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Haus finanzieren

Finanzieren mit langfristigen Bindungen

Der Kauf einer Immobilie ist wohl die mit Abstand teuerste Anschaffung im Leben der meisten Österreicher. Fakt ist: Wer bei der Finanzierung geschickt vorgeht, kann sich im Laufe der Jahre mehrere zehntausend Euro ersparen.

Kredite vergleichen

Wie sich die Zinsen und die Inflationsrate auch entwickeln: Bei der Auswahl der richtigen Finanzierung sollte man auf jeden Fall die Angebote von mehreren Banken einholen und sich Zeit nehmen, die Konditionen untereinander gründlich zu vergleichen. Ein Schlüsselwert beim Vergleich der tatsächlichen Kreditkosten ist der "Effektive Jahresszinssatz", den Banken bei jedem Kreditangebot angeben müssen.

Immobilien suchen in Österreich

Betongold gegen Inflation

Derzeit sind die Sparzinsen meist geringer als die Inflationsrate. Wer sein Erspartes in Form eines täglich behebbaren Sparbuchs auf der Bank liegen hat, verliert faktisch Geld. Relativ hohe Inflationsraten kommen in der Regel Schuldnern zugute, da sie den Wert des Geldes, das zurückgezahlt werden muss, vermindern. Genau aus diesem Grund ziehen Menschen ihr Geld vom Sparbuch ab und investieren in wertbeständige Rohstoffe wie Gold oder eben Immobilien, dem "Betongold". Sowohl das Interesse der Anleger an Vorsorgewohnungen als auch der Wert dieser Immobilien ist seit dem Beginn der Finanzkrise erheblich gestiegen.  

Das bewährte Bauspardarlehen

Wer sich heute über die Finanzierung seines Hauses Gedanken macht, kommt sehr rasch wieder auf den traditionellen Bauspar-Vertrag zurück. Angesichts der nach wie vor turbulenten Situation auf den Finanzmärkten sind risikoreiche Finanzierungsformen tabu. Banken vergeben in der Regel keine Fremdwährungs-Kredite mehr. Wer heute Immobilien fremdfinanziert, tut dies meist über ein Bauspar-Darlehen und das nicht ohne Grund: Die Vorteile liegen einerseits in einer relativ niedrigen Verzinsung und andererseits in einer von der Bank garantierten Zinsobergrenze von sechs Prozent.

Fremdwährungskredite und die Folgen

Bei vielen, die sich vor einigen Jahren ein Haus oder eine Eigentumswohnung zugelegt haben, herrscht heute Katzenjammer. Wegen außerordentlich günstiger Zinsen haben zahlreiche Österreicher ihren Traum vom Wohnen mit Fremdwährungs-Krediten, allen voran in Schweizer Franken, finanziert.

Damals dominierte in der Finanzbranche die einhellige Meinung, dass sich der Wechselkurs zwischen Schweizer Franken und Euro praktisch niemals stark ändern würde. Die Schweizer Wirtschaft war (und ist) fest mit jener des Euro-Raums verbunden, der Euro schien bombensicher. Dann kam die Finanzkrise: Der Schweizer Franken stieg und stieg - und mit dem Franken stiegen auch die Schulden der österreichischen Häuselbauer, die sich auf die Ratschläge ihrer Berater verlassen hatten.