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Rundfunkgebühren

An- und Ummelden

Der Österreichische Rundfunk ORF finanziert sich als öffentlicher Sender durch Beiträge der Bevölkerung. Wer sich nach einem Umzug nicht vorschriftsmäßig an- oder ummeldet, muss mit Strafen rechnen.

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Wofür wird der Rundfunkbeitrag verlangt?

Das gesamte Programm des ORF – Fernsehen, Radio und Onlineangebote – wird durch die Beiträge gestemmt. Da sowohl Eigenproduktionen als auch Sendeanlagen, technische Ausstattungen, Studios, Lizenzen und vieles mehr auf diese Weise finanziert werden, ist der Rundfunksender auf die Zahlungen angewiesen.

Jeder Haushalt, der Empfangsgeräte für Fernseh- und Radioprogramme besitzt, hat Rundfunkgebühren zu zahlen. Wie viele Geräte in der jeweiligen Wohnung oder dem Betrieb vorhanden sind, spielt dabei keine Rolle. Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets sowie Autoradios sind von der Regelung ausgeschlossen.

Das Internetangebot wird nicht als Rundfunk angesehen, weswegen ein Computer mit Internetanschluss nicht als meldepflichtige Empfangseinrichtung gilt. Erst wenn er durch eine Fernsehkarte oder einen DVBT USB-Stick explizit zum Fernsehgerät erweitert wird, fällt er in diese Kategorie.

Woraus setzen sich die Kosten zusammen?

Die Gebühren Info Service GmbH, abgekürzt GIS, ist vom ORF mit dem Rundfunkgebührenmanagement beauftragt. Die Gebühren kommen allerdings nicht im Gesamten dem Sender zugute. Sowohl Abgaben an Bund und Länder also auch ein Kunstförderungsbeitrag sind inbegriffen.

Die genaue Höhe des zu zahlenden Beitrags hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Im Durchschnitt werden in Österreich etwa 23 Euro pro Haushalt für Radio und Fernsehen gezahlt. Die reine Radiogebühr beträgt durchschnittlich um sieben Euro.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Rundfunkgebühren erlassen werden. Etwa der Erhalt von Studienbeihilfe oder Pflegegeld oder eine körperliche Beeinträchtigung sind Gründe für eine Befreiung von der Zahlungspflicht.

So meldet man sich korrekt an

Jede Änderung bezüglich Wohnort oder neuer Rundfunkempfangseinrichtungen ist meldepflichtig. Fehlende oder falsche Meldungen werden mit Verwaltungsstrafen geahndet, weswegen die Meldung gleich nach dem Umzug getätigt werden sollte. Das Formular für eine Neuanmeldung kann per Post oder online eingereicht werden. Falls nur eine Änderung vorliegt, kann diese auch durch eine E-Mail oder einen Anruf angegeben werden.