzt zur Verfügung. Die Brennstoffe sind Abbauprodukte von Tieren und Pflanzen, die vor Jahrmillionen gestorben sind. Wenn die fossilen Energiequellen verbrannt werden, wird Energie frei, die zur Wärme- oder Stromgewinnung verwendet wird.

Wie lange stehen die Energiequellen zur Verfügung?

Der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist dadurch motiviert, dass die fossilen Energieträger innerhalb der nächsten 200 Jahre erschöpft sein werden. Der weltweite Vorrat an Erdöl und Erdgas soll bei gleichbleibendem Bedarf in spätestens 100 Jahren aufgebraucht sein. Aus diesem Grund wird der Einsatz von erneuerbaren Energien von der EU sowie von den österreichischen Bundesländern intensiv gefördert, aber auch der Wechsel zu einer effizienteren Nutzung von Energie wird finanziell unterstützt. Immobilieneigentümer sollten sich hierfür bei den jeweiligen Bundesländern über die aktuellen Fördertöpfe informieren.

Wie kann die Effizienz verbessert werden?

Wer bereits mit Erdöl, Erdgas und dergleichen heizt, kann die Effizienz durch neuere Technologien verbessern. Das ist etwa durch Brennwertkessel möglich. Sie nutzen nicht nur die Energie, die durch die Verbrennung gewonnen wird, sondern es wird auch die dabei entstehende Wärme zum Heizen genutzt.

Welche Vorteile und Nachteile haben fossile Brennstoffe?

Die Brennstoffe verfügen über einen hohen Wirkungsgrad. Sie können auf relativ günstige Weise gewonnen und in Energie umgewandelt werden, und bieten eine kaum vergleichbare Versorgungssicherheit. Fossile Brennstoffe sind dementsprechend die am häufigsten und vielfältigsten genutzten Energiequellen. So sind sie etwa insbesondere für mobile Antriebe bislang unverzichtbar. Außerdem sind die für die Verbrennung benötigten Technologien -  wie etwa Heizkessel - in der Anschaffung und Wartung deutlich günstiger als etwa Photovoltaik- oder Solaranlagen für erneuerbare Energien.

Abgesehen davon, dass sie allmählich zur Neige gehen, ist der größte Nachteil der fossilen Brennstoffe die hohe Umweltbelastung. Die Verbrennung geht mit einer starken Feinstaubbildung und einem hohen CO2-Ausstoß einher, der für die globale Erwärmung verantwortlich ist.

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