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Wirkungsgrad

Was er über Energie aussagt

Je höher der Wirkungsgrad, umso energieeffizienter arbeitet ein Gerät. Verschiedene Faktoren können darauf Einfluss haben. Welche sind das?

Was ist der Wirkungsgrad?

Unter diesem Begriff wird das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie zur Nutzenergie verstanden. Bei der Nutzenergie handelt es sich um jene Energie, die vom Verbraucher genutzt werden kann. Die zugeführte Energie hingegen kann zum Beispiel in Form von Sonne, Wärme, Atom, Wasser, Brennstoff, Diesel oder Mechanik gewonnen werden. Dabei ist sie chemisch, thermisch, elektrisch, mechanisch, kinetisch oder elektromagnetisch. Meist wird sie in elektrische Energie umgewandelt.

Wie hoch ist der Wirkungsgrad bei Energiequellen?

Energiequellen haben einen sehr unterschiedlichen Wirkungsgrad, wobei 100 Prozent nur selten erreicht werden können. Um die Energie umzuwandeln und zu transportieren, gehen bis zu 75 Prozent verloren. Bei Kraftwerken geschieht dies häufig in Form von Abwärme. So hat ein Wärmekraftwerk, das mit Kohle betrieben wird, nur einen Wirkungsgrad von maximal 50 Prozent. Ähnliche Werte erreichen auch Erdgas-Kraftwerke und Windkraftwerke. Mit durchschnittlich 90 Prozent haben Wasserkraftwerke den höchsten Wirkungsgrad. Auch Solaranlagen haben mit circa 80 Prozent eine gute Effizienz, ebenso wie Boiler und Gasheizungen.

Warum ist diese Größe für Verbraucher von Bedeutung?

Auch bei Haushaltsgeräten und Heizungen wird diese Größe angegeben. Ein niedriger Wirkungsgrad bedeutet, dass für den gewünschten Effekt viel Energie benötigt wird. Das macht sich bei den Energiekosten und der Stromrechnung bemerkbar. Daneben kann aber auch ein Defekt der Geräte oder ein falsches Nutzungsverhalten der Verbraucher die Ursache sein.

Wie kann der Wirkungsgrad verbessert werden?

Um diese Effizienz in einem Haushalt zu verbessern, ist zunächst einmal eine gute Dämmung für ein effizientes Heizen wichtig. Doch auch der Austausch von einzelnen Haushaltgeräten und der Wechsel zu Energiesparlampen kann eine gleiche Leistung bei weniger Energieverbrauch ermöglichen. Zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung ist ein Brennwertkessel konventionellen Kesseln vorzuziehen, die ohnehin in den nächsten Jahren vom österreichischen Markt verschwinden sollen. Neue Kessel haben im Vergleich zu alten Modellen einen um 20 Prozent besseren Wirkungsgrad.

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