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Terrassenwohnung- Gemütlich draußen sitzen

Terrassenwohnung: Ein Stückchen Luxus in der Stadt

Mit dem Kauf oder der Miete einer Terrassenwohnung erhalten Stadtmenschen ein kleines Stückchen Natur, um sich einen schönen Zufluchtsort zu gestalten. Als Abwechslung zum Lärm auf der Straße oder zum Sitzen in den eigenen vier Wänden bietet sich eine Terrasse perfekt an. Zudem können Bewohner dort ihren Ideen freien Lauf lassen und sie frei nach ihren Vorstellungen einrichten. Eventuell können Erdgeschosswohnungen auch durch eine Terrasse baulich erweitert werden, umso mehr Wohnraum zu schaffen. Dabei müssen allerdings rechtliche und bauliche Vorgaben beachtet werden.

1. Was macht eine Terrassenwohnung aus?

2. Wie teuer ist eine Terrassenwohnung?

3. Wie finden Interessenten die ideale Wohnung mit Terrasse?

4. Worauf ist bei der Pflege der Terrasse zu achten?

5. Wie kann die Terrasse dekoriert werden?

6. Welche Materialien eignen sich?

7. Was muss beim Terrassenbau rechtlich beachtet werden?

 

1. Was macht eine Terrassenwohnung aus?

Als Terrasse darf eine Plattform bezeichnet werden, die nicht überdacht ist und direkt an die Wohnung angebunden ist. Meist liegt sie auf der gleichen Höhe wie das Erdgeschoss, manchmal aber auch etwas darunter im Souterrain-Bereich. Höher gelegene Zubauten werden eher als Balkon oder auch als Dachterrasse bezeichnet. Bei großen Balkonen wird aber ebenfalls von einer Terrassenwohnung gesprochen. Auch Penthouse-Wohnungen können eine Terrasse besitzen. Diese ist meist von allen Seiten aus zugänglich und bietet oft einen schönen Blick auf die Umgebung.

Auch eine Veranda ist eine Art Terrasse, die allerdings nicht hinter, sondern vor dem Haus liegt und überdacht ist. Im Gegensatz zu der Terrasse ist die Privatsphäre hier nicht so groß, allerdings können Bewohner auch bei Regen dort sitzen und das Treiben beobachten. Vor allem in wärmeren Gebieten kommt die Bauart gerne zum Einsatz, da sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützt.

Preislich sind die Wohnungen meist teurer, da ein Viertel der Größe nämlich zur Wohnfläche hinzugerechnet wird. Doch besonders in Städten, wo Platz ein kostbares Gut ist, werden die zusätzlichen Kosten gerne in Kauf genommen. Als kleiner idyllischer Rückzugsort dienen sie nämlich wunderbar. Zudem ist es oft möglich, dass an die Terrasse noch ein kleiner Garten grenzt. Das Innere der Terrassenwohnung unterscheidet sich meist allerdings nicht von einer gewöhnlichen Wohnung. Ein Vorteil kann dabei aber sein, dass die Wohnung durch die großen Fenster zur Terrasse heller ist.

2. Wie teuer ist eine Terrassenwohnung?

Im Vergleich zu einer normalen Wohnung gilt die Terrassenwohnung schon eher als Luxusobjekt. Auch wenn es viele Angebote in einem bezahlbaren preislichen Rahmen gibt, muss der Käufer oder Mieter bedenken, dass er für Wohnfläche zahlt, die nicht effektiv wie Wohnfläche genutzt wird: Denn ein Viertel der Terrassenfläche gilt als Wohnfläche. Andererseits ist die Terrasse eine günstige Alternative zu anderen Möglichkeiten wie einem Einfamilienhaus mit Garten oder einer Penthouse-Wohnung mit Dachterrasse.

Bei Penthouse-Wohnungen muss zudem bedacht werden, dass eine integrierte Terrasse viel von der Wohnfläche raubt. Der beanspruchte Platz könnte schließlich auch für ein weiteres Zimmer genutzt werden.

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3. Wie finden Interessenten die ideale Wohnung mit Terrasse?

