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Franchise

Professionelle Unterstützung durch Franchise

Mit einem Franchisevertrag sichert sich ein Unternehmen das Recht, die Produkte eines Vertragspartners unter dessen Namen zu verkaufen. Vor allem Händler und Gastronomiebetriebe zahlen für die Nutzung einer Marke und profitieren von ihrem Ruf.

Wodurch zeichnet sich Franchise aus?

Der Franchisenehmer verpflichtet sich, seine Handelsfläche nach den Vorgaben des Franchisegebers zu gestalten, ein einheitliches Vertriebssystem zu nutzen oder auch die Mitarbeiter mit der für die Marke typischen Dienstkleidung auszustatten. Die Einhaltung der Vorgaben wird regelmäßig überprüft. Der Verkaufserlös bleibt im Besitz des Franchisenehmers und er arbeitet selbstständig auf eigene Rechnung.

Welche Vorteile hat Franchising für den neuen Unternehmer?

Der Hauptgrund, weshalb eine solche geschäftliche Partnerschaft eingegangen wird, ist die Bekanntheit der Marke und das damit verbundene Erfolgskonzept. Weitere Vorteile sind:

  • Unterstützung durch den Markengeber: Der neue Unternehmer erhält eine umfangreiche Schulung und wird in regelmäßigen Meetings fortgebildet.
  • Infrastruktur: Vom Franchisegeber werden Know-how, Lieferanten, Vertrieb und eine gemeinsame Buchhaltung bereitgestellt, wodurch eine Unternehmensgründung erleichtert wird.
  • Erfolgsgarantie: Das Firmenkonzept hat sich bereits bewährt, wodurch gute Aussichten auf einen schnellen Erfolg bestehen.

Welche Nachteile hat der Lizenzvertrag?

Die Nutzung der Marke kann mit einer Gebühr von bis zu einem Drittel des eigenen Umsatzes einhergehen. Außerdem ist der Unternehmer durch die Vorgaben des Lizenzgebers eingeschränkt, er kann zum Beispiel nicht ohne Rücksprache eigene Werbemaßnahmen ergreifen oder einen Lieferanten wechseln.

Unabhängig davon, wie gut das Unternehmen arbeitet, ist es auch vom Ruf der anderen Franchisenehmer abhängig. Machen diese Fehler oder gibt es Missstände, die in der Öffentlichkeit bekannt werden, leidet auch der eigene Ruf.

Wie ist Franchising in Österreich gesetzlich geregelt?

In Österreich gibt es kein eigenes Franchising-Gesetz und damit keine verbindlichen Regelungen bezüglich der Vertragsgestaltung.

Allerdings gibt es einige zwingende Vorgaben, die durch das Kartellrecht, das Konsumentenschutz-Gesetz und das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch gegeben sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können gemäß Handelsvertreter-Recht diverse Ausgleichsansprüche bei einer Beendigung des Vertragsverhältnisses geltend gemacht werden.

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