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Umzugskartons - Alles sicher verpacken

Kartons kaufen oder leihen

Umzugskartons kann man bei einem Umzug meist nicht genug haben. Aber wie groß müssen Umzugskartons sein? Und was sollten sie kosten? ImmobilienScout24 erleichtert die Planung.

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Umzugskartons – ein Kostenfaktor

Sie sind praktisch, vielseitig und stabil – und ohne sie läuft bei einem Umzug meist gar nichts: Umzugskartons braucht jeder, der umzieht. Aber die Kartons sind kein kleiner Kostenfaktor. Je nach Größe und Beschaffenheit müssen Sie pro Standardkiste mit mindestens etwa 1 bis 2 Euro im Onlineshop rechnen. Umzugskartons gibt’s auch in jedem Baumarkt, dort sind sie allerdings teurer. Ein großer Karton, der knapp 80 Liter fasst, kostet im Baumarkt rund 3 Euro. Ein weiterer Vorteil kommt hinzu, wenn Sie Kartons online bestellen: Die Ware wird direkt ins Haus geliefert.

Passende Umzugskartons finden

In so gut wie jedem Möbelhaus oder Bauhaus gibt es Umzugskartons zu kaufen. Die Preise sind alle ähnlich, jedoch nicht unbedingt die Qualität. Wer einen Umzugskarton kaufen möchte, sollte sich zumindest ein Exemplar im Geschäft aufstellen und prüfen, ob der Boden richtig schließt, ob das Material stabil ist und wie groß der Karton tatsächlich ist. Wer sich die Füllmenge nicht richtig vorstellen kann, kann einfach Produkte aus dem Geschäft hineinlegen. Hier stellt so manch einer schnell fest, dass die geplante Anzahl an Umzugskartons gar nicht ausreicht.

Unbedingt zu berücksichtigen ist die Traglast, die auf den Kartons angegeben ist. Für die eigene Sicherheit ist es ratsam, den Boden des Kartons nicht mit einem zu schweren Gewicht herauszufordern.

Was kostet dieser Umzug?

Wohnfläche (bisher)ca. 10
Entfernungca. 5km
ab 350

Umzugskartons leihen

Umzugskartons müssen Sie nicht zwingend kaufen: Im Internet finden sich etliche Händler, die Kartons verleihen. Auch Speditionsunternehmen verleihen Umzugskartons. Was am Ende günstiger ist, kommt letztlich auf den Bedarf und den Preis an. Sie bezahlen entweder pro Tag, pro Monat oder pauschal. Ein weiterer Vorteil der Mietkartons: Nach dem Umzug werden Sie die vielen, leeren Kartons wieder los.

Umzugskartons gebraucht oder von privat kaufen

Jeder, der schon einmal umgezogen ist, kennt das Problem: Alle Kisten sind geleert, die Wohnung ist eingerichtet, das Übersiedeln abgeschlossen – Aber wohin nun mit dem Verpackungsmaterial und den Kartons? In großen Haushalten sind mehrere Kubikmeter Material durchaus üblich. Da Karton nicht zum Papier zählt und die meisten Müllinseln nicht genug Fassungsvermögen haben, lässt sich der Weg zum Recyclinghof nicht umgehen. Und dort können je nach Bestimmungen der zuständigen Gemeinde bzw. des Bezirks Gebühren für Hartkarton anfallen.

Eine gute Lösung für dieses Platzproblem ist das Kaufen und Verkaufen von gebrauchten Kartons. Bei einem Kauf über das Internet sollte aber das Material vorher in Augenschein genommen werden. Kleinere Dellen sind kein Problem, doch Wasserflecken sind kein gutes Zeichen, da das Material schon einmal aufgeweicht wurde und dadurch an Stabilität verloren hat. Zu arg in Mitleidenschaft gezogene Kartons sollten nicht gekauft werden.

Wer seine gebrauchten Umzugskartons verkaufen oder verschenken möchte, sollte rechtzeitig daran denken, einen Abnehmer zu finden. Denn nur selten ist genug Stauraum vorhanden, um die Kartons aufzubewahren.

Welcher Kartontyp – und wie viele?

Wie viele Kartons brauchen Sie, um Ihr gesamtes Hab und Gut in die neue Wohnung zu transportieren? Eine Faustregel lautet: Pro Quadratmeter Wohnfläche benötigen Sie ca. einen halben bis einen ganzen Karton.

Entscheidend ist natürlich, was in die Kartons hinein soll: Schwere Bücher oder leicht zerbrechliches Porzellan? Großvolumige, aber leichte Gegenstände? Oder haben Sie so viel im Kleiderkasten hängen, dass nicht alle Sachen in Koffer passen?

Um den gesamten Hausrat gut und sicher verpacken zu können, gibt es Kartons verschiedener Stärke und Größe. Neben den Standardkartons gibt es zum Beispiel:

  • Bücherkartons,
  • Kleiderkartons,
  • Hochformat-Kartons und
  • Bilderkartons.

Und noch eine Faustregel: Kaufen oder leihen Sie lieber zu viele als zu wenige Kartons. So haben Sie auf alle Fälle genügend Stauraum und müssen die Kartons nicht überladen. Man muss sich den Umzug ja nicht schwerer machen, als er ohnehin schon ist.

Wichtige Zusatzmaterialien für den Umzug

Um den Boden von einem Umzugskarton zu verstärken, sollte an genügend Paketband und Packseide gedacht werden. Auch das Geschirr will gut verstaut sein, weshalb frühzeitig an genug altes Zeitungspapier gedacht werden sollte. Wer Platz sparen möchte, kann natürlich auch Kleidungsstücke oder Handtücher zum Einwickeln verwenden. Beim Transport ist wichtig zu berücksichtigen, dass die Traglast der Kartons begrenzt ist, d.h. es sollten nie zwei schwere Umzugskartons aufeinandergestapelt werden, sondern die Kartons sollten mit zunehmender Höhe leichter werden.

Wer haftet für einen kaputten Karton?

Viele Menschen, die umziehen, möchten die Kosten für die Umzugsfirma möglichst niedrig halten. Deshalb verpacken sie ihr Hab und Gut selbst in Kartons, die die Möbelpacker dann einfach nur einladen müssen. Doch das ist nicht immer ratsam. Besonders bei wertvollen oder zerbrechlichen Gegenständen sollte das Verpacken dem Profi überlassen werden, denn sonst haftet die Firma im Schadensfall nicht. Hat der Auftraggeber das Gut selbst verpackt und geht etwas beim Transport zu Bruch, muss er selbst dafür zahlen.

Bei einem Umzug ist deshalb in jedem Fall eine Hausratsversicherung zu empfehlen, die vor selbst verursachten Schäden schützt. Hilft ein Bekannter beim Übersiedeln, sollte vorab geklärt werden, wie es mit seiner Haftpflichtversicherung aussieht.

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