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Wohnkredit berechnen: Kreditrechner

Für den Kauf oder die Einrichtung einer neuen Immobilie, die Renovierung oder Modernisierung einer vorhandenen Immobilie kann ein Wohnungskredit aufgenommen werden. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn das vorhandene Eigenkapital für den Immobilienerwerb oder die geplanten Maßnahmen nicht ausreicht. Wie der ideale Wohnkredit aussieht, hängt von der individuellen Situation ab.

Wie lassen sich die Kosten für einen Wohnungskredit berechnen?

Grundsätzlich ist ein Wohnkredit ein normaler Ratenkredit – mit der Besonderheit, dass er primär für Immobilienbesitzer gedacht ist. Deshalb kann zur Berechnung des Wohnkredits auch ein normaler Kreditrechner genutzt werden. Diese Online-Rechner helfen Ihnen dabei, verschiedene Angebot zu vergleichen und die Gesamtkosten für den Wohnkredit zu ermitteln. Zu berücksichtigende Faktoren sind dabei:

  • Darlehenshöhe
  • Zinssatz
  • Laufzeit
  • Ratenhöhe
  • Zusatzkosten für Sondertilgungen, Ratenpausen oder ähnliche Leistungen

Mit einem Kreditrechner können Sie ganz einfach ermitteln, welcher Wohnkredit für Sie infrage kommt. Die einzelnen Faktoren beeinflussen sich zum Teil gegenseitig. Bei geringerer Ratenhöhe verlängert sich die Laufzeit und damit steigen auch die Gesamtzinskosten. Überlegen Sie also genau, wie viel Kapital Sie benötigen und wie hoch die monatliche Belastung maximal sein darf.

Neben den allgemeinen Kreditrechnern für Ratenkredite können Sie auch auf die Rechner einzelner Banken zurückgreifen. Hier bekommen Sie einen Überblick über die tatsächlichen Konditionen, die Ihnen die einzelnen Institute anbieten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Kredit der richtige ist und sich deshalb davor scheuen, einen Kredit online abzuschließen, stehen Ihnen die Bankberater vor Ort gerne zur Verfügung.

Was sind die Besonderheiten eines Wohnkredits?

Ein Wohnungskredit sollte keinesfalls mit einem Immobilienkredit oder einem gewöhnlichen Ratenkredit mit freiem Verwendungszweck verwechselt werden. Diese Merkmale zeichnen den Wohnungskredit aus und unterscheiden ihn von anderen Finanzierungsmöglichkeiten:

  • Niedrige Zinsen: Da Wohnkredite exklusiv für Immobilienbesitzer und in der Regel an einen bestimmten Zweck (z.B. eine Modernisierung) gebunden sind, gibt es diese Kreditform zu besseren Konditionen als einen vergleichbaren Ratenkredit, der nicht zweckgebunden ist. Der Unterschied kann bis zu 1,5 Prozent betragen.
  • Geringere Darlehenssumme: Ein Wohnkredit ist nicht zur Finanzierung weiterer Immobilien gedacht, sondern vielmehr für die Finanzierungen bestimmter Maßnahmen. Die Kreditsumme beschränkt sich daher oftmals auf eine Summe zwischen 1.000 und 50.000 Euro.
  • Kürzere Laufzeit: Wohnkredite sind als kurzfristige Finanzspritze gedacht. Die Laufzeit beträgt hier meistens höchstens 15 Jahre – bei Immobilienkrediten sind längere Laufzeiten und eine Anschlussfinanzierung der Standard.
  • Keine Grundschuld nötig: Im Gegensatz zu einem Immobilienkredit wird für den Wohnkredit kein Grundbucheintrag vorgenommen.

Sie müssen die konkrete Verwendung des erhaltenen Geldes übrigens nicht bei der Bank nachweisen, um einen Wohnkredit zu erhalten. Der aktuelle Grundbucheintrag, der den Besitz einer Immobilie bestätigt, ist ausreichend.

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