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Notstandshilfe

Hilfe in finanziellen Notlagen

Die Notstandshilfe ist eine Leistung der österreichischen Arbeitslosenversicherung, die über einen begrenzten Zeitraum Bürgern in finanziellen Notlagen helfen soll. Sie schließt nahtlos an das Arbeitslosengeld an, wenn dessen Bezugszeitraum abgelaufen ist.

Was kostet dieser Umzug?

Wohnfläche (bisher)ca. 10
Entfernungca. 5km
ab 350

Wer kann Notstandshilfe beantragen?

Wer nach Ablauf der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld noch keine Anstellung gefunden hat, kann die Notstandshilfe beantragen. Dabei muss der Antragsteller aber weiterhin dazu bereit sein, ein zumutbares Beschäftigungsangebot anzunehmen oder selbst nach einer passenden Stelle zu suchen, solange er als arbeitsfähig eingestuft wird.

Die Notstandshilfe muss beim Arbeitsmarktservice (AMS) beantragt werden. Dies kann sowohl online als auch mittels persönlicher Vorsprache geschehen. Die Richtigkeit der Angaben ist dabei fundamental wichtig. Denn wer die Unterstützung zu Unrecht bezieht, muss diese zurückzahlen und kann ab einem Schaden von 3.000 Euro wegen schweren Betrugs verklagt werden. So hatte etwa ein Vorarlberger Student angegeben, dass er sich nicht in der Ausbildung befindet, und zwei Jahre lang zu Unrecht Notstandshilfe bezogen.

Wie hoch ist der Auszahlungsbetrag?

Die Höhe der Unterstützung beträgt maximal 95% des vorher bezogenen Arbeitslosengeldes. Folgende Begebenheiten können die Höhe der Zahlungen beeinflussen:

  • Alter des Antragstellers
  • Anzahl der Kinder
  • Nettoeinkommen des Ehepartners oder Lebensgefährten abzüglich der Freigrenzen und berücksichtigungswürdigen Darlehen
  • eigenes Einkommen
  • Aufwendungen wie Wohnraumbeschaffung oder Krankheit

Lag das Arbeitslosengeld über dem Ausgleichszulagenrichtsatz, so werden anstatt der 95% nur 92% ausgezahlt. Generell werden alle wirtschaftlichen und familiären Verhältnisse bei der Antragstellung berücksichtigt. Allerdings muss bei der Anrechnung beachtet werden, dass ein gesetzliches Mindesteinkommen nicht unterschritten werden darf.

Das Existenzminimum ist bei dieser Berechnung irrelevant. Außerdem wird berücksichtigt, wie lange das Arbeitslosengeld vor dem Antrag bezogen wurde. Je länger Arbeitslosengeld bezogen wurde, desto höher ist die Auszahlung.

Wie lange kann die Hilfe bezogen werden?

Die Notstandshilfe kann höchstens 52 Wochen, also ein Jahr lang, in Anspruch genommen werden. Danach muss ein erneuter Antrag gestellt werden. Dementsprechend die Dauer der möglichen Unterstützung bei gegebenen Umständen praktisch unbegrenzt.