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Grundversorgung

So wird die Energieversorgung gesichert

Trotz der vielen Möglichkeiten, selbst Energie zu erzeugen, sind die meisten Haushalte auf eine zusätzliche Versorgung durch einen externen Anbieter angewiesen. In solchen Fällen wird zunächst die vorhandene Grundversorgung in Anspruch genommen, vielfach wird mit der Zeit gewechselt.

Was wird unter Grundversorgung verstanden?

Jenes Energieunternehmen, das auf regionaler Ebene das Energienetz mit den meisten Haushaltsanschlüssen betreibt, gilt als der örtliche Grundversorger. In Österreich sind das vor allem die Stadtwerke, wie etwa die Wien Energie, Energie Klagenfurt oder die TIWAG Tirol. Jeder führende Stromlieferant muss den Verbrauchern mindestens eine Energieversorgung als Standardtarif anbieten. Das ist im österreichischen Elektrizitätswirtschafts- und Organisations-Gesetz vorgeschrieben. Die Grundversorgung soll – wie der Name schon sagt – garantieren, dass jeder Haushalt in Österreich mit Strom versorgt wird.

Wann ist eine Grundversorgung gegeben?

Jedem Haushalt, der sich nicht vorab für einen anderen Tarif entscheidet, wird vom zuständigen Energieanbieter ein Standardtarif zugeteilt. Da es sich dabei meist um den teuersten Tarif handelt, wechseln viele Verbraucher mit der Zeit zu anderen Tarifen oder auch anderen Anbietern. Dadurch, dass diese oft eine Art Umzugshilfe anbieten und alle notwendigen Schritte übernehmen, kann auch dann eine lückenlose Energieversorgung garantiert werden.

Welchen Einfluss hat ein Mieter auf die Grundversorgung?

Mieter sind nicht an die vom Vermieter gewählte Energieversorgung gebunden, sondern können ihren eigenen Energieversorger und -tarif wählen. Allerdings muss der Mieter dazu über einen eigenen Stromzähler verfügen, sofern nicht alle Mieter den Anbieter gemeinsam wechseln möchten. Wechselt nur eine Mietpartei den Anbieter, schließt diese den Vertrag direkt mit dem Stromlieferanten ab und sie erhält auch direkt die Rechnung.

Welche Vorteile und Nachteile hat die Grundversorgung?

Die gesetzliche Vorgabe der Grundversorgung hat den Vorteil, dass jeder Haushalt mit Strom versorgt werden muss, auch wenn die Bewohner eine schlechte Bonität haben sollten. Abgesehen davon, dass die Tarife teuer sind, sind weitere Nachteile, dass es kaum Flexibilität bei den Tarifen gibt und dass der Strom selten oder nur anteilig aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

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