Mehr als ein Drittel der Eigenheimbesitzer:innen hat die Immobilie geerbt oder geschenkt bekommen, 20 Prozent wurden beim Kauf finanziell unterstützt. Zwei Drittel wollen ihren Nachkommen Wohnraum hinterlassen.
Wien, 08. April 2026 – Laut einer aktuellen Trendstudie von ImmoScout24.at unter 1.000 Befragten lebt etwas mehr als die Hälfte der Personen (55 Prozent) im Eigentum. Doch das ist nicht immer selbst erwirtschaftet. In vielen Fällen wurden die eigenen vier Wände geerbt, waren eine Schenkung oder wurden mit finanzieller Unterstützung der Familie gekauft. Das Erben wird beim Immobilienerwerb auch in Zukunft ein Thema bleiben: 35 Prozent der Österreicher:innen haben eine Immobilienerbschaft in Aussicht.
Jede:r Dritte, der in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung lebt, hat diese Immobilie geerbt (28 Prozent) oder geschenkt bekommen (8 Prozent). Das Zuhause selbst gekauft hat rund jede:r Zweite (51 Prozent).* Und von diesen Käufer:innen konnten wiederum 40 Prozent auf finanzielle Unterstützung der Familie zählen. Die Höhe der Unterstützung variiert dabei deutlich: In rund der Hälfte der Fälle lag sie zwischen zehn und 30 Prozent der Gesamtkosten, während ein Viertel sogar Zuschüsse von mehr als 30 Prozent erhielt.
Das Erben wird beim Immobilienerwerb auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. 22 Prozent rechnen damit, eine Wohnung oder ein Haus komplett zu erben, 13 Prozent gehen davon aus, einen Anteil einer Immobilie zu erben. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen geht sogar jede:r Zweite von einer Immobilienerbschaft aus.
Damit einher geht auch die Einstellung der Österreicher:innen, was das Schaffen von Wohn-Eigentum für die nächste Generation betrifft. Zwei Drittel halten es für wichtig, den Nachkommen Wohnraum zu hinterlassen. Demgegenüber steht nur ein Viertel, das diese Ansicht nicht teilt. Besonders viele Befürworter:innen gibt es unter Eigentümer:innen. Wer sein Heim sein Eigen nennt, stimmt sogar zu 72 Prozent zu.
* Der Rest der Befragten hat selbst gebaut oder lebt bei den Eltern.
Für die ImmoScout24-Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für ImmoScout24 1.000 Österreicher:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.
ImmoScout24 ist seit Jänner 2012 mit einem österreichischen Marktplatz online (ImmoScout24.at). Gemeinsam mit Immobilien.net, immodirekt.at und immosuchmaschine.at verzeichnet das Netzwerk jeden Monat rund 1,8 Millionen Nutzer:innen (Google Analytics Q1 2025). Die Nutzer:innen können dabei unter rund 100.000 Immobilienangeboten wählen. Auf den vier Portalen vermarkten derzeit mehr als 2.200 Immobilienbüros in Österreich ihre Objekte. Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und bringt Eigentümer:innen, Makler:innen und Suchende erfolgreich zusammen. Für den Erfolg von ImmoScout24 sind rund 60 Mitarbeiter:innen in Wien verantwortlich. ImmoScout24 Österreich gehört zur deutschen Scout24-Gruppe. Weitere Informationen unter ImmoScout24.at.
Maria Hirzinger
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