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Garten
Naturidyll mit Seeblick – ehemalige Schule am Soboth-Stausee in Alleinlage mit viel Ruhe & Raum
395.000 €
375 m²10 ZimmerGarten
Preis / m²1.053,33 €
Grundstücksfläche2.299 m²
Baujahr1955
Herr Martin Staudacher
9473 Lavamünd
Einmalige Kosten
Kaufpreis395.000 €
Kaufpreis pro m²1.053,33 €
Kalkuliert von ImmoScout24
Preisinformation: 395000
Provision inkl. USt.: 3 % zzgl. 20% USt.
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Merkmale
Verfügbar ab sofort
Sonstige
Baujahr 1955, Modernisiert, Massivbauweise, Unterkellert, letzte Modernisierung partieller Fenstertausch, Dielen, Fliesen, Insgesamt 2 Etagen
Wohnfläche 375 m²
Nutzfläche 520 m², Grundstücksfläche 2.299 m², Gartenfläche 1.800 m²
Einbauküche, Badewanne, Dusche, Fenster im Badezimmer, Garten
Heizung
Zentralheizung, Ofenheizung
Heizwärmebedarf (HWB)
231.00 kWh/(m²a)
G
Gesamtenergieeffizienzfaktor (fGEE)
2.94
E
Beschreibung
Inmitten einer waldreichen Landschaft, auf rund 1.100 Metern Seehöhe und mit Blick auf den Soboth-Stausee, präsentiert sich diese außergewöhnliche Liegenschaft als Rückzugsort mit Geschichte und bemerkenswerter räumlicher Großzügigkeit. Das ursprünglich als Volksschule errichtete Gebäude verbindet den unverwechselbaren Charakter seiner früheren Nutzung mit bereits adaptierten Wohnbereichen und weiterem Gestaltungspotenzial.
Die Liegenschaft befindet sich in Sankt Vinzenz, einem kleinen, ehemaligen Glasbläserdorf in der Marktgemeinde Lavamünd an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark. Mit lediglich sechs Einwohnern steht der Ort für eine besonders zurückgezogene Wohnlage. Wälder, die Nähe zum Wasser und die geringe Besiedelung prägen das unmittelbare Umfeld. Trotz ihrer Höhenlage ist die Liegenschaft ganzjährig bequem über asphaltierte Straßen und komfortabel befahrbare Schotterstraßen erreichbar.
Das rund 2.299 m² große Eigengrundstück grenzt an unbebaute land- und forstwirtschaftliche Flächen. Die Gartenbereiche erstrecken sich insbesondere südlich und östlich des Hauses. Das Gelände fällt nach Osten ab und eröffnet Ausblicke auf den See und die gegenüberliegenden Waldhänge. Das Gebäude liegt etwa 100 Meter vom Seeufer entfernt und rund 20 Höhenmeter oberhalb des Wassers.
Die in Massivbauweise errichtete ehemalige Schule gliedert sich in zwei miteinander verbundene Baukörper: den früheren Lehrerwohntrakt und den eigentlichen Schultrakt. Ein zweiarmiges Stiegenhaus sowie die ehemalige Pausenhalle verbinden die Gebäudeteile und machen die ursprüngliche Architektur bis heute erlebbar. Großzügige Fensterflächen, weitläufige Räume und die charakteristische Grundrissstruktur verleihen dem Haus eine besondere räumliche Qualität. Seit dem Erwerb Anfang der 1980er-Jahre wurde die Liegenschaft schrittweise für Wohnzwecke adaptiert und in Teilbereichen saniert. Dabei entstanden individuelle Wohnbereiche, während wesentliche Merkmale des ursprünglichen Schulgebäudes erhalten blieben. Die Maßnahmen umfassten unter anderem Arbeiten an Dach und Dacheindeckung, den teilweisen Austausch von Fenstern, die Erneuerung einzelner Bodenbeläge sowie die Adaptierung von Sanitär- und Heizungsanlagen.
