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Wohnen auf Zeit - Wohnungen finden leicht gemacht!

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Wohnen auf Zeit

Wohnen auf Zeit- Die perfekte Lösung für temporäres Wohnen

In vielen Lebenssituationen ist eine hohe Flexibilität bezüglich der Wohnsituation erwünscht. Studenten, Gastdozenten, Arbeiter auf Montage, Praktikanten und Lehrlinge oder auch Berufstätige auf Fortbildung suchen einen vorübergehenden Wohnsitz. Objekte, die das Wohnen auf Zeit ermöglichen, sind bei diesen Zielgruppen sehr gefragt. Bei der Suche nach einem passenden Mietobjekt helfen nachfolgende Überlegungen.

1. Was wird unter Wohnen auf Zeit verstanden?

2. Welche Möglichkeiten für ein Wohnen auf Zeit gibt es?

3. Welche Wohnungen werden zeitlich befristet vermietet?

4. Wodurch unterscheidet sich Zeitmiete von einer klassischen Miete?

5. Welche Vor- und Nachteile hat Wohnen auf Zeit?

6. Wo ist die Nachfrage nach Wohnen auf Zeit am größten?

7. Wer bietet vorübergehendes Wohnen an?

8. Wann muss beim Wohnen auf Zeit der neue Wohnsitz gemeldet werden?

9. Welche Bestandteile hat der Mietvertrag?

10. Was passiert, wenn ein Schaden am Mietobjekt entsteht?

 

1. Was wird unter Wohnen auf Zeit verstanden?

Beim Wohnen auf Zeit steht vor dem Einzug des neuen Mieters fest, dass dieser zeitnah wieder ausziehen wird. In der Regel sind die Wohnungen vollständig ausgestattet, neben Möbeln gehören häufig auch Küchenutensilien wie Töpfe, Pfannen und Besteck zum vermieteten Objekt.

Der Zeitpunkt des geplanten Auszugs wird im Vertrag vorab fixiert, die Mietdauer beträgt in der Regel wenige Wochen bis maximal sechs Monate. Je nach vertraglicher Vereinbarung kann eine Verlängerung des temporären Wohnens möglich sein.

2. Welche Möglichkeiten für ein Wohnen auf Zeit gibt es?

  • Zwischenmiete: Bei der Zwischenmiete übernimmt der Zwischenmieter die volle Miete und damit das alleinige Nutzungsrecht der gesamten Wohnung und ihrer Zusatzausstattung (Kellerabteil, Parkplatz). Auch die Nebenkosten trägt er in voller Höhe (zum Beispiel Strom, Heizung, TV- und Internetanschluss). Die Wohnung wird in der Regel von einem Hauptmieter privat vermittelt. Da dieser anschließend selbst wieder einzieht, ist es häufig der Fall, dass persönliche Gegenstände wie Fotos, Dekoration oder Kleidung zurückgelassen werden. Der Zwischenmieter muss damit rechnen, dass er die Wohnung in einem bewohnten Zustand übernimmt.
  • Untermiete: Ein Untermieter mietet nicht die gesamte Wohnung, sondern erhält das Recht auf alleinige Nutzung eines oder mehrerer Räume. Daneben gibt es Wohnbereiche, die gemeinsam mit dem Hauptmieter genutzt werden, wie zum Beispiel Küche, Bad und Kellerabteil. Während die gemeinsamen Räumlichkeiten voll ausgestattet sind, kann das gemietete Zimmer voll-, teil- oder unmöbliert sein. Die Betriebskosten werden anteilig aufgeteilt. Die Untermiete kann um bis zu 150 Prozent höher sein als der Hauptmietzins.
  • Hauptmiete: Über Objekte, die explizit zum Wohnen auf Zeit angeboten werden, können auch Hauptmietverträge abgeschlossen werden. Der Mieter hat dieselben Rechte und Pflichten wie bei einem klassischen befristeten Mietvertrag. Die Wohnung wird nicht unbedingt möbliert vermietet. Ein Hauptmietverhältnis bietet sich vor allem dann an, wenn noch nicht sicher ist, ob das Wohnen nur vorübergehend ist, zum Beispiel, weil im Anschluss an das Praktikum eine Festanstellung möglich ist. In solchen Fällen ist es sinnvoll, vor Vertragsunterzeichnung mit dem Vermieter zu klären, ob eine Verlängerung oder ein Wechsel zu einem unbefristeten Vertrag prinzipiell möglich und erwünscht wäre.

