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Energie

Die passende Energiequelle finden

Die Auswahl der Energiequelle bzw. des Anbieters ist gar nicht so einfach, gibt es doch in Österreich allein über 140 verschiedene Stromlieferanten und mehr als 30 Gasanbieter, die in nahezu jedem Energierechner aufgeführt werden.

Welche Energiequellen stehen zur Auswahl?

Vor allem in vielen alten Häusern wird mit Öl geheizt. Im vorigen Jahr lag der Anteil an Heizölnutzung in Privathaushalten in Österreich bei fast einem Viertel. Ebenso wie der Anteil an Erdgas. Diese beiden „klassischen“ Heizarten machen zusammen immer noch einen Großteil aus, allerdings sind Holzbrennstoffe bzw. biogene Energieträger mit fast einem Drittel zusammengenommen noch häufiger gewesen. Der Anteil an Fernwärme. Strom, Solarwärme und Wärmepumpe ist im Vergleich noch sehr gering, auch wenn diese alternativen Energien seit vielen Jahren auf dem Vormarsch sind.

Was kostet Energie in Österreich?

Die Entscheidung für Erdwärme bzw. erneuerbare Energien ist nicht immer ökologisch motiviert. Auch die Preise können entscheidend sein. Während Gas und Öl abgesehen von kurzzeitigen Entspannungen wie heuer von Jahr zu Jahr teurer werden, ist Energie aus Biomasse oder erneuerbaren Quellen deutlich günstiger. Die Anschaffung ist zwar teurer, dafür ist der Betrieb aber billiger. Das Installieren und Kaufen einer Erdwärmepumpe kostet aktuell z.B. doppelt so viel wie eine Ölheizung und im ersten Jahr sind die Heizkosten fast sieben Mal so teuer. Doch ist die Heizung erstmal auf Betriebstemperatur gebracht, kostet die erneuerbare Energie viel weniger als die Verwendung fossiler Brennstoffe, Einsparungen ergeben sich schon ab dem zweiten Jahr. Nach ca. 20 Jahren Betriebszeit ist Öl die teuerste Energieform, gefolgt von Erdwärme, Gas, Holzpellets und Solarenergie. Preislich lassen sich mehr als 20 % der Kosten und bis zu 75 % des CO2-Ausstoßes einsparen. Außerdem gibt es für die Verwendung von grüner Energie in Österreich viele attraktive staatliche Förderungen. Diese Werte lassen sich sehr einfach in einem Energiekostenrechner ermitteln und werden anschließend transparent gegenübergestellt.

So wird Energie richtig gespart

Um Kosten für Energie zu sparen reicht es nicht aus, den günstigsten Anbieter bzw. die effizienteste Energiequelle zu finden. Wie viel die Energie tatsächlich kostet, hängt auch vom Gebäude sowie vom Nutzungsverhalten der Bewohner ab. Je nach Wärmedämmung können die Kosten für die Heizung  z.B. zwischen 50 und 80 % vom gesamten Energieverbrauch für ein Haus ausmachen. Damit ist die Dämmung ein wesentlicher Faktor bei der Kostenersparnis.

Vielfach ist auch ein falsches Heizen die Ursache für hohe Betriebskosten. Wenn die Heizung läuft und gleichzeitig das Fenster dauerhaft gekippt ist, wird das Geld bildlich zum Fenster hinausgeworfen. Auch das Beheizen von nicht oder nur selten genutzten Räumen ist nicht unbedingt ratsam. Sehr zu empfehlen ist ein Regler, der in der Nacht die Temperatur automatisch senkt. Während des Schlafens ist ein volles Heizen nicht notwendig und so können im Vergleich zum Tagesbetrieb bis zu 20% der Heizkosten gespart werden.

Auch der ständige Standby-Betrieb von selten genutzten Geräten verbraucht Energie, obwohl das Gerät anscheinend aus ist. Pro Jahr werden auf diese Weise im Schnitt ca. 50 Euro ausgegeben. Das mag nicht viel sein, in 10 Jahren sind es aber insgesamt 500 Euro.

Neben der Heizung treibt der Warmwasserverbrauch die Energiekosten am meisten in die Höhe. Wer häufig badet oder den Wasserhahn unnötig lange laufen lässt verschwendet Energie und gibt dadurch unnötig mehr Geld aus. Derartige und weitere Daten lassen sich ebenfalls in einem Energierechner simulieren.