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ImmoScout24-Umfrage: Hohe Energiekosten dominieren Wohnsorgen

Hohe Energiepreise bleiben größtes Wohnsorgen-Thema in Österreich. Eigentümer:innen zeigen sich deutlich entspannter als Mietende, Junge stärker belastet. 5 Prozent haben zu viel Platz.

Wien, 26. Februar 2026 – Wie wir wohnen und ob Wohnen gut leistbar bleibt, zählt zu den entscheidenden Faktoren für unsere Lebenszufriedenheit. Die Integral-Trendstudie für ImmoScout24.at – durchgeführt im Jän- ner 2026 unter 1.000 Österreicher:innen – zeigt, dass aktuell vor allem die hohen Energiepreise Sorgen bereiten. Dahinter folgen hohe Wohnkosten sowie laufende Betriebskosten. Für rund jede:n Fünfte:n ist die eigene Wohn- situation aktuell hingegen völlig unproblematisch — ein Anteil, der mit zunehmendem Alter deutlich steigt. Zu- dem zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen Eigentum und Miete: Eigentümer:innen leben offenbar sorgloser als Mietende. Während ein gutes Viertel der Eigentümer:innen kein einziges Thema rund um das eigene Zuhause belastet, trifft das bei Mieter:innen lediglich auf 8 Prozent zu. 

Hohe Energiepreise vor allem im Osten und Süden Thema

Für gut ein Drittel der Österreicher:innen (37 Prozent) sind aktuell die hohen Energiepreise das wichtigste und zugleich problematischste Thema rund ums Wohnen. Besonders stark beschäftigt das Thema Menschen im Sü- den und Osten Österreichs: In der Steiermark nennen 45 Prozent die Energiekosten als größte Herausforderung, in Niederösterreich 43 Prozent und in Kärnten rund 40 Prozent. Im Westen des Landes wird die Situation etwas entspannter gesehen. In Vorarlberg (28 Prozent) und Tirol (31 Prozent) bewerten vergleichsweise weniger Men- schen Energiekosten als vordringliches Problem. 

Junge stärker unter Kostendruck beim Wohnen

Knapp ein Viertel der Österreicher:innen ist derzeit mit hohen Miet- oder Kreditraten sowie steigenden Betriebs- kosten konfrontiert. Besonders betroffen zeigt sich die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen. Hier nennt rund ein Drittel (30 Prozent) die Wohnkosten als zentrales Problem. Erwartungsgemäß betrifft dies vor allem Menschen in Mietverhältnissen (39 Prozent), aber auch Bewohner:innen von Genossenschaftswohnungen berichten über- durchschnittlich häufig von finanziellen Belastungen (37 Prozent).

Steigende Betriebskosten belasten Eigentümer:innen mit 24 Prozent etwas stärker als Mieter:innen (22 Prozent). Gleichzeitig empfinden 42 Prozent der aktuell Wohnungssuchenden die Suche nach einer Mietwohnung als schwierig, insbesondere aufgrund des begrenzten Angebots an leistbarem Wohnraum. 

Nachbarschaftslärm belastet Wohnzufriedenheit

Neben den Kostenfaktoren zählt auch Lärmbelästigung durch Nachbarn zu den Themen, die die Wohnzufrieden- heit spürbar beeinträchtigen: 22 Prozent berichten, dass sich Konflikte oder Lärm negativ auf ihr Wohngefühl auswirken. Besonders häufig betrifft das Bewohner:innen von Gemeindewohnungen (28 Prozent) sowie Genos- senschaftswohnungen (26 Prozent). Ein gutes Viertel der aktuell Wohnungssuchenden nennt Lärmbelästigung als wichtigen Faktor.

Regional treten Konflikte mit Nachbarn, Hausverwaltung oder Vermieter:innen vor allem in Kärnten (21 Prozent) verstärkt auf, gefolgt von Vorarlberg (16 Prozent). Für die Generation 50plus gewinnen neben Energie- und Be- triebskosten zunehmend auch Fragen der Barrierefreiheit an Bedeutung. 

Wohnraum passt nicht immer zur Lebenssituation

Neben steigenden Kosten und Faktoren des Wohnumfelds macht die Studie auch strukturelle Verände- rungen in der Wohnsituation deutlich. So berichten 9 Prozent der Befragten von zu wenig Wohnraum beziehungsweise akutem Platzmangel. Gründe dafür können etwa Familienzuwachs, veränderte Ar- beitsmodelle wie Homeoffice oder beengte Wohnverhältnisse in Ballungsräumen sein. Fehlender Raum wirkt sich dabei nicht nur auf den Komfort, sondern häufig auch auf das persönliche Wohlbefinden und die Lebensqualität aus.

Auf der anderen Seite geben 5 Prozent an, aktuell über zu viel Wohnraum zu verfügen oder in einer Wohnung zu leben, die nicht mehr zu ihrer gegenwärtigen Lebenssituation passt. Dies betrifft beispiels- weise Personen, deren Kinder ausgezogen sind, oder Menschen, die sich nach einer Trennung bezie- hungsweise einem beruflichen Wechsel in einer veränderten Lebensphase befinden. Zu große Wohnun- gen können neben höheren Kosten auch einen erhöhten organisatorischen und finanziellen Aufwand mit sich bringen. 

Über die Studie

Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für ImmoScout24 1.000 Österrei- cher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt. 

Über ImmoScout24

ImmoScout24 ist seit Jänner 2012 mit einem österreichischen Marktplatz online (ImmoScout24.at). Gemeinsam mit Immobilien.net, immodirekt.at und immosuchmaschine.at verzeichnet das Netzwerk jeden Monat rund 1,8 Millionen Nutzer:innen (Google Analytics Q1 2025). Die Nutzer:innen können dabei unter rund 100.000 Immobilienangeboten wählen. Auf den vier Portalen vermarkten derzeit mehr als 2.200 Immobilienbüros in Österreich ihre Objekte. Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und bringt Eigentümer:innen, Makler:innen und Suchende erfolgreich zusammen. Für den Erfolg von ImmoScout24 sind rund 60 Mitarbeiter:innen in Wien verantwortlich. ImmoScout24 Österreich gehört zur deutschen Scout24-Gruppe. Weitere Informationen unter ImmoScout24.at.

Pressekontakt

Maria Hirzinger
Extern für ImmoScout24 tätig
Tel: 0043 699 195 444 62
E-Mail: maria.hirzinger_ext@scout24.com