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Stromgenerator

Der Retter nicht nur bei Stromausfällen

Ob für den Garten, den Campingurlaub oder zur Absicherung bei Stromausfällen. Einen Stromgenerator anzuschaffen kann viele gute Gründe haben. Für eine reibungslose Versorgung muss der Besitzer einige wichtige Überlegungen anstellen.

Wie funktioniert ein Stromgenerator?

Ein Stromgenerator ist vom öffentlichen Stromnetz unabhängig. Die Energie wird über mechanische Leistungen bzw. einen Rotor, der durch eine Turbine angetrieben wird, erzeugt. Dabei handelt es sich genau genommen nicht um Strom, sondern um elektrische Spannung, die das Stromnetz lokal aufrechterhält. Notstromgeneratoren, die für Haushalte verwendet werden, werden meist mit Benzin oder Diesel betrieben. Es gibt aber auch USV Stromspeicher, d.h. unterbrechungsfreie Strom-Versorger,  die mit Akkus betrieben werden und automatisch anspringen, wenn es zu einem Stromausfall kommt. Dadurch kann keine Versorgungslücke entstehen.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Entscheidend für den Kauf ist der Verwendungszweck. Soll ein Haushalt versorgt werden, empfehlen sich stationäre Dieselgeneratoren. Sie können bis zu 5 kW leisten und damit die Grundversorgung sichern. Sollte mehr Leistung z.B. für den zusätzlichen Betrieb einer Waschmaschine oder eines Herdes gewünscht werden, sind größere Generatoren notwendig, die ein Profi einbauen muss. Solche leistungsstärkeren Notstromaggregate kosten ca. 4.000 Euro. Außerdem muss bei einem Dieselgenerator unbedingt daran gedacht werden, dass der Raum, in dem er betrieben wird, gut belüftet ist. Deshalb empfiehlt sich das Aufstellen im Carport oder im Gartenschuppen.

Für die Verwendung im Garten oder auf dem Campingplatz empfehlen sich mobile Benzingeneratoren. Sie sind kleiner, leichter und günstiger als Dieselgeneratoren und haben eine solide Leistung von bis zu 3 kW. Sie dürfen nur im Freien verwendet werden, da sonst Explosionsgefahr besteht.

In beiden Fällen muss daran gedacht werden, dass auch der entsprechende Treibstoff zu Hause gelagert wird. Dabei sollte der Diesel- oder Benzinvorrat nach einigen Jahren aufgefrischt werden, da alter Sprit zu einer Leistungsminderung führen kann. In diesem Sinne empfiehlt es sich auch, den Generator ab und zu anzuwerfen und zu testen, ob er noch reibungslos funktioniert.

So leistungsstark ist ein Stromgenerator

Ein Stromgenerator ist keine Alternative zum öffentlichen Stromnetz. Die Speicher können mit ca. 20 Litern Brennstoff und bei einem sparsamen Verbrauch ein Haus bis zu vier Tage versorgen. Damit sind sie lediglich eine Übergangslösung bzw. für die kurzzeitige Verwendung, z.B. in einem Schrebergarten, geeignet. Dadurch, dass sie relativ viel Treibstoff benötigen, sind sie auf Dauer viel zu kostspielig, außerdem haben sie einen hohen Abgasausstoß. Die Versorgung eines Haushaltes würde sie auf Dauer überfordern, zur Überbrückung bei einem Stromausfall sind sie aber eine gute Lösung.

Die Leistung von einem Notstromaggregat hängt vom Preis ab. Je teurer das Gerät, umso besser ist die Versorgung. Günstige Geräte für wenige hundert Euro können kurzfristig eine Lösung sein, mehr als ein paar Stunden Stromausfall werden sie aber nicht überdauern.

Den passenden Generator kaufen

Wie viel Leistung ein Aggregat bringen muss, hängt von der Anzahl der Geräte ab, die zu betreiben sind. Ein Fernsehgerät benötigt z.B. bis zu 300 Watt, eine Stereoanlage bis zu 200 W, ein Fön bis zu 2000 W, ein Wasserkessel bis zu 3200 W und ein Wasserkocher bis zu 6000 W. In Summe kann das einen hohen Bedarf ergeben. Deshalb sollten alle Geräte, die nicht benötigt werden, ausgesteckt werden. Das Schalten auf Stand-By-Betrieb ist nicht ausreichend, da dabei trotzdem Strom verbraucht wird.

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