Jetzt Käufer, Mieter oder Nachmieter findenInserat aufgebenInserat aufgeben

Pelletheizung

Pelletsheizungen reduzieren Feinstaubemission

Eine Studie der Universität Linz belegt, hohe Staubemissionen werden ausschließlich bei älteren Festbrennstoffheizungen vorgefunden. Der Anteil am Gesamtbestand dieser alten Holzheizungen ist aber sehr hoch!

Professor Reinhold Priewasser vom Institut für betriebliche und regionale Umweltwirtschaft der Universität Linz: "In der aktuellen Feinstaubdiskussion wird vielfach übersehen, dass wir moderne Pelletheizungen nicht mit klassischen Festbrennstoffheizungen vergleichen dürfen. Die Emissionen liegen um über 90% niedriger. Wenn wir Feinstaubemissionen reduzieren wollen, müssen wir alte Holzkessel durch moderne Pelletsheizungen ersetzen." Liegt der Feinstaubausstoß einer alten Holzheizung bei rund 148mg/MJ, so erzielt eine moderne Pelletsheizung Werte von ca. 10 mg/MJ. Zum Vergleich, eine Ölheizung liegt lt.  Österr. Umweltbundesamt bei 3 mg/MJ. In Österreich gelten für die zulässige Staubemission von automatisch beschickten Kleinfeuerungsanlagen der gesetzliche Grenzwert von 60 mg/MJ.

Interessante Ergebnisse liefert die umfangreiche Untersuchung von Dr. Norbert Klippel u. Dr. Thomas Nussbaumer, ETH-Zürich: Feinstaub aus der Verbrennung von naturbelassenem Holz in automatischen Holzfeuerungen ist großteils anorganisch und besteht aus Salzen. Dieser Feinstaub weist eine mindestens rund fünffach geringere Zelltoxizität auf als der untersuchte Dieselruß.