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Erneuerbare Energien

Warum sie die Zukunft auf dem Energiemarkt sind

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen stehen erneuerbare Energien unbegrenzt zur Verfügung. Deshalb werden sie in Zukunft den Energiemarkt dominieren. Wer jetzt auf grüne Energie umsteigt, kann von attraktiven Förderungen profitieren.

Was sind erneuerbare Energien?

Als erneuerbar gelten unerschöpfliche Energiequellen, wie etwa Erdwärme, Wasserkraft, Windenergie oder Sonnenenergie. Während fossile Brennstoffe die Umwelt stark belasten, ist der Ausstoß von CO2 dabei äußerst gering. So werden bei der Energiegewinnung durch Steinkohle bis zu 1050 Gramm CO2 pro Kilowattstunde an Treibhausgas ausgestoßen, bei Wasserkraft sind es nur etwas mehr als 11 Gramm.

Wie können private Haushalte erneuerbare Energien nutzen?

Eine Möglichkeit, um nachhaltig Energie zu nutzen, ist der Bezug von Biokraftstoffen oder Grünstrom, der ausschließlich aus Wasserkraft gewonnen wird. Immer mehr Privathaushalte in Österreich erzeugen ihre eigene Energie und Wärme mithilfe von Erdwärmepumpen, Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen. Sie sind damit nicht mehr oder nur bei Engpässen von einer externen Energiequelle abhängig und können dementsprechend viel Geld sparen.

Was ist bei Eigentum und Mietwohnungen zu beachten?

Nicht jede Art Energiequelle eignet sich für jedes Haus. So ist das effiziente Funktionieren einer Solaranlage stark vom Standort abhängig, ebenso wie von der Größe des Hauses. Für Miethäuser oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) eignen sich erneuerbare Energien als Ergänzung zu einer gewöhnlichen Stromquelle. Soll auf regenerative Energien umgestiegen werden, muss die Mehrheit der WEG sich damit einverstanden erklären. Bei Mietwohnungen muss nicht das Einverständnis des Mieters eingeholt werden. Der Vermieter muss für die Instandsetzung und Reparatur aufkommen, die Wartungsarbeiten sind bei Thermen vom Mieter anteilig zu tragen.

Wie können Mieter erneuerbare Energien nutzen?

Mieter, die trotz einer Ablehnung des Vermieters erneuerbare Energien nutzen möchten, können dazu Mini-Solarsysteme nutzen. Sie können einfach am Balkon oder auf der Terrasse installiert und an die Steckdose angeschlossen werden. Zwar kann damit nicht der gesamte Energiebedarf eines Haushalts abgedeckt werden, für den Standby-Betrieb vieler Geräte und den Betrieb des Kühlschranks reichen sie aber aus. Die Installation sollte nur von einem Profi übernommen werden, der Mieter muss die Kosten dafür tragen und den örtlichen Energieversorger informieren. Für eventuell entstandene Schäden am Gebäude muss der Mieter aufkommen.

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