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Gestaltung - Individuelle Möglichkeiten

Das Wunschhaus nach eigenen Vorstellungen

Wer sich für den Bau eines Hauses entscheidet, möchte sich das perfekte Eigenheim nach seinen Vorstellungen schaffen. In einem solchen Projekt kann der Bauherr sich selbst verwirklichen, doch sollte er für die Umsetzung seiner Wünsche viel Zeit mitbringen.

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Das Architektenhaus erfüllt den Wunsch nach Individualität

Wünscht sich der Bauherr ein nach seinen Wünschen konzipiertes Haus, empfiehlt es sich, einen Architekten zu beauftragen. Vom Dach bis zum Fundament kann hier eine individuelle Gestaltung nach eigenen Vorstellungen realisiert werden. Das erfordert viel Zeit, mehrere Treffen mit dem Architekten müssen eingeplant werden. Natürlich sollte dabei immer das Budget im Blick behalten werden, denn viele Wünsche sind eventuell aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar. Ein Architekt wird versuchen, bezahlbare Alternativen zu finden. Dennoch ist es ratsam, sich schon vor dem ersten Termin mit dem Architekten oder dem Bauträger zu überlegen, wie das eigene Haus gestaltet werden soll. Das fängt bereits bei der Auswahl des Haustypen an.

Haustypen und Außengestaltung

Welcher Haustyp geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben dem optischen Aspekt spielt natürlich auch die Wohnfläche eine wichtige Rolle. Die wohl beliebteste Bauform ist das Einfamilienhaus, das in der Wohnfläche beliebig groß gestaltet werden kann. Wer sich ein barrierefreies Haus wünscht, ist mit einem Bungalow gut beraten, eine Villa überzeugt durch ihre Größe und einen repräsentativen Charakter. Weiters kann neben der Form des Hauses natürlich auch auf die äußere individuelle Gestaltung Einfluss genommen werden. Welche Fassadenart soll verwendet werden? Putz- oder Klinkerfassade? Welche Dachform soll das Haus haben? Sattel- oder Flachdach?

Wer sich nicht sicher ist, für den empfiehlt es sich, einen Musterhauspark zu besuchen. Auch wenn kein Fertighaus, sondern ein Massivhaus gebaut werden soll, können diese Parks eine Quelle der Inspiration sein. Auch Bauherren-Messen, wie sie regelmäßig in den österreichischen Landeshauptstädten stattfinden, sind Möglichkeiten, neue Ideen zu finden.

Dasselbe gilt für Immobilieninserate in Zeitungen und auf Online-Plattformen. Es kann nie schaden, sich ein fertiges Haus anzusehen. Und wer weiß: Vielleicht wurde ein Haus ja bereits so gestaltet, dass es dem eigenen Traumhaus entspricht und es gleich gekauft werden kann, statt erst noch lange gebaut werden zu müssen.

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Wie werden die Räume aufgeteilt?

Ein wichtiger Punkt bei der individuellen Gestaltung des Hauses ist die Aufteilung der einzelnen Räume. Da der Bauherr meist nicht allein, sondern mit der ganzen Familie einzieht, sollten alle Familienmitglieder in die Entscheidung einbezogen werden. Es gilt zu klären, welche Anzahl an Zimmer benötigt wird und wie diese im Haus sinnvoll gelegt werden können. So sollte das Schlafzimmer der Eltern im besten Fall nicht direkt neben dem Kinderzimmer liegen. Wenn noch keine Kinder im Haus sind, aber ein Kinderwunsch besteht, sollte ein Kinderzimmer bereits in die Planung aufgenommen werden.

So gestaltet sich der Innenausbau

Beim Innenausbau stehen Bauherren vor der Qual der Wahl: Welche Baustoffe eignen sich? Welche Boden- und Wandmaterialien sollen in welchem Raum eingesetzt werden? Welche Türen und Fenster bieten die beste Dämmung? Gerade bei der farblichen Gestaltung der Wände und Böden sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hier ist es ratsam, mit einem Innenarchitekten geeignete Materialien und eine harmonische Farbgestaltung zu besprechen. Er kann dabei helfen, für jeden Raum unterschiedliche Gestaltungskonzepte nach den Wünschen des Bauherren zu entwickeln. Dazu gehört auch die Lichtgestaltung der einzelnen Räume.

