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kWh

Was eine Kilowattstunde genau bedeutet

Die Menge von Energie wird in Kilowattstunden angegeben. Jedem, der Stromrechnungen bezahlt, sind sie ein Begriff, doch nur wenige wissen, was eine Kilowattstunde eigentlich genau ist. Was sagt sie über die Leistung eines Gerätes aus? Und welcher Verbrauch gilt als normal?

Was ist eine kWh?

Eine Kilowattstunde sagt aus, wie viel elektrische Energie innerhalb einer Stunde bei einer Leistung von einem Kilowatt umgesetzt, also aufgenommen oder abgegeben wird. kWh sind somit eine wichtige Größe zur Ermittlung des Strom- oder Wärmeverbrauchs. Dieser kann sich je nach Gerät sehr unterschiedlich gestalten. Eine kWh reicht etwa, um sieben Stunden fern zu sehen oder 50 Stunden am Laptop zu arbeiten, aber nur um etwas mehr als 20 Minuten die Haare zu föhnen.
 

Wie werden Kilowattstunden berechnet?

Bei einer Kilowattstunde werden die Kilowatt pro Stunde angegeben. Für die Berechnung muss also die Leistung mit der Anzahl der Stunden multipliziert werden. Die Umrechnung funktioniert nicht – wie häufig vermutet – wie bei km/h.

  • Zur Veranschaulichung: Ein Gerät, das 3 kW pro Stunde verbraucht, hat in 10 Stunden nicht etwa einen Verbrauchswert von 3 kW/10 h, also 0,3 kWh, sondern 3 x 10, also 30 kWh.
     

Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch?

  • Zwei-Personen-Haushalt: Der Durchschnittsverbrauch beträgt in Österreich bei einem zwei-Personen-Haushalt zwischen 2500 und 2900 kWh pro Jahr. Ist eine elektrische Warmwasserbereitung inklusive, erhöht sich der Wert auf 4100 bis 4500 kWh. Sind beide Bewohner tagsüber nicht zuhause, sind die Werte geringer.

  • Drei-Personen-Haushalt: Bei einem drei-Personen-Haushalt sind es zwischen 3100 und 3500 bzw. 5500 und 5900 kWh.

  • Fünf-Personen-Haushalt: Bei einem fünf-Personen-Haushalt sind es 4500 bis 4900 bzw. 8500 und 8900 kWh pro Jahr.
     

Was tun, wenn der Stromverbrauch zu hoch ist?

Insbesondere Mietern erscheint die Stromrechnung häufig zu hoch. Sie haben das Recht auf Einsicht in die Rechnungen des Vermieters, die dieser vom Versorgungsunternehmen erhalten hat. Wurde zu viel für den Strom bezahlt, kann eine Rückzahlung eingefordert werden. Stimmt der Preis mit dem Verbrauch laut Zähler inklusive der anteiligen Kosten für die Allgemeinflächen überein, verbraucht der Mieter bei einer hohen Rechnung überdurchschnittlich viel Strom. Das kann etwa durch alte Elektrogeräte, die Stromfresser sind, der Fall sein. Hier muss der Mieter das Einsparungspotential selbst erkennen.

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