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Investitionsersatz

Das sind Ihre Rechte

Der Hauptmieter einer Wohnung (also nicht der Untermieter und auch nicht der Mieter eines Geschäftsraumes) hat nach § 10 MRG das im Vorhinein unverzichtbare Recht auf Ersatz seiner Investitionen.

Diese müssen über die Mietdauer hinaus für den Vermieter wirksam und von Nutzen sein. Das ist etwa bei Errichtung von Wasserleistungs-, Lichtleitungs-, Gasheizungsanlagen, Heizungen der Fall. Investitionen werden je nach Art der Investition auf maximal 20 Jahre abgeschrieben. Der Anspruch besteht nicht, wenn der alte Mieter bereits vom neuen Mieter einen berechtigten Investitionsersatz erhält.

Der Anspruch ist bei sonstigem Verlust innerhalb bestimmter Fristen anzuzeigen und zwar bei einvernehmlicher Auflösung spätestens mit der Auflösung, bei Kündigung durch den Mieter spätestens mit dieser Aufkündigung. In allen anderen Fällen, also etwa Kündigung durch den Vermieter, spätestens mit der Rückstellung der Wohnung oder 2 Monate nach Rechtskraft des Räumungstitels.

Als weitere Voraussetzung für die gerichtliche Geltendmachung dieses Anspruches ist es, dass der alte Mieter einen neuen Mieter geltend macht oder der Vermieter den Mietgegenstand sonst vermietet oder verwertet. Im Einzelnen sind die Voraussetzungen über den Kostenersatz sehr kompliziert geregelt. Der Mieter, der einen solche Ersatz geltend machen will, sollte daher unbedingt rechtzeitig eine kompetente Beratung beiziehen.