 

Wohnen auf Zeit regional - Die beliebtesten Städte und Regionen

3. Welche Wohnungen werden zeitlich befristet vermietet?

  • Appartements: Sie sind speziell auf Kurzzeitmieter ausgerichtet und dementsprechend funktional und pflegeleicht eingerichtet, ohne viel Dekoration oder persönliche Gegenstände. Appartements zeichnen sich häufig durch sehr gute Lagen aus, da sie wochenweise vermietet werden und so für Urlauber interessant sind.
  • Privatwohnungen: Privatwohnungen zur Zwischenmiete gibt es in unterschiedlichen Ausstattungen, Preiskategorien und Lagen. Kleine Wohnungen für bis zu zwei Personen sind am häufigsten vertreten und gefragt. Sie sind aufwändiger ausgestattet als Appartements, da sie außerhalb der Zwischenmiete vom Hauptmieter selbst genutzt werden.
  • Studios: Die Zielgruppe für Studios sind Studierende und Arbeiter, die nicht viel Platz benötigen und nach einer kostengünstigen Wohnlösung suchen. Studios haben nur ein Zimmer, das gleichzeitig als Schlaf- und Wohnraum genutzt wird. Sie sind tendenziell klein, mit weniger als 30 Quadratmetern Wohnfläche.
  • Business-Appartements: Sie sind speziell auf Geschäftsleute ausgerichtet, mit High-Speed-Internet, Schreibtisch, hochwertiger bis luxuriöser Ausstattung und hervorragender Verkehrsanbindung.

 

4. Wodurch unterscheidet sich Zeitmiete von klassischen Mieten?

Ein gewöhnlicher befristeter Mietvertrag muss für mindestens drei Jahre befristet sein. Kürzere Zeiten machen die Befristung ungültig, rechtlich gesehen handelt es sich dann um unbefristete Verträge.

Kurzzeitmietverträge sind von dieser Regel ausgenommen, sofern folgende Bedingungen gegeben sind:

  • Die Mietdauer beträgt maximal sechs Monate.
  • Die Wohnung wird als vorübergehender Zweitwohnsitz genutzt.
  • Die Wohnung gehört zur Wohnungskategorie A oder B, was bedeutet, dass sie sich in brauchbarem Zustand befindet und mindestens über eine Küche oder Kochnische, Vorzimmer, WC, Baderaum oder Badenische verfügt.
  • In der Regel wird auch das Inventar mitvermietet.

 

5. Welche Vor- und Nachteile hat Wohnen auf Zeit?

 

 

Vorteile Nachteile
+ Der Vermieter kann dem Mieter während der Dauer der Befristung nicht vorzeitig kündigen, der Wohnsitz ist gesichert. - Das Angebot an Wohnungen zur Kurzzeitmiete ist österreichweit eher knapp, was unter anderem damit zusammenhängt, dass Vermieter in erster Linie an einer langfristigen Vermietung interessiert sind.
+ Dadurch, dass der Zeitpunkt des Auszugs bereits feststeht, kann die Suche nach einer Wohnung für anschließend frühzeitig begonnen werden. - Die Wohnungsmiete kann bei Untermiete und Zwischenmiete höher sein als bei einem Hauptmietverhältnis. Außerdem wird in der Regel ein Aufpreis für die Nutzung des Inventars verrechnet.
+ Die Wohnung ist bereits eingerichtet, der Mieter braucht diesbezüglich keine Investitionen zu tätigen, was insbesondere für Studierende und Lehrlinge hilfreich ist. Personen, welche die Wohnung als Zweitwohnsitz nutzen, sparen sich die Kosten und Arbeit für einen Umzug. - Durch die vertragliche Befristung kann der Mieter nicht vorzeitig kündigen. Sollte die Wohnung nicht mehr benötigt werden, zum Beispiel, weil ein Arbeiter auf Montage früher als geplant mit seiner Arbeit fertig geworden ist, muss der Mietzins trotzdem bis Vertragsende gezahlt werden. Wird die Wohnung länger als vertraglich vereinbart benötigt, muss mit dem Vermieter eine Vertragsverlängerung zu neuen Konditionen verhandelt werden. Dieser ist dazu jedoch nicht verpflichtet.
+ Es gibt viele Angebote an Zwischenmiete oder Untermiete, die von Privat vermittelt werden. Dadurch fallen keine Maklergebühren an. - Bei Zwischenmiete und Untermiete kann die Wohnung mit persönlichen Gegenständen des Hauptmieters eingerichtet sein, wodurch sich der vorübergehende Bewohner darin fremd fühlen kann.
+ Durch die kurze Mietdauer ist auch die Kaution niedrig. In der Regel beträgt sie eine Monatsmiete.  

