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Das perfekte Grundstück finden - Checkliste

So finden Sie den passenden Baugrund für Ihr Haus

Vor dem Hausbau müssen Sie sich auf die Suche nach dem optimalen Bauplatz machen. Die Nutzbarkeit des Grundstücks hängt von der Beschaffenheit des Bodens, der Lage und der Umgebung ab.

Immobilien suchen in Österreich

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Es gibt einige Möglichkeiten, sich über verfügbare Bauplätze zu informieren – allen voran einschlägige Immobilienportale im Internet. Aber auch Gemeinden, Makler und Banken sind gute Anlaufstellen. Gerichte geben zudem Auskunft darüber, welche Grundstücke demnächst versteigert werden. Auf der Suche nach dem optimalen Baugrund für Ihr neues Zuhause sollten Sie folgende Überlegungen im Hinterkopf haben:

  • Nicht auf allen Grundstücken darf gebaut werden. In jedem Bundesland gelten diesbezüglich unterschiedliche Bestimmungen. Ob ein Hausbau auf Ihrem Wunsch-Grundstück möglich ist, erfahren Sie im zuständigen Gemeindeamt. Dort liegen Flächenwidmungs- und Bebauungspläne zur allgemeinen Einsicht aus.
  • Die Flächenwidmungs- und Bebauungspläne geben auch Auskunft über geplante Baumaßnahmen in der Nähe des Grundstücks. So erfahren Sie beispielsweise, ob in der unmittelbaren Umgebung weitere Häuser gebaut werden und sie daher mit Lärm rechnen müssen.
  • Ist der Baugrund im Altlastenverzeichnis auf dem Gemeindeamt erwähnt, weil sich dort früher beispielsweise eine Tankstelle oder Mülldeponie befand, besteht die Gefahr, dass der Boden schädliche Stoffe enthält. Ein Bodengutachten, erstellt von einem Sachverständigen, gibt darüber Aufschluss.
  • Die Höhe des Grundwasserspiegels spielt eine wichtige Rolle: Ist der Stand zu hoch, kann es zu Feuchtigkeitsschäden im Haus kommen. Die zuständige Bau- oder Wasserrechtsbehörde gibt über den Grundwasserspiegel Auskunft.
  • Ist der Untergrund sumpfig, muss er trockengelegt werden – ist er uneben, ist gegebenenfalls eine Aufschüttung nötig. Felsiger Untergrund erschwert den Kellerbau. All diese Maßnahmen erhöhen die Zusatzkosten.
  • Der Grundstück-Preis hängt unter anderem davon ab, ob sich der Baugrund in ebener oder schräger Lage befindet. Hanglagen sind zwar reizvoll, bringen aber zusätzliche Kosten mit sich. So müssen beispielsweise Rampen, Stützmauern und Stiegenanlagen gebaut werden.
  • Je weniger das Grundstück erschlossen ist, desto mehr zusätzliche Kosten kommen auf Sie zu – beispielsweise für Zufahrten oder Zuleitungen für Strom, Wasser und Telefon.
  • Die Infrastruktur sollte ebenfalls ein Aspekt bei der Wahl des optimalen Baugrunds sein. Dazu zählen die Entfernung zum Arbeitsplatz, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Supermärkte, Spielplätze und Ärzte.
  • Bei freistehenden Bauten muss in der Regel beidseitig ein Abstand von mindestens drei Metern zur Grundstücksgrenze eingehalten werden. Planen Sie die Abstandsflächen zusätzlich zur vorhergesehenen Größe Ihres Hauses mit ein.