Jetzt Käufer, Mieter oder Nachmieter findenInserat aufgebenInserat aufgeben

Stromvergleich

Den besten Tarif ermitteln

Beim Stromvergleich sollten nicht nur die Tarife entscheidend sein. Auch die Art der Energiequelle ist in unserer heutigen Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltschutz bedeutende Schlagworte geworden sind, ein entscheidendes Kriterium.

Welche Arten von Strom gibt es?

In Österreich wird zwischen Graustrom und Grünstrom bzw. Ökostrom unterschieden. Bei Graustrom ist die Energiequelle unbekannt, d.h. er kann durch Atomkraftwerke oder auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gewonnen werden. Bei Ökostrom handelt es sich hingegen ausschließlich um Strom aus erneuerbaren Energien, wie Solarenergie, Wind oder Erdwärme. Im direkten Stromvergleich ist Ökostrom teurer als Graustrom, da der Preis einen Förderbeitrag für die Errichtung nachhaltig arbeitender Kraftwerke beinhaltet.

Worauf ist beim Stromvergleich zu achten?

Um einen möglichst objektiven Stromvergleich anstellen zu können, sollten gleichwertige Tarife einander gegenübergestellt werden. Ein Tarif für einen Haushalt mit vier Personen wird logischerweise mehr kosten als einer für zwei Personen, deshalb sollte ein gleich hoher Verbrauch an kWh zur Grundlage gemacht werden. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass sich die Angebote auf dieselbe Tarifzone beziehen. Je nach Bundesland gelten nämlich unterschiedliche Strompreise.

Die österreichischen Stromanbieter werben immer mit dem besten Angebot. Der Endverbraucher muss sich deshalb genau über die Rahmenbedingungen informieren bzw. prüfen, ob die Angebote auch langfristig und in seiner Region gelten. Häufig werden Tarife nämlich nur für einen bestimmten Zeitraum garantiert. Auch die Kündigungsfristen bzw. die Konditionen bei Vertragsverlängerung sowie mögliche Gebühren sind beim Stromvergleich zu berücksichtigen.

Grundlagen für den Vergleich

Bevor ein Stromvergleich angestellt wird, sollte der Nutzer sich Klarheit darüber verschaffen, welche Vertragsart für ihn überhaupt die richtige ist. Sehr häufig wird Strom in Paketen angeboten, d.h. der Endverbraucher kauft für einen bestimmten Zeitraum eine feste Menge an Strom. Wird nicht der ganze Strom verbraucht, verfällt die ungenutzte Energie, wird hingegen mehr benötigt, muss ordentlich draufgezahlt werden. Für Haushalte mit einem konstanten jährlichen Stromverbrauch ist ein Strompaket aber eine gute Option, da der Strom im Bündel günstiger ist.

Der Großteil der österreichischen Haushalte entscheidet sich jedoch für eine Abrechnung nach Verbrauch. Hier kann beim Stromvergleich der Grundpreis ausschlaggebend sein. Dieser liegt pro Jahr zwischen 10 und 30 Euro und muss unabhängig vom Verbrauch in jedem Fall bezahlt werden. Hinzu kommt noch der Preis für den tatsächlich verbrauchten Strom, d.h. der Arbeitspreis. Die Preisspanne ist in Österreich sehr breit gefächert. Da es sich um Cent-Beträge handelt klingt der Unterschied nach wenig, er kann bei einem durchschnittlichen Verbrauch einer Familie von 3.500 kWh pro Jahr aber eklatant werden.

So wird der Stromanbieter gewechselt

Stromlieferanten haben für gewöhnlich eine relativ kurze Vertragslaufzeit von einem bis zwei Jahren. Dementsprechend flexibel ist der Endverbraucher bei der Wahl des Anbieters. Er muss jedoch unbedingt darauf achten, dass er sich bei einem Wechsel an die Kündigungsfristen hält. Ein vorzeitiges Aussteigen ist mit Gebühren verbunden und rentiert sich deshalb meist nicht. Stattdessen ist es ratsam, den Wechselservice des neuen Anbieters in Anspruch zu nehmen. Die meisten Lieferanten übernehmen für ihre Neukunden häufig alle Arbeitsschritte, um eine lückenlose Stromversorgung zu gewährleisten. Auch hier sollte der Vertrag dahingehend geprüft werden, ob dieser Service kostenlos ist.

Immobilien suchen in Österreich