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Erdöl

Entstehung, Förderung und Verwendung

Pro Tag werden weltweit annährend 100 Millionen Barrel Erdöl verbraucht, das sind etwa 15,9 Millionen Kubikmeter. Nicht nur die Industrie, sondern auch Privathaushalte sind an diesem Verbrauch beteiligt. Das Öl hat gegenüber anderen Energiequellen viele Vorteile, aber auch Nachteile.

Wie entsteht Erdöl?

Wie der Name schon sagt, stammt das Öl aus der Erde. Es handelt sich um abgestorbene Organismen, insbesondere Algen, die sich über Jahrmillionen als Sedimente abgelagert haben. Auf diese Sedimentschichten haben sich neue Schichten gelagert, wodurch unter Ausschluss von Sauerstoff Druck und Temperatur zunehmend gestiegen sind. Zwischen 60 und 170 Grad kommt es dadurch zur Umwandlung der organischen Bestandteile in Erdöl.

Wie wird Rohöl gewonnen?

Das Öl wird auf verschiedene Weise gewonnen. Befindet es sich in Nähe der Erdoberfläche, kann es im Tagebau gewonnen werden. Tiefliegende Öl-Adern werden durch Bohrungen und das Einführen von Sonden angezapft. Gefördert wird Öl in drei Phasen. Bei der Primärförderung reicht der Druck in der Lagerstätte dazu aus, um das Öl nach oben zu pumpen. Bei der anschließenden Sekundärförderung wird der abfallende Druck durch Wasser oder Erdgas erhöht. Als letzte Maßnahme werden bei der Tertiärförderung Wärme, Stickstoff, Kohlenstoffdioxid oder wässrige Lösungen eingepresst.

Wofür wird Rohöl verwendet?

Das Öl wird in Raffinerien weiterverarbeitet. Die schwer entflammbaren Öl-Anteile werden zu Schweröl, Heizöl, Benzin und Diesel. Auch Klebstoffe, Medikamente, Kosmetikartikel oder Kaugummi enthalten Erdöl.

Welche Vorteile und Nachteile hat es, mit Öl zu heizen?

Da es sich um einen fossilen Brennstoff handelt, ist Rohöl nicht unbegrenzt verfügbar, was sich an steigenden Preisen bemerkbar macht. Auch wirtschaftliche Sanktionen und Krisen können die Preise in die Höhe treiben. Außerdem werden bei der Verbrennung des Öls umweltschädliche Nebenprodukte frei. Ein Vorteil ist, dass der Brennstoff einen hohen Wirkungsgrad hat. Für die Produktion von Asphalt, Treibstoffen, Bekleidung und Kunststoffen ist es aktuell noch unersetzlich.

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