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Arbeitsschutzgesetz

Umfassender Schutz für Arbeitnehmer

Das Arbeitsschutzgesetz gewährleistet die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz von österreichischen Arbeitnehmern. Das Gesetz gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer, allerdings für einige besondere Beschäftigungsverhältnisse gelten eigene Bestimmungen. Viele der Richtlinien sind EU-weit geregelt und mussten bei der österreichischen Gesetzgebung übernommen werden.

Für wen gilt das Gesetz?

Generell ist das Gesetz auf alle Arbeitnehmer, egal ob fest beschäftigt oder in der Ausbildung, anzuwenden. Es gibt allerdings einige Berufe und Arbeitsstellen, bei welchen andere Bestimmungen gelten. Diese sind unter anderem Bundes-, Landes- und Gemeindedienststellen, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie Arbeiten, die in privaten Haushalten verrichtet werden. Generell müssen alle Arbeitgeber die Bestimmungen einhalten und sind für die Arbeitssicherheit ihrer Angestellten verantwortlich. Allerdings müssen auch Arbeitnehmer darauf achten, dass sie am Arbeitsplatz auf die Einhaltung des Gesetzes achten.

Was regelt das Gesetz?

Das Gesetz soll sicherstellen, dass bei der Arbeit keine Risiken und gesundheitsschädlichen Faktoren auftreten. Dabei geht es sowohl um die Arbeitsprozesse und den Arbeitsplatz, als auch um die angemessenen technischen Begebenheiten. Der Arbeitsplatz muss evaluiert werden, damit keine Risiken auftreten. Weiters muss auch die Gestaltung der Arbeitsplätze geplant werden. Dabei geht es um eine hygienische Versorgung, Fluchtwege, Brandschutz, Nichtraucherschutz, soziale Einrichtungen und erste Hilfe.

Die Arbeitsmittel unterliegen ebenfalls genauen Sicherheitsbestimmungen. Vor allem beim Umgang mit möglicherweise gefährlichen Stoffen müssen bestimmte Regeln beachtet werden. So können beispielsweise einige Baustoffe Verätzungen oder Lungenschäden verursachen, wenn keine angemessene Arbeitskleidung vorhanden ist. Die gesundheitliche Versorgung der Arbeitnehmer muss ebenfalls gesichert werden. Deshalb regelt das Gesetz auch ärztliche Untersuchungen sowie Eignungs- und Folgeuntersuchungen.

Auch die Abläufe von Arbeitsvorgängen werden durch das Gesetz geregelt. Arbeitsprozesse dürfen nicht zu monoton sein, damit eine einseitige Belastung verhindert wird. Darüber hinaus ist festgelegt, welche Untersuchungen und Behandlungen der Arbeitgeber bezahlen muss. Denn viele gesundheitliche Probleme entstehen durch Arbeitsprozesse oder Arbeitsbelastungen. Gute Beispiele sind dafür Sehprobleme beim Arbeiten am Bildschirm oder Rückenprobleme bei langen Autofahrten.

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