Die Gesamtnutzfläche beträgt rund 520 m² und setzt sich aus rund 140 m² Wohnnutzfläche, rund 235 m² allgemeinen Nutzflächen sowie rund 145 m² Kellerfläche zusammen. Die Wohnnutzfläche verteilt sich auf zwei Wohneinheiten. Die allgemeinen Nutzflächen umfassen insbesondere ehemalige Schulräume, Erschließungsbereiche und weitere Nebenflächen. Damit bietet das Gebäude ein außergewöhnlich umfangreiches Raumangebot, dessen Reiz sowohl in den bereits wohnlich gestalteten Bereichen als auch in den noch weiterzuentwickelnden Bestandsflächen liegt.
Die im Exposé dargestellte Wohneinheit ist bezugsbereit. Die weiteren Wohnbereiche und ehemaligen Klassenzimmer sind modernisierungsbedürftig. Diese unterschiedliche Ausbausituation ermöglicht es, einen bestehenden Wohnbereich unmittelbar zu nutzen und die übrigen Flächen im Rahmen eines abgestimmten Gesamtkonzepts schrittweise aufzuwerten. Die ehemalige Lehrerwohnung verfügt über eine klassische Raumgliederung mit Wohnküche, mehreren Zimmern, Bad, separatem WC und Abstellraum. Im Schultrakt prägen die früheren Klassenräume mit ihren großzügigen Fensterreihen das Erscheinungsbild. Teilbereiche wurden bereits durch Raumteilungen und den Einbau von Sanitärräumen für Wohnzwecke angepasst. Das Untergeschoss ergänzt das Flächenangebot um ehemalige Schulnebenräume sowie Heiz-, Lager- und Abstellräume.
Das gesamte Gebäude wurde in den vergangenen Jahren mit einer Zentralheizung ausgestattet. Sämtliche Räume sind über Radiatoren bequem beheizbar. Ein besonderes Ausstattungsmerkmal bilden darüber hinaus die zahlreichen Einzelöfen: In nahezu jedem der großzügigen Räume befindet sich ein Kachelofen oder Zustellherd. Diese Verbindung aus zentraler Wärmeversorgung und individueller Ofenwärme unterstreicht den wohnlichen Charakter des Hauses. Insbesondere die Kachelöfen setzen markante Akzente und schaffen mit ihrer Strahlungswärme eine behagliche Atmosphäre. Die Warmwasserbereitung erfolgt über Elektroboiler.
Das Grundstück weist eine differenzierte Flächenwidmung auf. Rund 1.115 m² entfallen auf Bauland – Dorfgebiet und rund 1.184 m² auf für die Land- und Forstwirtschaft bestimmte Fläche beziehungsweise Ödland. Das Entwicklungspotenzial liegt insbesondere in der behutsamen Modernisierung und Neuorganisation der vorhandenen Gebäudeflächen. Zusätzliche Wohneinheiten oder geänderte Nutzungen sind hinsichtlich ihrer baulichen und behördlichen Zulässigkeit gesondert zu prüfen.
Die Stromversorgung erfolgt über das Netz der KELAG. Die Wasserversorgung wird über eine Quelle auf einem Fremdgrundstück hergestellt, die Abwasserentsorgung über eine bestehende Klär- und Sickergrube. Die letzten rund 300 Meter der Zufahrt verlaufen über Privatgrund. Neben einer grundbücherlich eingetragenen Wegdienstbarkeit besteht eine davon abweichende, tatsächlich genutzte Zufahrt, für die eine personenbezogene Benützungsvereinbarung dokumentiert ist. Die landschaftliche Umgebung bietet einen reizvollen Rahmen für Spaziergänge, Wanderungen und erholsame Aufenthalte am Wasser. Die Ortschaft Soboth liegt rund acht Kilometer entfernt, Lavamünd rund 20 Kilometer. Hier finden sich ergänzende Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen.
Diese Liegenschaft richtet sich an Menschen, die großzügige Räume, eine naturnahe Umgebung und ein Gebäude mit eigenständigem Charakter schätzen. Die ehemalige Schule bietet die Möglichkeit, vorhandene Wohnqualität mit einer individuellen Weiterentwicklung zu verbinden – als persönlicher Lebensmittelpunkt oder gemeinsamer Rückzugsort im Rahmen der zulässigen Nutzung.