Gerade ein Architektenhaus ermöglicht eine individuelle Gestaltung. Dabei können eigene Vorstellungen in fast jeder Phase des Baus eingebracht werden:

  • Grundstück und Außenanlage: Wie wird der Garten aufgeteilt?
  • Haustyp: Bungalow, Villa, Einfamilienhaus?
  • Bauweise: Wie energieeffizient soll das Haus sein?
  • Fassade: Welche Art der Fassade kommt in Frage?
  • Raumaufteilung: Wie viele Räume und wie groß sollen sie sein?
  • Innenausbau: Wand- und Bodengestaltung, Beleuchtung, Fenster und Türen
  • Dach: Pult- oder Satteldach? Welche Farbe sollen die Dachziegel haben?

Es sollte allerdings bedacht werden, dass alle Ideen und Wünsche baurechtlichen Vorschriften zu entsprechen haben, für deren Einhaltung der Architekt verantwortlich ist.

Was bei der Gestaltung einer Immobilie beachtet werden sollte

Viele Ideen sind nur im ersten Moment toll, können sich auf Dauer aber als nachteilig herausstellen. Ein Beispiel dafür sind Wohnungen mit verschiedenen Ebenen. Ein tieferliegendes Wohnzimmer ist optisch zwar schön, kann vor allem im Alter durch die Stufen aber schnell unpraktisch werden. Dasselbe gilt für Wendeltreppen oder Podestkonstruktionen. Bei der Gestaltung muss immer auch die Funktionalität berücksichtigt werden. Das gilt insbesondere für den Grundriss, bei dem auf keinen Fall ausreichend Stauraum vergessen werden darf. Das betrifft auch die Möbel: Viel Glas ist nämlich z.B. nur dann schön, wenn keine Fingerabdrücke darauf zu finden sind. Bei Familien mit Kleinkindern wird das schwierig werden.

So wird der Garten richtig gestaltet

Eines der größten Hobbies der Österreicher ist das Gartln. Der Garten wird im Sommer zum Lebensmittelpunkt und ist beinahe schon ein Prestigeobjekt. Deshalb wird der Gestaltung des Gartens besonders viel Zeit gewidmet. Aktuell hoch im Kurs sind z.B. Hochbeete. Sie sind schnell aufgestellt und locken angesichts der vielen Lebensmittelskandale der letzten Jahre mit garantiert gesunden Nahrungsmitteln. Im Grunde genommen sind dem Eigentümer bei der Gartengestaltung keine Grenzen gesetzt, abgesehen von den Grundstücksgrenzen natürlich.

Welche Gestaltung ist in einer Mietwohnung erlaubt?

Da der Mieter nicht Eigentümer der Immobilie ist, kann er darüber nicht frei walten. Er hat das alleinige Nutzungsrecht, jedoch kein Recht, an der Wohnung etwas bleibend zu verändern. Ein neuer Anstrich oder Bilder an der Wand sind kein Problem. Soll hingegen die bereits vorhandene Einbauküche oder der Teppich herausgerissen werden oder gar eine Wand durchbrochen werden, muss unbedingt der Vermieter um sein Einverständnis gebeten werden, und das im besten Fall gleich schriftlich. Zwar steht in den Mietverträgen meist, dass die Wohnung besenrein in dem Zustand übergeben werden muss, in dem sie bezogen wurde, doch wieder den alten Teppich hineinzulegen ist viel zu aufwändig.

Stattdessen kann sich der Mieter mit vorübergehenden Lösungen seine Wohnung individuell verschönern. Statt die Wände neu zu streichen können einfache Wandtattoos, die mit warmem Wasser problemlos wieder losgelöst werden können, den Raum verschönern. Neue, helle Möbel können in dunklen Räumen Wunder wirken und kleine, einzeln gesetzte Akzente rücken selbst kahle Räume ins rechte Licht. Wer den vorhandenen Boden einfach nicht mehr sehen kann, kann Laminat oder Parkett darüberlegen. Allerdings muss hier mit größter Vorsicht vorgegangen werden, da der bestehende Boden nicht über das übliche Maß an Abnutzung hinaus beschädigt werden darf, sonst muss bei einem Auszug für die Reparatur gezahlt werden.