 

 

Tipp: Wohnen auf Zeit ist eine interessante Option für Häuslbauer. Es bietet sich vor allem dann als Übergangslösung an, wenn der bisherige Wohnsitz umgebaut und dadurch vorübergehend unbewohnbar wird und die Gastfreundschaft von Verwandten oder Freunden nicht strapaziert werden soll.
 

6. Wo ist die Nachfrage nach möbliertem Wohnen auf Zeit am größten?

Die Nachfrage nach möblierten Wohnungen, die kurzfristig zur Miete angeboten werden, konzentriert sich in Österreich auf die großen Städte mit Fortbildungszentren und Messestandorten, allen voran die Bundeshauptstadt Wien mit der UNO-City. Hier sowie in allen anderen Studentenstädten Österreichs suchen viele Gastprofessoren und Studenten aus dem Ausland für die Dauer ihres Auslandssemesters eine vorübergehende Wohnung.

7. Wer bietet Wohnen auf Zeit an?

Wohnen auf Zeit wird in den meisten Fällen privat vermittelt. Typische Anbieter sind Personen, die selbst vorübergehend den Wohnort wechseln müssen, ihre Wohnung aber behalten wollen. Auch Studierende, die während der Semesterferien nach Hause fahren, versuchen oft auf diese Weise, die Kosten für die nicht genutzte Wohnung zu decken.

In vielen Tourismusorten mit Saisonbetrieb bieten Privatvermieter Arbeitern das Wohnen auf Zeit an. Während Hotels die Saisonpausen für Umbau- und Renovierungsmaßnahmen nutzen und geschlossen sind, stellen die Vermieter den dafür benötigten Fachkräften eine Ferienwohnung zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung. Das Objekt würde sonst aufgrund fehlender Touristen ohnehin leer stehen. Je nach Vorgaben der zuständigen Gemeinde ist es möglich, dass der Mieter der Ferienwohnung dann zusätzlich zur Miete und den Betriebskosten Kurtaxe zahlen muss.

8. Wann muss beim Wohnen auf Zeit der neue Wohnsitz gemeldet werden?

Sobald ein Mietvertrag abgeschlossen wird, muss sich der Mieter innerhalb von drei Tagen persönlich oder postalisch bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Das gilt sowohl bei befristeten als auch bei unbefristeten Mietverträgen. Neben Hauptwohnsitzen müssen auch Zweitwohnsitze gemeldet werden.

Wird die gesetzliche Meldepflicht verletzt, kann eine Geldstrafe von bis zu 726 Euro verhängt werden.

9. Welche Bestandteile hat der Mietvertrag?

Ein Vertrag über möbliertes Wohnen auf Zeit unterscheidet sich nicht von einem klassischen Mietvertrag. Auch er muss zum Beispiel folgende Bestandteile enthalten:

  • Name und Anschrift von Mieter und Vermieter
  • Zeitpunkt der Befristung
  • Höhe von Miete, Betriebskosten und Kaution
  • Adresse der Wohnung
  • Ausstattungskategorie
  • Energieausweis
  • Bestandteile des Mietobjekts (Wohnung, Kellerabteil, Parkplatz)
  • Hausordnung
  • Art der Abrechnung
  • Unterschriften von Mieter und Vermieter

Da es sich um eine möblierte Wohnung handelt, sollte dem Vertrag eine Inventarliste beigefügt werden, in der sämtliche mitvermieteten Bestandteile des Mietobjekts aufgelistet werden, wie zum Beispiel Möbel, Elektrogeräte und hochwertige Kochutensilien. Bereits bestehende Beschädigungen und Mängel werden schriftlich oder fotografisch festgehalten. So kann sich der Mieter vor späteren Schadenersatzforderungen des Vermieters schützen. Die Liste wird von Vermieter und Mieter unterzeichnet.

10. Was passiert, wenn ein Schaden am Mietobjekt entsteht?

Schäden, die vom Mieter verursacht wurden, müssen von diesem ersetzt werden, sofern sie über die gewöhnliche Abnützung hinausreichen oder schuldhaft verursacht wurden. Eine schuldhafte Beschädigung liegt zum Beispiel dann vor, wenn mehrere Brandflecke von Zigaretten in der Couchpolsterung vorhanden sind. Einzelne Flecken, zerbrochene Trinkgläser oder Kratzer gelten als gewöhnliche Abnutzung.

 

Tipp: Mieter, die wieder ausziehen, sollten im Rahmen der Schlüsselübergabe die Wohnung gemeinsam mit dem Vermieter noch einmal durchgehen und den Zustand der auf der Inventarliste angeführten Gegenstände prüfen und diesen per Unterschrift bestätigen lassen.

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