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Sanierungskredit

Ein Sanierungskredit kann das nötige Kapital liefern, wenn das Eigenheim modernisiert werden soll. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote ist dabei entscheidend, um das passende Sanierungsdarlehen zu finden. Erfahren Sie hier, was einen Sanierungskredit auszeichnet und welche Maßnahmen Sie damit finanzieren können.

Was zeichnet einen Sanierungskredit aus?

Ein Sanierungskredit ist ein sogenannter zweckgebundener Kredit. Das ausgezahlte Geld ist also nur dafür gedacht, tatsächlich entsprechende Maßnahmen an Haus oder Wohnung durchzuführen. Faktisch wird die Verwendung des Geldes jedoch zumeist nicht kontrolliert – das heißt, der Bank müssen keine Nachweise in Form von Handwerkerrechnungen vorgelegt werden. Um den Missbrauch des Sanierungskredits zu vermeiden, wird er allerdings meistens nur an Immobilienbesitzer ausgezahlt. Als Nachweis reicht der Grundbucheintrag. Einige Banken verlangen auch, dass die Immobilie vom Kreditnehmer selbst bewohnt wird, um den Sanierungskredit zu genehmigen.

Der gesamte Sanierungskredit wird zu festen Konditionen vergeben. Anders als beispielsweise beim Immobilienkredit ist hier keine Neuverhandlung für eine Anschlussfinanzierung nötig. Die Laufzeiten liegen üblicherweise zwischen einem und sieben Jahren.

Ratenkredit und Sanierungsdarlehen im Vergleich

Ein Sanierungskredit hat im Vergleich zu einem frei verfügbaren Ratenkredit einen großen Vorteil. Aufgrund der Zweckbindung gibt es für einen Sanierungskredit häufig bessere Konditionen als für einen klassischen Konsumkredit. Durch die niedrigeren Zinsen fallen die Gesamtkosten für das Darlehen geringer aus. Bei einer Darlehenssumme von bis zu 50.000 Euro kann bereits ein Prozentpunkt mehrere tausend Euro Ersparnis bedeuten. Und auch bei kleineren Summen sparen Sie schnell einiges an Zinsen.

  Ratenkredit, nicht zweckgebunden Sanierungskredit ohne Grundschuld
Höhe des Darlehens 7.000 Euro 7.000 Euro
Fester Sollzins p.a. 3% 1,8%
Laufzeit 5 Jahre 5 Jahre
Monatl. Rate 125,78 Euro 122,08 Euro
Gesamtsumme 7.546,85 Euro 7.324,97 Euro

Je nach Höhe des Kredits kann es jedoch sein, dass ein Eigenkapitalanteil oder sogar eine Eintragung der Grundschuld verlangt wird. Hier sollten verschiedene Angebote verglichen werden, um die beste Lösung für Ihre individuelle Finanzsituation zu ermitteln.

Was kann ich mit einem Sanierungskredit finanzieren?

Ein Sanierungsdarlehen kann für verschiedene Modernisierungsmaßnahmen genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Maßnahmen zum energetischen Ausbau wie verbesserte Dämmung von Fenstern und Wänden
  • Installation einer Solaranlange
  • Installation einer Heizungsanlage
  • Sanierung von Wohnräumen, Küche, Bad, Terrasse und Balkon
  • Barrierefreier Ausbau

Für andere Arbeiten wie Tapezieren und Reparaturmaßnahmen sowie den Kauf neuer Einrichtung gibt es spezielle Renovierungskredite.

Angebote für Sanierungsdarlehen im Vergleich

Mithilfe eines Online-Kreditrechners lassen sich die verschiedenen Angebote für Sanierungskredite im Vergleich einfacher ermitteln. Dazu müssen Sie natürlich die benötigte Kreditsumme kennen. Ein genauer Sanierungsplan und Kostenvoranschläge von Handwerkern helfen Ihnen dabei. Zudem wird der Sanierungsplan zumeist auch benötigt, um das Sanierungsdarlehen bei den Banken beantragen zu können. Beim Vergleich sollte nicht nur auf günstige Zinssätze geachtet werden. Gerade bei kleineren Kreditsummen ist es sinnvoll, Flexibilisierungsoptionen in den Kreditvertrag aufzunehmen. So können Sie beispielweise durch Sondertilgungen und flexible Ratenerhöhungen die Abzahlung des Kredits beschleunigen, wenn Ihre finanzielle Situation es zulässt.

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