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Wohnungswirtschaft

Wohnungswirtschaft heute: Herausforderungen und Chancen

Die Wohnungswirtschaft wandelt sich mit der Zeit genauso wie jeder andere Wirtschaftszweig. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, vor welchen Herausforderungen die heutige Wohnungswirtschaft steht, welche Chancen sich durch die heranschreitende Digitalisierung bieten und welche Rolle das Marketing spielt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zur Wohnungswirtschaft gehören alle Akteure rund um Bau, Vermietung und Verkauf von Immobilien.
  • Gesellschaftliche Themen wie der Klimaschutz und der demographische Wandel haben einen großen Einfluss auf die Wohnungswirtschaft.
  • Die Digitalisierung bietet der Wohnungswirtschaft in Bereichen wie Kommunikation, Prozessmanagement und Marketing großes Potenzial.

Was versteht man unter Wohnungswirtschaft?

Die Wohnungswirtschaft ist per Definition der Wirtschaftszweig, der sich rund um die Produktion, Finanzierung, Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien ausgebildet hat. Demnach zählen diverse Akteure dazu, die sich mit dem Bau, dem Verkauf und der Vermietung von Häusern und Wohnungen beschäftigen:

  • Selbstnutzer (Mieter, private Eigentümer)

  • Kleinvermieter

  • Gewerbliche Verwalter, Vermittler und Vermieter

  • Architekten und Bauplaner

  • Kreditgeber

  • Immobilienberater

  • Bauunternehmen

Welche Herausforderungen bringt die moderne Wohnungswirtschaft mit sich?

Vor allem zwei gesellschaftliche Themen haben einen großen Einfluss auf die Wohnungswirtschaft: Energieeffizienz und der demographische Wandel.

Um das Wohnen energieeffizienter zu gestalten, Nebenkosten gering zu halten und weniger Ressourcen im Alltag zu verbrauchen, müssen Wohnungen und Häuser entsprechend gestaltet werden. Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EVG) schreibt vor, dass beim Verkauf oder In-Bestand-Gabe von Immobilien ein offizieller Energieausweis vorgelegt werden muss, aus dem der Energiestandard des Hauses abzulesen ist. Für eine gute Energiestandard-Kategorie müssen Eigentümer oftmals entsprechende Investitionen in Dämmung und Co. tätigen. Da jedoch die Sensibilität für das Thema Klimaschutz auf Seite von Mietern und Käufern wächst und auch die gesetzlichen Vorgaben strenger werden, lohnt sich die Investition in das energieeffiziente Wohnen langfristig für viele Parteien der Wohnungswirtschaft. Beim Thema „Demographischer Wandel“ sind vor allem zwei Aspekte zu berücksichtigen:

Einerseits werden die Haushalte im Durchschnitt kleiner: Der Anteil an Singlehaushalten steigt, sodass immer mehr kleinere Wohneinheiten oder WG-taugliche Wohnungen benötigt werden. Das müssen Bauherren und Investoren bei der Planung neuer Objekte gerade in Großstädten wie Wien bedenken.

Andererseits wächst der ältere Anteil der Bevölkerung immer weiter. Barrierefreies, seniorengerechtes Wohnen ist daher eines der Top-Themen in der Wohnungswirtschaft.

Weitere Problemfelder sind die immer weiter steigenden Kosten, die am Ende Käufer und Mieter besonders belasten, sowie permanent neue baurechtliche Vorgaben und Gesetze, unter denen vor allem die Bauproduzenten leiden.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft?

Wie bei allen Lebens- und Geschäftsbereichen auch spielt die Digitalisierung in der Wohnwirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Das hat gleich mehrere Gründe:

 

  • Die Digitalisierung von Prozessen geht im Normalfall mit erheblichen Kosten- und Zeitersparnissen einher. So können Bauprojekte schneller und günstiger realisiert werden, was sich positiv auf die Miet- und Kaufpreise auswirkt.

  • Auch die Wohnungs- oder Haussuche oder die Suche nach einem Experten wie Immobilienmakler, Gutachter oder Bauunternehmer beginnt heute meistens online. Alle Akteure sollten daher im Web gut aufgestellt sein und die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, um sich gut im Markt zu positionieren. So sind beispielsweise digitale 360°-Rundgänge oder sogar Objekttouren mithilfe einer VR-Brille die Trends im Bereich der Immobilienpräsentation.

  • Die Vernetzung erleichtert die Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien: Nachfragen können per Mail oder Messenger ortsunabhängig und schnell beantwortet werden, was zu einer größeren Zufriedenheit auf allen Seiten führt – ob es sich um ein Problem zwischen Mieter und Vermieter handelt oder eine Nachfrage vom Bauleiter an den Architekten.

  • Die Immobilien selbst werden ebenfalls immer digitaler. Smart-Home-Konzepte steigern den Wohnkomfort und werden immer häufiger nachgefragt. In Mehrfamilienhäusern kann beispielsweise ein digitales Schwarzes Brett dabei helfen, die Mieter über Putzpläne, geplante Handwerkerbesuche oder andere Ereignisse zu informieren und diese Informationen auch direkt online oder per Smartphone abrufbar machen.

 

Die Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung liegen vor allem beim Datenschutz und der Kompatibilität verschiedener Lösungen, Systeme und Softwares. In der Wohnungswirtschaft kommt es also besonders darauf an, dass die einzelnen Akteure gut zusammenarbeiten, damit die Digitalisierung die Arbeit aller Beteiligten weiter vereinfacht und optimiert.

Wie gehören Marketing und Wohnungswirtschaft zusammen?

Die Vermarktung gehört ebenfalls zur Wohnungswirtschaft dazu. Auf dem umkämpften Immobilienmarkt kann nur derjenige Erfolg haben, der auch im Marketing gut aufgestellt ist. Für Immobilienmakler bedeutet das: Setzen Sie auf eine umfassende Marketingstrategie, die Sie und Ihre Objekte ideal präsentiert. Dazu gehören unter anderem:

 

  • eine professionelle Internetseite

  • Kenntnisse der eigenen Zielgruppe und entsprechende Ansprache

  • gewissenhaft ausgefüllte Profile in Online-Portalen und Branchenbüchern

  • geschickt platzierte Anzeigen

  • Werbemittel mit Wiedererkennungswert

  • einfach Möglichkeit zur Kontaktaufnahme

 

Bei den meisten dieser Punkte kann ImmobilienScout24 Ihnen als Partner zur Seite stehen und Sie so dabei unterstützen, Ihren Platz in der Wohnungswirtschaft zu stärken.