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Volt

Einheit für elektrische Spannung

Europäische Steckdosen haben eine Netzspannung von 230 Volt. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Was sagt die Anzahl der Volt aus? Und inwiefern ist dieser Wert für Verbraucher von Bedeutung?

Was ist ein Volt?

Volt ist die Maßeinheit für elektrische Spannung. Es gibt an, wie viel Energie beziehungsweise Arbeit benötigt wird, um positive elektrische Ladung in einem elektrischen Feld zwischen zwei Polen zu bewegen. Die Pole sind immer jeweils unterschiedlich geladen, also entweder positiv oder negativ. Beim Minuspol gibt es einen Überschuss an Elektronen, beim Pluspol hingegen einen Mangel. Dieser Unterschied ergibt die elektrische Spannung. Wird die Ladung über ein leitfähiges Material transportiert, entsteht durch die Spannung Strom.

Was ist der Unterschied zwischen elektrischer Spannung und Strom?

Die Spannung ist eine Voraussetzung für das Fließen von Strom, darf mit diesem Begriff aber nicht gleichgesetzt werden. Die Anzahl der Volt bezeichnet die Potentialdifferenz zwischen den beiden Polen. Strom beschreibt hingegen den Ausgleich, der zwischen den Polen durch das Fließen von Energie besteht. Volt und Ampere sind dementsprechend voneinander abhängige Größen. Auch Watt fließt in die Berechnung dieser Größen mit ein. Ein Watt bezeichnet die Leistung und ergibt sich aus der Multiplikation der beiden Werte.

Wie entstehen die 230 Volt in Steckdosen?

In haushaltsüblichen Steckdosen liegt eine Wechselspannung von 50 Hertz vor. Das bedeutet, dass 50-mal pro Sekunde Spannungswellen zwischen den Polen fließen und die Spannung 100-mal pro Sekunde die Polarität wechselt. Die Pole sind dabei die zwei Anschlüsse der Steckdose. Die Spannung zwischen den beiden Polen einer Steckdose beträgt 325 Volt. Bei den 230 Volt aus der Steckdose handelt es sich um den Effektivwert, die 325 Volt sind der Spitzenwert.

Wie kann die elektrische Spannung gemessen werden?

Am einfachsten ist die Messung mithilfe eines Spannungsmessgerätes. Dieses wird parallel zu dem spannungsgeladenen Gerät geschaltet. Solche Messungen werden im Rahmen einer Energieberatung vorgenommen, um Stromfresser zu entdecken. Da sie nicht sehr teuer sind, können sie auch privat von Verbrauchern angeschafft werden. So können defekte Geräte und Energieeinsparungspotentiale ausgeforscht werden.

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