Wer siedeln möchte, findet mit wenig Aufwand eine erste Auswahl an interessanten Wohnungen mit Terrasse im Internet. Hier sollten neben dem Baujahr und der Lage auch der Zustand der Terrasse überprüft werden. Die Terrasse ist zwar ein wichtiges Kriterium bei der Wohnungssuche, sollte aber im Falle einer Besichtigung erstmal im Hintergrund stehen. Auf bauliche und fachliche Aspekte sollte der Fokus gelegt werden. Der genaue Zustand der Heizungen und Badezimmer, die Qualität des Bodens und der Tapeten sowie mögliche Renovierungskosten sind wichtige Faktoren. Darüber hinaus sind eine gute Raumaufteilung und die vorhandene Inneneinrichtung von Relevanz.

Wenn in dieser Hinsicht alles in der Wohnung stimmig ist, kann die Terrasse genauer betrachtet werden. Auch wenn Interessenten die Wohnung natürlich wegen dieser kaufen möchten, sollte in erster Linie der Rest stimmen. Bei der Terrasse sollten anfangs auf das Material geachtet werden. Holz oder Beton haben beide Vorteile, können subjektiv aber unterschiedlich gefallen.

Weiter ist die Ausrichtung der Terrasse ein wichtiger Punkt. Wer plant, darauf den ersten Kaffee oder Tee am Morgen einzunehmen und dort Zeitung zu lesen, sollte auf eine südöstliche Ausrichtung Wert legen. Eine Sonnenterrasse zum Bräunen im Sommer und für eine möglichst lange Sonneneinstrahlung sollte komplett gen Süden gerichtet sein. Für Grillabend im Sonnenuntergang oder das Feierabend-Getränk eignet sich die südwestliche Ausrichtung.

Zudem sollte auf umliegende Häuser und Bäume geachtet werden, die eventuell einen Teil der Sonne nehmen könnten. Etwaige Einrichtungsmöglichkeiten sollte sich der Interessent ebenfalls durch den Kopf gehen lassen. Genügend Platz für größere Blumentöpfe und einen Liegestuhl sollte idealerweise vorhanden sein.

4. Worauf ist bei der Pflege der Terrasse zu achten?

Die Pflege und Entwicklung der Terrasse ist mit einigem Zeitaufwand verbunden. Um ein schönes Fleckchen zu haben, muss regelmäßig geputzt werden; das Gießen der Pflanzen müssen die Besitzer ebenfalls durchführen. Bei den Materialien des Terrassenbodens ergeben sich ebenfalls Unterschiede. Während Holz empfindlich ist und auch mal geölt werden muss, kann Beton nur mit Wasser abgespritzt werden.

Zudem muss flexibel auf das Wetter reagiert werden. Bahnt sich ein Regenschauer an und alle Stühle draußen sind gepolstert, müssen die Polster möglichst schnell abgebaut werden. Um den Tisch, den Grill und andere Gegenstände wetterfest zu machen, bieten sich auch Abdeckungen an, die separat gekauft werden können. Damit die hart erarbeitete Idylle erhalten bleibt, müssen im Urlaub dafür gesorgt werden, dass sich jemand der Freunde oder Verwandten um die Pflege der Pflanzen kümmert.

5. Wie kann die Terrasse dekoriert werden?

Wie die Terrasse eingerichtet wird, ist maßgeblich abhängig von der Art der Konstruktion. Wenn genug Platz vorhanden ist, bietet sich das Aufstellen von großen Topfpflanzen an, die über Jahre weiterwachsen und den Winter überstehen können. Dazu gehören etwa ein Oleander, ein Buchsbaum oder ein Zwergflieder. Auch Olivenbäume machen eine gute Figur.

Bei besonders viel Platz und einer guten Sonnenlage, können eigene Gemüse- oder Kräutergarten angelegt werden. Pflegeleichte Kräuter können schön auf einem Treppchen platziert werden und beim Kochen Gerichte mit frischen Geschmäckern aufleben lassen.

Gemüsepflanzen brauchen etwas mehr Arbeit und auch lange Zeit, bis sie endlich genießbare Früchte tragen. Dafür können die Züchter aber dann ganz frisches Gemüse genießen und zum Kochen verwenden. Gibt es auf der Terrasse weniger Platz, bieten sich Pflanzenampeln an, die einfach an das Geländer oder an die Wand gehängt werden. Hierin können schöne Pflanzen platziert werden, die nach einiger Zeit aus dem Topf herauswachsen.

