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Solarpanel

Mit Sonnenkraft eigenen Strom erzeugen

Immer häufiger sind auf den Dächern österreichischer Haushalte Solaranlagen zu finden. Vor allem in sonnigen Regionen sind sie sehr zu empfehlen, da die eigene Solaranlage ein wertvoller Beitrag zum Schutz der Umwelt ist. Und auch die Geldtasche profitiert davon.

Wie funktioniert ein Solarmodul?

Die Zellen von Solaranlagen bestehen aus Silizium, einem Halbleitermaterial. Durch die Sonnenstrahlung werden in dem Material freie Ladungsträger erzeugt, mit denen Strom gewonnen werden kann. Über ein elektrisches Feld, das durch eine entgegengesetzte elektrische Ladung erzeugt wird, wird die Energie in eine Richtung gedrängt.

Ein Solarpanel selber bauen

Handwerklich begabte Menschen können die eigene Installation von Inselanlagen versuchen. Dazu brauchen sie nur die Paneele, die aneinandergeschlossen werden, eine leichte Platte, um sie darauf zu installieren, Flachdrähte, einen Anschlussblock, einen Laderegler, Batterien, Plexiglas und Werkzeug. Viele leicht verständliche Anleitungen, die im Internet oder in Foren zu finden sind, erklären die Installation der Solarzellen Schritt für Schritt.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, das Solarmodul von einem Profi für Photovoltaik installieren zu lassen. Er weiß genau, wie das Panel am besten ausgerichtet wird und Verschattung verhindert werden kann. Mithilfe von MPP, dem Maximal Power Tracking, kann er ermitteln, wie die maximale Leistung herausgeholt werden kann. Außerdem sind heikle Aspekte, wie z.B. die Netzeinspeisung und die wetterfeste Installation, in sicherer Hand.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Wer ein Solarpanel kaufen möchte, sollte dabei einige Dinge beachten. Zunächst einmal muss entschieden werden, ob die Solarmodule monokristallin oder polykristallin sein sollen. Ein monokristallines Solarmodul besteht aus einem einzigen Kristall, ein polykristallines aus mehreren. Polykristalline Paneele bringen eine geringere Leistung, sind dafür aber günstiger und langlebiger. Ein monokristalliner Aufbau kann bei 60 Modulen ca. 10 Watt mehr leisten, ist aber etwas teurer. Wer auf kleiner Fläche viel Leistung gewinnen möchte, sollte den einzelnen Kristall bevorzugen.

In besonders exponierten Lagen lohnt sich eine Kombination aus Solaranlagen und Windgeneratoren in Erwägung zu ziehen. Die Förderungen der Bundesländer und der Republik sind sehr großzügig und es werden alle natürlichen Ressourcen gut genutzt.

Wie hoch ist der Preis für ein Solarpanel?

Einfache Solarpanele mit 12 Volt, die z.B. im Garten oder beim Camping Verwendung finden, gibt es schon ab ca. 40 Euro. Soll das Solarpanel einen gesamten Haushalt mit Strom versorgen, wird es teurer. Eine gute Solarzelle kostet pro m² zwischen 150 und 300 Euro. Hinzu kommen noch die Ausgaben für einen Wechseltrichter, der etwa 2.000 Euro kostet. Daneben müssen noch die Kosten für die Installation, den Netzanschluss, den Zähler usw. berücksichtigt werden. Bei Bedarf können auch ein Akku und ein Ladegerät dazugekauft werden. Bei vielen Anbietern von Photovoltaikanlagen gibt es Paketpreise, die die günstigste Variante sind. Die Mehrkosten, die zunächst entstehen, werden sich aber schon bald relativiert haben.

Warum es sich lohnt, ein Solarpanel für Warmwasser zu nutzen

Wer sich vor größeren Investitionen scheut, sollte wenigstens ein Solarpanel zur Aufbereitung von Warmwasser in Erwägung ziehen. Pakete mit Kollektor mit 300 Liter Warmwasserboiler, Solarsteuerung, Brauchwassermischer und Rücklaufpumpe gibt es schon ab 2.100 Euro. Diese Solarzelle reicht aus, um einen Haushalt mit drei Personen mit Warmwasser zu versorgen.

Mit dem Solarpanel flexibel bleiben

Solar braucht Sonne, doch nicht immer eignet sich ein festes Solarpanel für den optimalen sonnigen Standort. Hier kann ein flexibles Solarpanel die bessere Variante sein. Die Konstruktion kann einfach aufgeklebt oder aufgeschraubt werden, häufig ist sie sogar begehbar. Damit ist das flexible Modell ideal für kleine Terrassen oder die Anbringung an Balkonen, bei denen jeder m² wertvolle Fläche ist. Flexible Solarmodule gibt es von 19 Volt (12 Watt) bis hin zu 18,5 Volt (68 Watt).

So einfach funktioniert das Solarpanel für Wohnmobil und Camping

Die Installation einer Photovoltaikanlage für das Wohnmobil ist wesentlich einfacher als die Installation auf dem Dach. Für die Versorgung mit Warmwasser reicht ein einfaches Panel mit 12V vollkommen aus. Das Solarmodul wird einfach über einen Steckanschluss angeschlossen. Die kleine Photovoltaikanlage ist gekapselt, d.h. das Gehäuse ist gut verschraubt und das Panel dadurch weniger empfindlich. Wird das Solarmodul zum Camping gebraucht, sollte unbedingt daran gedacht werden, eine wasserdichte Steckverbindung zu kaufen.

Ein faltbares Panel spart zwar Platz, ist aber weniger effizient. Außerdem hat es eine kürzere Lebensdauer. Für gelegentliche Ausflüge zu zweit reicht es aber aus.