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Baufinanzierung – Welche Zinsen Sie erwarten können

Die Zinsen, die von einem Kreditinstitut festgelegt werden, haben eine große Auswirkung auf die Kosten, die bei einer Baufinanzierung zustande kommen. Je nachdem wie hoch die Bauzinsen und deren Tilgung ausfallen, sind sie dafür verantwortlich wie hoch die Immobilienfinanzierung ausfällt. Deswegen kommt es darauf an, dass die ideale Kombination aus beiden Komponenten gefunden wird.

Wie kommen Baukreditzinsen zustande?

Viele verfolgen den Traum vom Eigenheim. Die meisten benötigen hierfür eine Baufinanzierung. Dafür wendet sich die Mehrheit an das Geldinstitut ihres Vertrauens. Dort wird ein Angebot für einen Kredit gebildet. Da der benötigte Betrag für die Baufinanzierung meist mehrere zehntausend Euro beträgt, läuft der Kredit über mehrere Jahre. Kreditinstitute erwarten im Gegenzug zum bereitgestellten Geld jedoch eine monatliche Leihgebühr. In diesem Fall handelt es sich um Zinsen.

Wie werden Zinsen für die Baufinanzierung festgelegt?

Natürlich variiert je nach Institut auch die Höhe der Zinsen. Im Wesentlichen gibt es drei Faktoren, die die Höhe der Zinsen beeinflussen.

Zum einen ist die Laufzeit des Darlehens ein wichtiger Aspekt für die Bestimmung des Darlehenszinses beziehungsweise für die Höhe des Zinses. Je länger die Laufzeit für das Darlehen sein soll, desto höher fallen die Zinsen aus. Das liegt daran, dass während einer längeren Laufzeit das allgemeine Zinsniveau steigen kann. Beim Eintritt eines solchen Falles wäre somit ein Ausgleich geschaffen.

Zum anderen spielt die Höhe des Kreditbetrags eine große Rolle. In der Regel fallen die Zinsen umso günstiger aus desto niedriger die Höhe des Kredits ist. Das liegt daran, dass geringere Darlehen mit höherer Wahrscheinlichkeit zurückgezahlt werden als Darlehen über hohe Summen. Beim Sollzins allerdings werden keinerlei Gebühren berücksichtigt. Diese werden eher beim effektiven Jahreszins dazu addiert. Dazu zählen oftmals Verwaltungs-, Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren. Aus diesem Grund wird zum Vergleich von Angeboten der Effektivzins anstelle des Sollzinses genutzt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bonität. Sie enthält Informationen über die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. An erster Stelle stehen dabei die Schulden, das Einkommen und der Beruf des Antragstellers. Das heißt, es sollte ein regelmäßiges und gesichertes Grundeinkommen geben. Außerdem sollte die Schuldenhöhe niedrig gehalten werden. Denn wer über eine aussagekräftige Bonität verfügt, kann auf einen geringen Zinssatz hoffen.

Der Vorteil Eigenkapital

Grundlegend kann davon ausgegangen werden, dass ein höherer Eigenanteil die Zinsen der Baufinanzierung senkt. Wer also ein Haus oder eine Wohnung erwerben möchte, sollte ein gewisses Maß an Eigenkapital zur Verfügung haben. Denn das bietet sowohl Kreditnehmer als auch Kreditgeber eine größere Sicherheit.

Was zählt zum Eigenkapital?

Nicht nur tatsächlich Erspartes zählt zum Eigenkapital, sondern auch Bausparverträge. Weitere Eigenkapital-Möglichkeiten sind:

  • Verwandten- oder Arbeitgeberdarlehen
  • bereits vorhandene Baugrundstücke
  • Auszahlungen aus Lebensversicherungen
  • Arbeitsleistungen, die selbst erbrach werden

Wie viel Eigenkapital ist nötig?

Idealerweise sollte das Eigenkapital mindestens 20 bis 30 Prozent der Summe betragen, die investiert werden soll. Doch die Höhe der Summe ist nicht der einzige Aspekt, der mit dem Eigenkapital zusammenhängt. Von der allgemeinen Höhe der Eigenkapitalsumme gilt es eine zusätzliche monatliche Belastung zu subtrahieren. Günstigere Immobilien können allerdings auch oft ohne oder mit einem geringeren Eigenkapital finanziert werden.

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