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Übersiedlung - So klappt es stressfrei

Rechtzeitig die Übersiedlung organisieren

Das Übersiedeln bringt eine Menge Arbeit mit sich. Neben dem Verpacken und Umladen des Hausrats müssen auch viele organisatorische Schritte berücksichtigt werden. Eine rechtzeitige Planung des Umzugs ist wichtig, damit alles reibungslos klappt.

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Was kostet dieser Umzug?

Wohnfläche (bisher)ca. 10
Entfernungca. 5km
ab 350

Checkliste für die Übersiedlung

Eine Umzugsplanung will gut durchdacht sein. Zunächst einmal sollte der Übersiedler die Chance nutzen, gleich das Hab und Gut zu entrümpeln und Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, fachgerecht zu entsorgen. Die Entrümpelung sollte bereits ca. zwei Wochen vor dem Umzug passieren, da später noch viel mehr Arbeit auf den Bewohner wartet. Des Weiteren ist an folgendes zu denken:

  • Rechtzeitig eine Übersiedlungsfirma beauftragen und einen Umzugstermin vereinbaren. Auch Privatumzüge müssen gut organisiert werden, indem ein Fahrzeug für den Möbeltransport reserviert wird, sofern nicht ein Autotransport ausreichend ist. Die Abrechnung erfolgt für gewöhnlich stundenweise, weshalb keine Zeit mit zu spätem Einpacken verschwendet werden sollte.
  • Sofern es nicht von der Umzugsfirma gestellt wird, sollte an genügend Verpackungsmaterial gedacht werden. Am Tag des Auszugs sollte bereits das gesamte Mobiliar gut verpackt für den Abtransport bereitstehen.
  • Wer aus einer Mietwohnung oder Eigentumswohnung auszieht, sollte auch die Nachbarn rechtzeitig über den Termin für den Möbeltransport informieren. Da es an diesem Tag etwas hektischer und lauter zugehen könnte, ist es ratsam, die Nachbarn vorzuwarnen. Dasselbe ist auch für den neuen Wohnort zu empfehlen.
  • Sobald ein Kleintransport für den Umzug benötigt wird, sollte in Städten unbedingt auch eine kurzfristige Halteverbotszone direkt vor dem alten und neuen Wohnobjekt beantragt werden. Dies ist bei den Gemeindeämtern notwendig. Dieser Service ist zwar nicht kostenlos, kann die Arbeitszeit für die Möbelpacker aber deutlich verkürzen und somit wird das Geld anderswo eingespart.

So kann beim Übersiedeln Zeit gespart werden

Die Umzugsplanung beginnt bereits beim Einpacken. Das Übersiedlungsgut sollte nach Räumen, in die es kommen soll, unterteilt und die Kartons entsprechend beschriftet werden. Die Möbelpacker können sie dann direkt in den Räumen abstellen, in die sie später gehören und der Auftraggeber spart sich die Schlepperei.

Wie hoch sind die Kosten für eine Übersiedlung?

Für einen einfachen Umzugsservice mit LKW-Miete und zwei Möbelpackern müssen im Schnitt ca. 60 Euro pro Stunde plus Mehrwertsteuer gezahlt werden. Der tatsächliche Preis hängt von der Größe der Wohnung und den Sonderleistungen ab. Bei mehreren Arbeitern und Fahrten, einer Wohnung in einem oberen Stockwerk, großen Wohnungen, einer Demontage und Räumung, dem Stellen des Verpackungsmaterials usw. wird es teurer. Ca. 100 Euro pro Stunde sind bei großen Wohnungen durchaus üblich.

Weitere wichtige Tipps für eine entspannte Übersiedlung

Abgesehen vom Kündigen des bestehenden Mietvertrages und dem Beauftragen einer Übersiedlungsfirma bzw. von Möbelpackern sollte einer der ersten Schritte das Ummelden der Wohnadresse sein. Dies muss laut österreichischem Meldegesetz spätestens bis drei Tage vor oder nach dem Umzug erfolgen. Das Ummelden ist kostenlos und muss persönlich im zuständigen Gemeindeamt erfolgen. Dazu ist die Mitnahme eines Lichtbildausweises notwendig.

