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Energiebedarf

Den Energiebedarf ermitteln und die Energieeffizienz steigern

Von den Maßnahmen der EU zur Verringerung des Energieverbrauchs ist jeder Haushalt in Österreich betroffen. Mit Einführung des verpflichtenden Energieausweises ist ein energieeffizienter Betrieb in den Fokus gerückt. Der Energiebedarf gibt Auskunft darüber, ob dieser gegeben ist.

Wie viel Energie verbraucht ein Haushalt?

Der Energieverbrauch eines Haushalts hängt von den verwendeten Heiztechnologien, der Anzahl der Haushaltsgeräte und dem Nutzungsverhalten der Bewohner ab. Für ein Einfamilienhaus mit vier Personen gelten Werte zwischen 100 und 210 kWh pro Jahr und Quadratmeter als gut. Ohne Warmwasseraufbereitungen sollten die Werte zwischen 80 und 180 kWh liegen. Wie hoch der Bedarf ist, wird insbesondere von den verwendeten Brennstoffen vorgegeben, wobei hier neben dem Heizwert der Wirkungsgrad zu berücksichtigen ist. Je besser der Wirkungsgrad, umso weniger Brennstoff wird benötigt.

Österreichweit stieg der Energiebedarf bis 2008 jedes Jahr um durchschnittlich 1,7 Prozent. Mit dem Bundes-Energieeffizienzgesetz hat sich Österreich dazu verpflichtet, die Effizienz um 20 Prozent zu steigern und somit den Bedarf zu senken.

Wie kann die Energieeffizienz gesteigert werden?

Am meisten Energie geht beim Heizen und durch das Aufbereiten von Warmwasser verloren, dicht gefolgt von Licht, Waschmaschinen, Kühlgeräten und Unterhaltungselektronik. Wer seinen alten Öltank durch einen Brennwertkessel austauscht, Solarenergie einspeist, Licht nicht unnötig brennen lässt und alte Kühlschränke durch neuere Modelle ersetzt, kann bereits viel Energie sparen.

Heizen kann deutlich effizienter sein, wenn das Haus saniert und die Dämmung verbessert wird. Selbst kleine Maßnahmen – wie anstelle eines dauerhaft gekippten Fensters stoßzulüften, oder Wäsche nur zu waschen, wenn die Maschine voll ist – können insgesamt den Energieverbrauch und damit die -kosten deutlich senken.

So wird Energieeffizienz unterstützt

Besitzer von Häusern mit schlechten Energiewerten haben gute Chancen darauf, Sanierungsmaßnahmen gefördert zu bekommen. Kann aufgrund einer Energieberatung prognostiziert werden, dass die Kennzahlen sich deutlich verbessern, wird der Antrag auf Wohnbauförderung mit großer Wahrscheinlichkeit genehmigt. Neben den Bundesländern unterstützen auch Banken und zukünftige Energielieferanten solche Maßnahmen mit günstigen Krediten, Zuschüssen oder dem kostenlosen Austausch alter Anlagen.

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