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Ein Haus am See – Wohnen am Wasser

Zuhause die Natur genießen

Immer mehr Menschen zieht es aus den hektischen Großstädten in die ruhige und gelassenere Natur. Den Höhepunkt hier bilden Grundstücke am Wasser, insbesondere an den bekannten österreichischen Seen. Ein Haus am See zu kaufen oder zu mieten, ist aber meistens nicht nur teuer, sondern es gilt auch einige Besonderheiten zu beachten.

1. Wie lässt sich ein Haus am See nutzen?

2. Was sind die Vor- und Nachteile?

3. Welche baulichen Maßnahmen müssen zum Schutz vor Feuchtigkeit getroffen werden?

4. Was sollte bei der Verwendung als Ferienwohnung beachten werden?

 

Wie lässt sich ein Haus am See nutzen?

Eine Immobilie in so beliebter Lage kann vielfältig genutzt werden. Die offensichtlichste Verwendungsweise ist natürlich, das Haus selbst zu beziehen und den wunderbaren Ausblick selbst zu genießen. Hier bietet sich auch das Wohnen zur Miete an.

Alternativ lässt es sich, bei Kauf oder Bau, als Ferienhaus und Zweitwohnsitz gebrauchen, der in Zeiten der Nichtbenutzung vermietet wird und somit zusätzliche Erträge einbringt. Da Grundstücke, die an Seen grenzen, zu den begehrtesten Standorten in Österreich zählen, lässt sich hier ein entsprechender Mietzins rechtfertigen.

Natürlich kann eine solche Immobilie auch rein als Kapitalanlage gekauft, beziehungsweise gebaut werden. Hier bietet sich eine dauerhafte Vermietung und eventuell ein späterer Verkauf bei deutlicher Wertsteigerung nach einigen Jahren an.
 

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Was sind die Vor-und Nachteile?

Vorteile Nachteile
  • Hohe Wohnqualität durch eine besondere Umgebung
  • Hohe Kosten des eigentlichen Baus oder Kaufs
  • Profitabler Ertrag aus Vermietung
  • Hohe Investitionen in Schutzmaßnahmen
  • Hohe Mietzinsen können verlangt werden, wenn das Haus temporär oder dauerhaft vermietet wird
  • Nachrüstung der Immobilie ist teuer
  • Hoher Verkaufserlös beim Wiederverkauf
 
   

Welche baulichen Maßnahmen sind zum Schutz vor Feuchtigkeit zu treffen?

Die idyllische Landschaft an Seen ist zwar schön, bedeutet aber auch zusätzliche Feuchtigkeit, vor der es sich zu schützen gilt. Neben der generell erhöhten Bodenfeuchte drohen hier nämlich auch vermehrt Überschwemmungen bei starken Unwettern.

Das Hochwasserschutzgesetz sieht, neben dem Bund und den Ländern für überregionalen Schutz, vor allem auch die jeweiligen Eigenheimbesitzer in der Pflicht, ihr Haus vor Wasserschäden zu schützen.

Als Erstes gilt es dafür in Erfahrung zu bringen, wie hochwassergefährdet die jeweilige Gegend ist und welche Maßnahmen lokal bereits getroffen wurden, um Hochwasserschäden zu verhindern. Dazu kann zum Beispiel das Errichten von Dämmen oder die Bepflanzung von Böschungen gehören.

Der wichtigste Part bei den eigenen baulichen Überlegungen kommt dem Keller zu. Hier gilt es, eine wasserdichte Wanne einzubauen, die zuverlässig vor starkem Grundwasser schützt. Diese sollte aus Bitumen, Kunststoff oder wasserdichtem Beton gefertigt sein. Dichtbahnen sollten immer oberhalb des höchsten Grundwasserpegels verlegt werden.

Besonders wichtig für den Schutz der Hausbewohner ist der sorgfältige Schutz der Technik des Hauses, wie Heizinstallationen und Elektroleitungen. Nur so können gefährliche Kurzschlüsse verhindert werden. Auch über die Heizform sollten sich zukünftige Eigenheimbesitzer Gedanken machen, da beispielsweise Ölöfen für potenzielle Hochwassergebiete nicht geeignet sind. Dringt hier Wasser ein, kann es nämlich zu besonders massiven Schäden kommen.

Außerdem ist es ratsam, Türen und Fenster höher als üblich zu planen. Darüber hinaus sollten sie besonders wasserdicht gestaltet sein. So wird das Eindringen von Wasser bei leichterem Hochwasser effektiv verhindert.

Rückstauklappen können ebenfalls extrem nützlich sein, um zu verhindern, dass es bei einer Überlastung der städtischen Kanalsysteme nicht zu einem Rücklauf des Abwassers ins eigene Haus kommt.

 

Was sollte bei der Verwendung als Ferienwohnung beachtet werden?

Falls das Haus am See in erster Linie als Ferienwohnung zur Eigen- und Fremdnutzung gedacht ist, sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Zum einen sollte natürlich gründlich überdacht werden, welcher der vielen österreichischen Seen sich am besten als Standort eignet. Bei der eigenen Nutzung zählt hier in erster Linie der persönliche Geschmack. Will man aber an Touristen vermieten, sollte immer auch das Fremdenverkehrsaufkommen berücksichtigt werden. Der Neusiedler, Wörther- oder Attersee bieten sich hier zum Beispiel sehr gut an.
  •  Außerdem sollten sich Immobilienbesitzer frühzeitig mit den rechtlichen und behördlichen Auflagen im Fall einer Ferienhausvermietung auseinandersetzen. In einigen Kurorten Österreichs muss beispielsweise eine Ortstaxe abgeführt werden, die in der Miete berücksichtigt werden sollte.
  • Schlussendlich sollten sich Vermieter hier im Besonderen klarmachen, dass die Vermietung als Ferienhaus eine sehr hohe Fluktuation an Mietern bedeutet, über die in aller Regel nicht viele Informationen vorliegen. Grundsätzlich sollte also das erhöhte Risiko eingeplant werden, dass das Haus oder seine Inneneinrichtung Schaden nehmen könnten und die Mieter nicht voll haftbar zu machen sind.
  • Auch die Möglichkeit von Mieteinbußen durch Nichtzahler muss immer im Hinterkopf behalten werden. Die Miete sollte so gestaltet werden, dass einige solcher Fälle aufgefangen werden können, ohne insgesamt einen Verlust durch die Vermietung verzeichnen zu müssen.

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