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Perimeterdämmung

Was eine Perimeterdämmung ausmacht

Die Perimeterdämmung ist ein wichtiger Bestandteil der Dämmung eines Hauses. Sie schützt vor Wärmeverlust und unterstützt einen energieeffizienten Betrieb.

Was ist eine Perimeterdämmung?

Bei dieser Art der Dämmung handelt es sich um Platten aus Hartschaum oder Schaumglas, die vollflächig miteinander verklebt werden und mit einer wasserundurchlässigen Schicht, etwa einem Anstrich aus Bitumen, abgedichtet werden. Dies kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein direkter Kontakt zwischen Gebäude und Erdboden besteht, also bei Kellern, Unterböden oder Wintergärten. Sie schützt die Perimeter, also die erdberührenden Bereiche des Hauses, vor Feuchte, Erddruck, Sickerwasser, Stauwasser und Diffusion.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Perimeterdämmung?

Vorteile:

  • Dadurch, dass diese Dämmung außen angebracht wird, nimmt sie keinen Wohnraum weg.
  • Wärmebrücken können durch die großflächige, durchgehende Dämmung sehr gut vermieden werden und der Taupunkt wird nach außen verschoben.
  • Im Vergleich zu einer Innendämmung kann bei einer Perimeterdämmung dadurch besser Kondensation und Schimmel vermieden werden.
  • Das Wohnklima und die Dämmwirkung ist besser.

Nachteile:

  • Ein Nachteil der Perimeterdämmung ist, dass die Kosten im Vergleich zu einer Innendämmung höher sind, da entsprechend größere bauliche Maßnahmen notwendig sind.
  • Ein nachträgliches Anbringen einer Außendämmung ist besonders kostenintensiv. Eine Außendämmung ist inklusive der Erdarbeiten aktuell um die Hälfte bis doppelt so teuer wie eine Innendämmung.

Worauf ist bei der Dämmung zu achten?

Sind die Dämmplatten nicht ordentlich angebracht, können Wärmebrücken entstehen und die Dämmfunktion wird verfehlt. Deshalb sind Platten mit Stufenfalz unbedingt zu empfehlen, ebenso wie die Anbringung durch einen Profi. Außerdem sollten ausschließlich Dämmplatten gekauft werden, die in Österreich laut ÖNORM B 2209-1 und ÖNORM B 7209 zugelassen sind. Sie sind wasserabweisend, haben eine hohe Druckfestigkeit und sind verrottungsbeständig.

Wie dick muss die Dämmung bei einem Keller sein?

Je besser die Dämmung, desto niedriger sind die Energiekosten. Besonders in kalten, feuchten Gebieten sollte deshalb eine möglichst dicke Perimeterdämmung gewählt werden. Je nach Energiestandard sind zwischen 14 und 20 Zentimeter üblich. Für die Sanierung von ungeheizten Kellerräumen reichen Platten mit zwölf Zentimeter aus.

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