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Spekulationsfrist

Privates Veräußerungsgeschäft

Die Spekulationsfrist für Gebäude inklusive Grund beträgt in der Regel zehn Jahre.

  • Falls für den Herstellungsaufwand Zehntel- oder Fünfzehntelabsetzungen innerhalb von zehn Jahren ab Anschaffung beansprucht wurden, erhöht sich die Frist auf 15 Jahre (Gebäude inklusive Grund)
  • Für Hauptwohnsitze zwei Jahre (Gebäude inklusive Grund)
  • Für unbebauten Grund und Boden zehn Jahre, wobei im sechsten bis zehnten Jahr nach der Anschaffung der Spekulationsgewinn pro Jahr um zehn Prozent gekürzt wird.
  • Keine Frist besteht für selbst hergestellte Gebäude (steuerfrei). Nur der dazugehörige Grund ist steuerpflichtig (zehn Jahre, keine Kürzungen)

Bei der Veräußerung unentgeltlich erworbener Grundstücke (z.B. Erbschaft) werden die Besitzzeiten von dem Veräußerer und seinem Rechtsvorgänger zusammengerechnet. Wenn innerhalb dieser Fristen ein Verkauf stattfindet, wird die Steuerpflicht ausgelöst. Pro Jahr beträgt die Freigrenze 440 Euro. Das heißt, dass bis zu dieser Grenze keine Steuer anfällt. Ab dem Überschreiten der Grenze fällt für den gesamten Gewinn Steuer an.