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Kohle

Entstehung und Verwendung

Nicht nur in vielen alten österreichischen Bauernhöfen wird noch mit Kohle geheizt, in Form von Briketts wird das Gestein auch in modernen Haushalten für das Beheizen von Öfen verwendet. Der natürliche Brennstoff hat viele Vorteile, aber auch Nachteile.

Was ist Kohle?

Das schwarze Sedimentgestein besteht zum Großteil aus Kohlenstoff. Es hat sich aus Pflanzen entwickelt, die vor Jahrmillionen abgestorben und in Sumpfgebieten versunken sind. Ohne Luftzufuhr und durch den zunehmenden Druck von oben durch neue Sedimentschichten verändert sich das organische Material in einem anaeroben Prozess. Dabei wird Wasser aus dem Gestein herausgepresst. Zuerst entsteht Braunkohle, die mit einem Fortschreiten des Prozesses zu Steinkohle werden kann.

So wichtig ist der fossile Brennstoff

Beim Verbrennen des fossilen Brennstoffs wird Wärme frei, die zum Heizen oder zum Grillen verwendet wird. Daneben wird mit dem schwarzen Gestein aber auch in Kraftwerken elektrische Energie gewonnen, indem die freigesetzte Wärme Wasserdampf erzeugt, der wiederum Dampfturbinen antreibt. Dabei handelt es sich um die weltweit meistverbreitete Technik der Energieerzeugung. Wichtige Produkte, die aus Kohle gewonnen werden, sind Koks und Briketts. Außerdem ist der Brennstoff in flüssiger Form ein Bestandteil von Diesel und Vergaserkraftstoffen.

Was ist bei Briketts und Koks zu bedenken?

Bei dem Brennstoff handelt es sich um fossiles Material, was bedeutet, dass die Vorräte bei fortgesetzter Nutzung unweigerlich zur Neige gehen. Außerdem ist die Gewinnung im Tagebau oder im Bergbau mit starken Beeinträchtigungen für die Umwelt verbunden. Das gilt auch für die Verbrennung, bei der Kohlendioxid, Schwefeldioxid und andere Giftstoffe frei werden.

Da es sich um einen Energieträger handelt, der an vielen verschiedenen Orten abgebaut werden kann, hängt die Versorgung anders als bei Öl nicht von politischen Faktoren ab. Kohle wird in den USA, in Russland, China, Indien, Australien und in der EU abgebaut. In Österreich gibt es Abbaugebiete in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark.

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