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Virtuelle Immobilienbesichtigungen

Bei der Suche Zeit und Geld sparen

Wohnungssuche 4.0. Eine Wohnung zu suchen ist nicht immer einfach. Dies soll sich mithilfe von Virtual Reality aber bessern.

Mit der Entwicklung neuer Technologien kommen auch immer neue Möglichkeiten auf den Markt. So lassen sich Wohnungen auf dem Computer und über Smartphones besichtigen. Dadurch wird die virtuelle Wohnungsbeschauung vor allem bequem.

Immobilien suchen in Österreich

Wirklich überzeugen...

Wohnungssuchende können mit virtueller Besichtigung unnötige Kilometer sparen und sich entweder zu Hause oder beim Makler mehrere Immobilien auf einmal ansehen. Entspricht eine Wohnung nicht, wird einfach die nächste aufgerufen. Das spart Zeit und Nerven. Außerdem bekommt man schon im Vorhinein ein genaues Bild von der Wohnung, der Raumaufteilung, den Lichtverhältnissen und Einrichtungsmöglichkeiten. Viele Menschen tun sich schwer, sich mithilfe von Grundrissen in die Räumlichkeiten hineinzudenken – hier bietet Virtual Reality eindeutig Hilfestellung. Wohnungen, die nicht den Anforderungen entsprechen, können von vorneherein ausgeschlossen werden und man macht sich wirklich nur für die Immobilie mit Potenzial zum „Traum-Zuhause“ auf den Weg. Kauft man eine Immobilie „vom Plan weg“, hat man oftmals gar keine genauen Vorstellungen, was am Ende dabei genau rauskommt. Mit Virtual Reality bekommt man für seine Investition ein besseres Gefühl und ein Gespür für das zukünftige Eigenheim. Da trifft man die Entscheidung vielleicht mit einem ruhigeren Gewissen. Dabei kommen für den Suchenden keine Zusatzkosten für die virtuelle Besichtigung auf. Ob man nur zwei Fotos und einen Grundriss ansieht, oder einen 360-Grad-Rundgang absolviert – der Kostenpunkt bleibt für den Interessenten derselbe.

Ein wirkliches Eintauchen bieten Virtual Reality-Brillen. Dabei unterscheidet man zwei Arten von Brillen. Zum einen hochauflösende VR-Brillen, die mit dem PC verbunden sind und mit denen man sich – mehr oder weniger – frei im potenziellen neuen Heim bewegen kann. Als Alternative gibt es auch die günstige „Cardboard“-Variante. Das sind Karton-Brillen, in denen sich das Smartphone einlegen lässt. Dafür muss meist eine App verwendet oder ein Weblink aufgerufen werden, um über das Display dann in die virtuelle Welt abzutauchen – perfekt um auch Freunde, Familie und Bekannte in den Entscheidungsfindungsprozess mit einzubinden. Informationen, die ansonsten mühsam in Foldern erklärt werden müssen, lassen sich einfach in den Rundgang integrieren und auf spielerische Weise vermitteln. Das macht auch dem Wohnungsinteressenten Spaß.

... kann nur die Realität

Dennoch muss man auch die Schattenseiten der virtuellen Welt betrachten. Auch wenn man anfangs gerne über den Wow-Effekt schwärmt, stellt sich bei manchen nach einiger Zeit ein mulmiges Gefühl ein – und das nicht im Hinblick auf Emotionen. Die VR-Übelkeit ist durch die verbesserten Techniken zwar immer seltener, dennoch tut sich das menschliche Gehirn manchmal schwer, die Eindrücke richtig zu verarbeiten, wodurch es durchaus dazu kommen kann, dass einem bei der Besichtigung mit VR-Brillen unwohl wird. Trotz ständiger Entwicklung gibt es immer wieder Programmierfehler. Bei schlecht programmierten Rundgängen kann es beispielsweise vorkommen, dass die Proportionen von Körpergröße und Umgebung nicht zusammenpassen.

Selbst wenn die virtuelle Besichtigung absolut überzeugend ist, sollte man nicht mit zu viel Erwartung in die reale Besichtigung starten. Es ist und bleibt eben nur eine Abbildung der Wirklichkeit. Es können Dinge einfach „aufgehübscht“ werden, die bei nüchterner Betrachtung vor Ort vielleicht ganz anders aussehen. Und eine schöne Besichtigung macht noch keine qualitative Immobilie.

Eines sei aber nicht zu vergessen: Es steht immer der Mensch im Vordergrund und ohne persönlichen Touch kann man kein Vertrauen zum Makler oder der Immobilien aufbauen. Am Ende entscheidet bei der Wahl der Immobilie der Wohlfühlfaktor – und der lässt sich virtuell nur schwer vermitteln.