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Baugrundstück finden leicht gemacht!

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Das passende Baugrundstück finden

Was angehende Häuslbauer beachten sollten

Der Traum vom selbst erbauten Eigenheim beginnt fast immer mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Doch was ist zu beachten und wo lauern Kostenfallen? Die folgenden Punkte stellen einen Leitfaden dar, mit dem sich der perfekte Bauplatz finden lässt.

 

Wie können Sie das geeignete Baugrundstück finden?

Die Suche mit Hilfe von klassischen Zeitungsinseraten kann auch heute noch vielversprechend sein, ist aber lange nicht die einzige Möglichkeit ein Baugrundstück zu finden. Auf Immobilienportalen im Internet kann die Suche sehr gezielt gestaltet werden, indem sie sowohl hinsichtlich Größe und Preisvorstellungen eingegrenzt werden kann als auch bezüglich objektspezifischer Angaben. Darüber hinaus lohnt es sich, Informationen von der Stadt, der Kommune, der Gemeinde oder der Kirche einzuholen, da diese Institutionen häufig Grundbesitzer sind und Grundstücke verkaufen oder verpachten. Ein Makler kann sich ebenfalls als große Hilfe bei der Suche nach dem passenden Bauplatz erweisen.
 

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Welche Kriterien spielen bei der Grundstückswahl eine Rolle?

Welche Punkte ein Grundstück erfüllen muss, um den eigenen Anforderungen zu entsprechen, hängt von den persönlichen Lebensumständen und Vorstellungen ab. Während den einen die Nähe zum Stadtzentrum wichtig ist, bevorzugen andere eine ruhige Lage im Grünen. Eine junge Familie interessiert sich für Kindergärten, Schulen und Spielmöglichkeiten in der Umgebung. Für Berufspendler allerdings könnte die Anbindung an die Autobahn wiederum ein ausschlaggebendes Kriterium sein, ein Baugrundstück zu kaufen. Interessenten sollten demnach vorab ihre Wünsche definieren, damit sie von Anfang an gezielt suchen können.

Durch Satellitenbilder können sich Interessenten schon vor dem ersten Besichtigungstermin einen ersten Eindruck von dem Grundstück verschaffen. Besichtigt werden sollte es mehrere Male sowie zu unterschiedlichen Tageszeiten. So kann überprüft werden, wie sich Lärmpegel, Sonnenverlauf und Nachbarschaft gestalten.

 

Woraus muss vor Vertragsabschluss geachtet werden?

Auch wenn Suchende das Gefühl haben, das passende Grundstück für ihren Hausbau gefunden zu haben, gilt: Bevor sie den Kaufvertrag unterschreiben, sollten sich zukünftige Häuslebauer ausreichend absichern und realistische Kalkulationen durchführen.

Zum einen muss der Bebauungsplan geprüft werden. In diesem rechtlichen Dokument, welches von der Stadt oder der Gemeinde aufgesetzt wird, ist festgehalten, zu welchen Zwecken das Grundstück genutzt werden darf. Dort lässt sich nachlesen, welcher Haustyp, welches Dach und welche Anzahl an Geschossen erlaubt sind. Die verschiedenen Nutzungstypen werden danach unterschieden, ob es sich um eine reine Wohnnutzung, eine ausschließlich gewerbliche Nutzung oder um eine Kombination dieser beiden Formen handelt. Auch Mindestabstände zur Straße oder zum Nachbargrundstück sind im Bebauungsplan verzeichnet.

Des Weiteren sollten Grundbucheinträge, die das ausgewählte Grundstück betreffen, eingesehen werden. So kann sichergestellt werden, dass keine Hypothekenlast vorliegt. Im Grundbuch sind außerdem Wege- und Verkaufsrechte vermerkt. Beim Umweltbundesamt lässt sich erfragen, ob das Grundstück durch schädliche Abfälle, industrielle Ablagerungen oder Grundwasserverunreinigungen von Altlasten betroffen ist.

 

Wie wichtig sind Bodengutachtung und Erschließung des Grundstücks?

Zukünftige Häuslbauer sollten außerdem einen geotechnischen Bericht – auch Bodengutachten genannt – anfertigen lassen, um die Beschaffenheit und die damit verbundene Tragkraft des Bodens zu ermitteln, bevor sie ein Baugrundstück kaufen. Eine Neigung des Grundstücks ist ebenfalls genau auszumessen, um die notwendigen Maßnahmen zu treffen.

Nicht zuletzt sollte rechtzeitig in Erfahrung gebracht werden, inwieweit das Grundstück erschlossen ist. Dazu zählen sowohl die Anbindung an das öffentliche Straßennetz als auch Strom-, Gas- und Wasseranschlüsse und die Angliederung an die Kanalisation. Zwar ist die Kommune für die Umsetzung zuständig, die Kosten liegen jedoch beim Grundstückseigentümer.

Zukünftige Häuslbauer müssen für eine vollständige Erschließung also zusätzlich mehrere Tausend Euro einplanen und den zeitlichen Aufwand berücksichtigen. Flächen, für die zwar ein Bebauungsplan existiert, die aber noch nicht oder nicht vollständig erschlossen sind, werden Bauland genannt. Fertiges freies Bauland liegt dann vor, wenn alle Anschlüsse verlegt wurden und die Kosten dafür bereits im Kaufpreis enthalten sind. Vorsicht ist beim sogenannten Bauerwartungsland geboten. Dort gibt es keine Garantie dafür, dass dem Hausbau von Seiten der Behörden tatsächlich zugestimmt wird.

Interessenten sollten demnach eine Kostenkalkulation durchführen, die weit mehr als nur den Kaufpreis des Grundstücks enthält. Neben den erwähnten Kosten für Gutachten und Erschließung sind auch Makler- und Notargebühren sowie die Grunderwerbssteuer mit einzuplanen.

 

Pachten – Ein Alternative zum Kauf?

Stellt der Kauf eines Bauplatzes eine zu große finanzielle Belastung dar, gibt es die Möglichkeit, ein Baugrundstück zu pachten. Bei der Methode des Erbpachtvertrages zahlt der Bauherr Zinsen in einer Höhe von zwei bis sechs Prozent des Grundstückspreises und erhält dafür die Rechte eines Eigentümers. Er kann also auf dem Grundstück bauen, das Gebäude verkaufen oder vererben. Das Pachtverhältnis läuft dann über den neuen Eigentümer weiter.

Allerdings endet dieser Vertag nach 99 Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit geht das Grundstück samt Gebäuden gegen eine Entschädigung an den Grundstückseigentümer über. Es sollte also frühzeitig eine Anschlusslösung für die Zeit nach Ablauf der Vertragslaufzeit gefunden werden. Die Pacht eines Baugrundstücks steht also immer in Verbindung mit einer unsicheren Zukunft, kann aber finanzielle Vorteile bringen. Wie groß der Unterschied zum Kauf ist, hängt von den Zinswerten bei der Aufnahme eines Kredits ab.

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