Nachdem sich in den kleineren Gemeinden die Post meist in Nähe des Gemeindeamtes befindet, sollte gleichzeitig auch ein Nachsendeauftrag beantragt werden. Dieser braucht eine Vorlaufzeit von drei Tagen. Für drei Monate kostet der Auftrag 11,90 €, bei einem Umzug ins Ausland sind es 16,50 €. Die Post kann maximal ein Jahr lang nachgesendet werden.

Während diese Schritte eher kurzfristig und sehr schnell und einfach zu erledigen sind, bedarf es bei anderen organisatorischen Maßnahmen einer längeren Planung.

So wird der Internetanbieter problemlos gewechselt

Viele Österreicher betrachten das Übersiedeln als einen Neustart und sie nutzen die Gelegenheit, um den Internet- bzw. Fernsehanbieter zu wechseln. Zum Service vieler neuer Anbieter gehört eine kostenlose „Umzugshilfe“, d.h. sie übernehmen nach Unterzeichnung des Vertrages die Kündigung beim alten Anbieter und sorgen dafür, dass bei Einzug alle Anschlüsse funktionieren. Trotzdem muss sich auch der Kunde frühzeitig darum kümmern, da die Verträge an eine Laufzeit gebunden sind, die meist drei Monate dauert. Bei einer frühzeitigen Kündigung können sonst zusätzliche Kosten entstehen.

Wird der Anbieter nicht gewechselt, reicht eine schriftliche Ankündigung der Übersiedlung aus und es muss kein neuer Vertrag erstellt werden.

Gas und Strom rechtzeitig abmelden

Ähnlich wie beim Internet verhält es sich auch mit Gas und Strom. Anhand eines Umzugs-Formulars wird der Anbieter über die Übersiedlung informiert und die Lieferadresse wird gewechselt. Soll der Vertrag gekündigt werden, ist dazu eine schriftliche Kündigung notwendig. Auch hier gilt es wieder die Kündigungsfristen einzuhalten. Am Tag des Auszugs sollte der Energieversorger über den aktuellen Stand des Zählers informiert werden, damit nicht der Verbrauch des Nachmieters angerechnet wird. Am besten wird dazu ein Ablesetermin vereinbart, in manchen Fällen ist dies sogar Pflicht.

Hat der Nachmieter oder Käufer der Immobilie Interesse am selben Anbieter, muss der Vertrag trotzdem gekündigt und ein auf den neuen Bewohner laufender Vertrag neu aufgesetzt werden.

Wann muss das Auto umgemeldet werden?

Bei einem Umzug muss das Auto innerhalb einer Woche nach dem Übersiedeln umgemeldet werden. Bleibt der Wohnbezirk derselbe, ist kein neues Kennzeichen notwendig, trotzdem muss die Adressänderung bekanntgegeben werden. Für die Ummeldung ist die Zulassungsbehörde des jeweiligen neuen Wohnbezirkes zuständig.

Erfolgt lediglich eine Änderung der Adresse, kostet das Ummelden 1 € für die Meldeauskunft. Die Übersiedlung in einen anderen Bezirk kommt finanziell einer Neuanmeldung gleich, d.h. es müssen 119,80 € Zulassungsgebühr, 45 € Kostenersatz für die Versicherung, 18 € für das Kennzeichen, 1 € für die Meldeabfrage und 1,45 € für die Plakette bezahlt werden.

Günstig Umziehen in Wien – Erfahrungen in der Großstadt

In keiner österreichischen Stadt wird so viel Um- und Eingezogen wie in Wien. Dementsprechend ist auch das Angebot an Umzugshilfen besonders groß. Vom Studenten, der als Möbelpacker aushilft, bis hin zum Komplettpaket für den Firmenumzug gibt es immer gleich mehrere Anbieter. Dabei unterscheiden sich die Preise auf den ersten Blick teilweise recht stark voneinander. Tatsächlich umfassen die Angebote mit höheren Preisen mehr Leistungen. Werden diese bei den günstigen Anbietern dazu gebucht, sind diese oftmals unterm Strich sogar teurer.

Wer in Wien umzieht, sollte aufgrund der Parkplatzsituation unbedingt eine Halteverbotszone beantragen. Auch eine zusätzliche Transportversicherung ist zu empfehlen.