Saisonale Anpassungen halten die Terrasse lebendig. So kann beispielsweise auch an Weihnachten der Baum nach draußen gestellt werden, von wo aus die Lichterkette einen wohligen Schein ins Wohnzimmer wirft. Mit der richtigen Möblierung wird die Terrasse zum idealen Ort, um zusammenzufinden. Ein geräumiger Tisch mit einem Sonnenschirm schützt die Gäste vor kurzen Sommerschauern. Darüber hinaus ist ein Grill ebenfalls schön, um die Freunde und Verwandten im Sommer zu einer gemütlichen Runde einzuladen.

6. Welche Materialien eignen sich?

Soll der Terrasse ein neues Fundament geschenkt werden, können sich Eigentümer einer Terrassenwohnung frei für neue Materialien entscheiden. Auch bei einem neuen Bau der Terrasse spielt die Auswahl der Materialien eine Rolle. Diese eignen sich besonders:

  • Holz vermittelt ein natürliches Gefühl von Wärme und Natürlichkeit. Zudem ist es barfuß sehr angenehm. Allerdings muss der Nutzer das Holz regelmäßig ölen und läuft bei Regen Gefahr, auszurutschen. Wenn günstige Holzarten gewählt werden, können sich Splitter bilden. Deswegen sollte das Material gut betrachtet werden.
  • WPC ist eine Mischung aus Kunststoff und Holzfaser, welches sehr witterungsbeständig und langlebig ist. Zudem ist eine Splitterbildung und Rutschgefahr ausgeschlossen. Allerdings muss das flexible Material gut gereinigt und gepflegt werden, um nicht zu verblassen.
  • Naturstein ist bei vielen Terrassenbauern beliebt, da er natürlich und trotzdem edel wirkt. Zudem ist er pflegeleicht, robust und nicht rutschig. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass polierter Naturstein bei Nässe so rutschig wird, dass er nicht verlegt werden darf. Außerdem können Häuslbauer bei so einem Naturprodukt nicht genau wissen, wie das Endresultat aussieht, da die Farben natürlich schwanken. Das macht selbstverständlich den Charme dieses Materials aus, kann beim Nachkauf aber zu Problemen führen.
  • Beton hat zwar ein relativ schlechtes Image, da es oft für billige Platten verwendet wurde, ist jedoch eine günstige Alternative zu Naturstein. Die Planung ist sehr flexibel, da es eine große Auswahl an Formen, Farben und Oberflächen gibt.

Die Preise unterscheiden sich bei den Materialien sehr. Die günstigste Möglichkeit sind Betonplatten, die zwischen 60 und 90 Euro im Quadratmeter kosten. Die Holzkonstruktionen kosten zwischen 100 und 150 Euro. Die teuerste Variante ist der Naturstein, der aufgrund seiner Einzigartigkeit und Naturbelassenheit 250 Euro pro Quadratmeter kostet.

7. Was muss beim Terrassenbau rechtlich beachtet werden?

Vor allem die Größe ist bei Zubauten rechtlich schwierig. In jeder Landesbauordnung wird dem Bauherrn eine Grenze gesetzt. Beispielweise wird in Wien ein Terrassenzubau als verbaute Fläche gesehen und muss dementsprechend behandelt werden. Die Regelung bezüglich der Größe gilt allerdings nur für Terrassen auf Betonfundamenten. Wenn Steine oder Holzdielen im Sand oder im Schotterbett verlegt werden, wird keine Baubewilligung benötigt.

Beim Bau auf Betonfundamenten wird aber generell ein Fachmann benötigt, der sich mit der Errichtung auskennt. Es könnte nämlich problematisch werden, wenn durch den nachträglichen Anbau die Wärmedämmung getrennt würde. Die alleinige Terrassenverfliesung eines bereits vorhandenen Betonbodens ist allerdings gestattet. Die Erneuerung einer vorhandenen Terrasse und die Errichtung einer Terrasse auf einem Flachdach sind nur mit Genehmigung möglich.

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